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  [Bärenspinner]  - Arctiinae  15 Arten | 90 Fotos

Charakteristisch für die Bärenspinner, die in Mitteleuropa mit ca. 50 Arten vorkommen, ist die meist unterschiedliche Färbung der Vorder- und Hinterflügel. Häufig sind ihre Hinterflügel bunt gefärbt, während die Vorderflügel nur hell-dunkel gezeichnet sind. Unscheinbar gefärbte Arten sind in dieser Familie seltener. Kennzeichnend ist weiterhin das am letzten Brustsegment paarige Hörorgan. Die Raupen weisen fast immer eine dichte Behaarung auf.

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(Nymphalidae) |27| Edelfalter Ritterfalter |2| (Papilionidae)
(Pieridae) |8| Weisslinge Schwärmer |6| (Sphingidae)
(Sesiidae) |2| Glasflügler Bläulinge |16| (Lycaenidae)
(Zygaenidae) |2| Blutströpfchen, Widderchen Dickkopffalter |6| (Hesperiidae)
(Saturniidae) |1| Pfauenspinner Eulenfalter |28| (Noctuidae)
(Hepialidae) |2| Wurzelbohrer Spanner |36| (Geometridae)
(Arctiinae) |15| Bärenspinner Sichelflügler |3| (Drepanidae)
(Pyralidae) |3| Zünsler Gespinst- und Knospenmotten |1| (Yponomeutidae)
(Oecophoridae) |1| Faulholzmotten Langhornmotten |2| (Adelidae)
(Notodontidae) |9| Zahnspinner Glucken |3| (Lasiocampidae)
(Pterophoridae) |1| Federmotten Trägspinner |1| (Lymantriidae)
(Thyatirdae) |1| Eulenspinner Breitflügelmotten |1| (Chimabachidae)
(Crambidae) |3| Rüsselzünsler

Bild Funktionen Art Beschreibung

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Weißfleckwidderchen

 
Weißfleckwidderchen
(Amata phegea)

Wikipedia Lepiforum

16. Juni 2012
Das Weißfleck- oder Wickenwidderchen tritt in vielen Farbvariationen auf und ist sehr variabel im Erscheinungsbild. Die blau-schwarzen Vorderflügel sind überaus variabel weiß, rot oder gelb gefleckt. Die Falter fliegen von Juni bis August und aind auch an ihrem langsamen und schwerfälligen Flug zu erkennen. Sie treten eher lokal auf, kommen in geeigneten Biotopen (kalkhaltig) aber auch häufiger vor. Die Raupe frisst meist an der bunten Kronwicke, seltener am Hufeisenklee oder an Thymian.

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Brauner Bär
Raupe

 
Schmetterling des Jahres 2021

Brauner Bär
(Arctia caja)

Wikipedia Lepiforum

12. Mai 2012
Die Raupe des Braunen Bären ist schwarzbraun und besitzt am Rücken schwarze, und an der Seite weiße Punktwarzen. Die Behaarung ist dicht und lang. Im vorderen Körperabschnitt und an den Seiten sind die Borsten rostfarben. Sie ist ein Allesfresser und ernährt sich von sehr vielen Kräutern. Der Falter ist der bekannteste und auch der am häufigsten vorkommende Bärenspinner in Mitteleuropa. Er ist durch kastanienbraune Vorderflügel mit einer verzweigten auffällig hellgelben Netzzeichnung gekennzeichnet.

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Wegerichbär
Raupe

 
Wegerichbär
(Arctia plantaginis)

Wikipedia Lepiforum

24. Mai 2019
Wegerichbären sind variabel gefärbt und gezeichnet. Das Männchen besitzt weißlich bis hellgelbe Vorderflügel. Die Hinterflügel und der Hinterleib sind beim Männchen häufig kräftig gelb gefärbt. Beim Weibchen sind die Hinterflügel rot und es besitzt auf dem Hinterleib eine schwarze Zeichnung. Die dunkelgrauen Raupen sind behaart und durch das leuchtend rote 3. Segment gekennzeichnet.

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Schwarzer Bär

 
Schwarzer Bär
(Arctia villica)

Wikipedia Lepiforum

03. Juli 2016
Der Schwarze Bär weist auf den schwarzen Vorderflügeln 8 abgerundete, weiße Flecken unterschiedlicher Größe auf, die auch teilweise miteinander verlaufen können. Die orangefarbenen Hinterflügel haben schwarze Flecken, der Brustabschnitt ist schwarz. Sehr warme und sonnige Habitate wie Trockenrasen, Südhänge und buschige steppenartige Gebiete werden besiedelt. Es wird pro Jahr eine Generation ausgebildet. Die nachtaktiven Tiere fliegen von Mai bis Juli, man kann sie nur gelegentlich bei günstiger Witterung auch am Tage beobachten.

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Rotkragen-Flechtenbär

Rotkragen-Flechtenbär
(Atolmis rubricollis)

Wikipedia Lepiforum

11. Juli 2009
Der Falter besitzt eine schwarz-graue Gesamtfärbung und ist gekennzeichnet durch einen roten oder orangefarbenen Halskragen. Dieser in den meisten Gegenden häufige Flechtenbär kommt in Wäldern (häufiger in Nadelwäldern) vor. Die Tiere sind vorzugsweise in feuchten Bachtälern anzutreffen und leben auf Fichten aber auch auf Rotbuchen, Eichen und Kiefern. Sie fliegen jährlich in einer langgestreckten Generation von Mai bis Ende Juli und sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, fliegen aber auch tagsüber.

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Schönbär
Raupe

 
Schmetterling des Jahres 2010

Schönbär
(Callimorpha dominula)

Wikipedia

29. April 2017
Der Schönbär hat schwarze blaugrün schillernde Vorderflügel und unregelmäßige, verschieden große weiße und gelbliche Flecken. Die leuchtend roten Hinterflügel tragen schwarze Flecken. Die Raupen sind schwarz und besitzen dunkle Haarbüschel. Auf dem Rücken und Seiten sind gelbe Fleckenbänder charakteristisch. Es wird eine Generation pro Jahr gebildet. Die hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiven Falter fliegen aber auch tagsüber, auch die Raupen sind am Tage aktiv.

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Gestreifter Grasbär
Weibchen

 
Gestreifter Grasbär
(Coscinia striata)

Wikipedia Lepiforum

16. Juni 2012
Die schmalen hellgelben Vorderflügel des Gestreiften Grasbären besitzen zwischen den Flügeladern schwarze Streifen. Beim Weibchen kann die dunkle Zeichnung der Vorderflügel fehlen. Die dunkleren Hinterflügel sind dottergelb mit schwacher schwarzer Bindenzeichnug am Außenrand. In Ruhestellung rollen die tagaktiven Falter ihre Flügel zigarrenartig um den Körper. Im Gegensatz zu den trägen Weibchen, die meist nur an warmen Tagen und am Nachmittag fliegen, sind die Männchen sehr flugtüchtig und lassen sich leicht aufscheuchen.

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Rotrandbär
Männchen

 
Rotrandbär
(Diacrisia sannio)

Wikipedia Lepiforum

13. Juni 2015
Der Körper des Rotrandbärs ist mit Büscheln kurzer, brauner Haare bedeckt, ansonsten unterscheiden sich die Geschlechter deutlich. Die Falter der Art sind vorwiegend nachtaktiv. Sie kommen auch gerne ans Licht. Die recht scheuen Männchen lassen sich tagsüber leicht aufscheuchen, um sich sofort wieder in der Vegetation zu verstecken. Die Weibchen sind flugträge, fliegen aber manchmal auch tagsüber auf. In der Regel wächst pro Jahr eine Generation heran (Flugzeit Juni/Juli).

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Nadelholz-Flechtenbär

 
Nadelholz-Flechtenbär
(Eilema depressa)

Wikipedia Lepiforum

09. Juli 2015
Die Geschlechter sind gut an ihrer Färbung zu unterscheiden. Die Weibchen besitzen braungraue Hinter- und Vorderflügel und weisen einen ockerfarbenen bis gelblicher Rand an der Vorderflügelkante auf, der dem Männchen fehlt. Der Nadelholz-Flechtenbär kommt vorwiegend in trockenen wärmeren Nadel- und Laubwäldern vor, die einen hohen Anteil an Flechten aufweisen. Die Falter fliegen von Juli bis August in einer Generation. In selteneren Fällen und bei warmer Witterung kann auch eine unvollständige 2. Generation (September/Oktober) gebildet werden.

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Dottergelbes Flechtenbärchen

 
Dottergelbes Flechtenbärchen
(Eilema sororcula)

Wikipedia Lepiforum

20. Mai 2011
Dieser auch Frühlings-Flechtenbär genannte kleine Schmetterling hat am ganzen Leib eine dottergelbe Grundfärbung. Auf der Unterseite der Flügel ist diese kräftige bis blasse Färbung in der Mitte etwas dunkler. Weitere Kennzeichen sind die tiefschwarzen Augen und die gräulichen Beine. Ale Lebensraum werden Lichtungen und Waldränder von Laub- und Laubmischwäldern, in denen Bäume mit Flechten vorkommen, bevorzugt. Der Falter schlüpft als Imago im Frühling und fliegt in einer Generation (selten gibt es eine 2. unvollständige) deutlich früher als andere Flechtenbärchen-Arten von Ende April bis Juni.

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Russischer Bär

 
Russischer Bär
(Panaxia quadripunctaria)

Wikipedia Lepiforum

August 1999
Das Fluggebiet des russischen Bären sind Kalkgebirge mit Steinschluchten und felsigen Steinhängen. Der tagaktive Falter zieht bei Gefahr die Vorderflügel zur Seite, damit die Hinterflügel grell aufleuchten und seine Warntracht zur Geltung kommt. Die Taub- und Brennnessel dienen den Raupen als Nahrung.

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Zimtbär

 
Zimtbär
(Phragmatobia fuliginosa)

Wikipedia Lepiforum

25. Juli 2016
Der Zimt- oder Rostflügelbär ist durch seine braunroten Vorderflüge (meist mit einem dunklen Punkt in der Mitte) und die hell- bis weinroten gefärbten Hinterflügel gekennzeichnet. Die Hinterflügel sind leuchtender gefärbt als die Vorderflügel und tragen schwarze Flecken, die individuell sehr variable angeordnet sein können. Es werden zwei Generationen ausgebildet, wobei die zweite meist eine höhere Individuenzahl hervorbringt. Der Zimtbär ist als Falter und Raupe für Vögel ungenießbar. Aufgrund seiner auffallenden Zeichnung ist er wirkungsvoll vor Feinden geschützt.

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Gelbe Tigermotte

 
Gelbe Tigermotte
(Spilarctia lutea)

Wikipedia Lepiforum

13. Juni 2015
Die "Gelbe Tigermotte" wird auch als "Gelber Fleckleibbär" bezeichnet und ist durch schwarze, punktförmige in bogenreihe angeordnete Flecken auf den gelben Vorderflügel gekennzeichnet. Der Hinterleib ist gelb-schwarz geringelt. Die Flugzeit ist von Mai bis September. Tagsüber sitzen die Tiere häufig auf Baumstämmen in Bodennähe. Bei einer Störung kippen sie zur Seite.

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Weiße Tigermotte

 
Weiße Tigermotte
(Spilosoma lubricipeda)

Wikipedia Lepiforum

11. Juni 2011
Die Falter sind durch ihre meist rein weißen Flügel, die nur selten etwas gelblich sind, gekennzeichnet. Ferner besitzt sie eine unregelmäßige Verteilung schwarzer Punkten auf der Oberseite der Vorderflügel. Die Flugzeit dieser nachtaktiven Falter ist von Mai bis Juli. Es wird jährlich eine Generation ausgebildet, in günstigen Jahren fliegt eine zweite Generation, die aber oft unvollständig ist. Bei Gefahr stellen sich die Falter tot. Dabei verkrümmt sich der Körper und die grellen gelb-schwarzen Körperzeichnungen kommen zum Vorschein. Singvögel verschmähen Weiße Tigermotten, da diese schlecht schmecken.

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Jakobskrautbär

 
Jakobskrautbär
(Thyria jacobaeae)

Wikipedia Lepiforum

20. Mai 2012
Der Jakobskraut-, Blut- oder auch Karminbär genannte Bärenspinner besitzt einen glänzend schwarzen Körper und dunkel grüngraue bis blauschwarze Vorderflügel, die karminrote Streifen und 2 rote Punkten tragen. Die Hinterflügel sind schwarz gesäumt und in der Regel rot. Diese Bärenspinnerart ist vorwiegend nachtaktiv, kann aber auch am Tage leicht aufgescheucht werden und wird häufig für einen Tagfalter gehalten. Die Falter sind in wärmebegünstigten Lagen im offenen und trockenen Gelände, auf dem ihre Futterpflanzen (hauptsächlich Jakobskreuzkraut) vorkommen, zu finden.
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