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  [Glucken]  - Lasiocampidae  4 Arten | 47 Fotos

Die Glucken oder Wollraupenspinner bilden eine Familie der Nachtfalter. Weltweit sind sie mit etwa 1.500 bis 2.000 Arten in rund 150 Gattungen vertreten. Die größte Artenvielfalt liegt in den Tropen. Die Raupen sind meist kräftig gebaut, oft dicht behaart und fressen an einer Vielzahl von Laubgehölzen und krautigen Pflanzen. Viele Arten verpuppen sich in dichten, widerstandsfähigen Kokons, die an Zweigen oder in der Bodenstreu befestigt werden. Die erwachsenen Falter ruhen oft mit dachziegelartig über den Körper gelegten Flügeln (Namensherkunft) und nehmen im Imago-Stadium meist keine Nahrung mehr auf. Ihr Leben dient überwiegend der Fortpflanzung.

Tagfalter (Rhopalocera)
(Nymphalidae) |28| Edelfalter Ritterfalter |3| (Papilionidae)
(Pieridae) |10| Weisslinge Bläulinge |19| (Lycaenidae)
(Hesperiidae) |8| Dickkopffalter

Nachtfalter (Heterocera)
(Sphingidae) |6| Schwärmer Glasflügler |2| (Sesiidae)
(Zygaenidae) |3| Blutströpfchen, Widderchen Pfauenspinner |2| (Saturniidae)
(Noctuidae) |68| Eulenfalter Wurzelbohrer |2| (Hepialidae)
(Geometridae) |58| Spanner Bärenspinner |15| (Arctiinae)
(Drepanidae) |6| Sichelflügler Zünsler |6| (Pyralidae)
(Yponomeutidae) |2| Gespinst- und Knospenmotten Faulholzmotten |1| (Oecophoridae)
(Adelidae) |2| Langhornmotten Zahnspinner |12| (Notodontidae)
(Lasiocampidae) |4| Glucken Federmotten |1| (Pterophoridae)
(Lymantriidae) |1| Trägspinner Eulenspinner |1| (Thyatirdae)
(Chimabachidae) |1| Breitflügelmotten Rüsselzünsler |13| (Crambidae)
(Elachistidae) |1| Grasminiermotten Wickler |2| (Tortricidae)
(Cossidae) |1| Holzbohrer Erebidae |2| 
(Limacodidae) |1| Schneckenspinner

Bild Funktionen Art Beschreibung

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Grasglucke (Euthrix potatoria) - Raupe
Raupe

 
Grasglucke
(Euthrix potatoria)

Wikipedia Lepiforum

16. Juni 2007
Die Grundfärbung der Grasglucke variiert von hell ockerfarben bis dunkel rotbraun. Die Falter fliegen ab Ende Juni bis Anfang September auf lichten Wäldern und Waldrändern, auf Moorwiesen und in anderen Feuchtgebieten. Beide Geschlechter fliegen nur nachts (Weibchen auch in der Dämmerung), tagsüber ruhen die Falter versteckt an Grashalmen. Die Raupen besitzen eine auffällig dunkelgraue bis ins bläuliche gehende Grundfärbung. Seitlich der Rückenmitte sitzt jeweils eine Reihe gelber bis orangeroter Haarflecke, ansonsten sind sie größtenteils mit langen, rostbraunen Haaren bedeckt. Bei Berührung brechen die braunen Haare leicht ab. Da die Raupen regelmäßig Wassertropfen aufnehmen, wird der Falter auch als »Trinkerin« bezeichnet.

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Brombeerspinner (Macrothylacia rubi)

 
Brombeerspinner
(Macrothylacia rubi)

Wikipedia Lepiforum

12. Juni 2015
Den Brombeerspinner kennzeichnen bei beiden Geschlechtern 2 helle Querstreifen. Die Männchen besitzen dunkel grau- bis rotbraune Vorderflügel und große Kammfühler. Sie sind wesentlich kleiner als die stets graubraunen Weibchen. Die Flugzeit ist von Mitte Mai bis Juli, die Raupenzeit von August bis April. Die Weibchen sind nachtaktiv, die Männchen dagegen fliegen (ziemlich stürmisch) nur tagsüber und bei Anbruch der Dämmerung. Brombeerspinner kommen nie in großen Massen vor, sind aber überall häufig.

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Ringelspinner (Malacosoma neustria)

 
Ringelspinner
(Malacosoma neustria)

Wikipedia Lepiforum

27. Juni 2026
Der Ringelspinner ist recht variabel gefärbt und hat hellgelbe bis rotbraune Vorderflügel. Zwei breite helle Querbänder befinden sich in der Mitte. Die sehr bunten Raupen haben eine leuchtend blaugraue Grundfärbung und sind mit verschiedenfarbigen Längsstreifen gekennzeichnet. Am Kopf sitzen 2 rundliche schwarze Augenflecken. Die auffällige Musterung der Raupen erinnert an uniformierte Dienstbekleidung, sie werden daher auch "Livreeraupen" genannt. Die Larven sind als Obstbaumschädlinge bekannt.

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Kleine Pappelglucke (Poecilocampa populi)

Kleine Pappelglucke
(Poecilocampa populi)

Wikipedia Lepiforum

13. November 2025
Die Kleine Pappelglucke hat dunkelgraue bis braune Flügel mit hellen Zickzacklinien und dichter Behaarung. Sie lebt in Laub- und Mischwäldern sowie in Parks und Gärten. Ihre Raupen fressen an Blättern von Pappel, Weide und Eiche.
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