Leuchtpult
Beschreibung
(Update vom 06.06.2020)
Selektionen
Bilder der Ordnung Anura (Froschlurche)
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Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Gelbbauchunke  (Bombina variegata)

Die Färbung der Gelbbauchunke ist oberseits lehm- oder erdfarben. Sie ist meist dunkel gefleckt und trägt viele gestachelte Warzen. Die Unterseite (Kehle, Bauch und Innenseiten der Beine) ist blaugrau bis schwarz und leuchtend gelb gefleckt (Warntracht). Die auch als Berglandunke bezeichnete Gelbbauchunke lebt im Hügel- und Bergland und kommt örtlich bis in Höhen von 2000 m vor. Sie besiedelt kleine flache Tümpel und Gräben und nimmt sogar wassergefüllte Radspuren an. Die Männchen besitzen innere Schallblasen und lassen ihr melodisches »uh-uh-uh« vor allem abends und nach warmen Regenfällen hören.

d8695 Pärchen
Bilder der Ordnung Coleoptera (Käfer)
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Glanzschnellkäfer (Selatosomus aeneus)

Glanzschnellkäfer  (Selatosomus aeneus)

Glanzschnellkäfer sind metallisch gefärbt und können kupfer- bis messingartig glänzen. Einige Individuen sind grün-bläulich oder auch schwarz. Oft hat der fein punktierte Halsschild eine andere Färbung als die längs gefurchten Flügeldecken. Die Tiere sind im offenen Gelände vom Frühjahr bis zum Sommer meist am Boden, unter Steinen und Rinden oder in der niedrigen Vegetation zu finden.

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Vierpunktiger Aaskäfer (Dendroxena quadrimaculata)

Vierpunktiger Aaskäfer  (Dendroxena quadrimaculata)

Diese Aaskäfer besitzt einen recht flachen ovalen Körper, ist an den gelbbraunen Flügeldecken mit den je 2 schwarzen Punkten zu erkennen und in seiner Gattung unverwechselbar. Sie leben räuberisch als Raupenjäger, was für Aaskäfer, die sich in der Regel von zersetzenden pflanzlichen und tierischen Organismen ernähren, recht ungewöhnlich ist. Diese nützliche Käferart vertilgt u.a. Raupen des des Eichenprozessionsspinners (Thaumetopoea processionea).

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Schierlingsrüssler (Lixus iridis)

Schierlingsrüssler  (Lixus iridis)

Dieser Rüsselkäfer ist gekennzeichnet durch seinen schmalen, langgestreckten nur wenig gewölbten Körper, der fast an eine zylindrische Form erinnert. Die Flügeldecken sind am Ende zu einer deutlichen Spitze ausgezogen. Man findet die Tiere auf feuchten Wiesen und in Ufernähe von Gewässern. Die Käfer erscheinen nach der Überwinterung ab Mai, im Juni legen die Weibchen ihre Eier an Doldengewächsen ab. Die Entwicklung zum Käfer ist im August abgeschlossen.

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Bilder der Ordnung Odonata (Libellen)
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Westliche Keiljungfer (Gomphus pulchellus)

Westliche Keiljungfer  (Gomphus pulchellus)

Junge Tier sind hell leuchtend gelb gefärbt, ältere Individuen sind dunkler und zeigen oft eine grau-olive Färbung. Kennzeichnend sind auch die gelb-schwarz gestreiften Beine. Sekundärbiotope wie Sandgruben und Baggerseen mit steinigem Ufer werden zunehmend besiedelt. Die Flugzeit der Westlichen Keiljungfer ist von Mai bis Juli (teilweise August), wobei eine Lebensdauer von 45 Tagen selten überschritten wird.

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Große Pechlibelle (Ischnura elegans)

Große Pechlibelle  (Ischnura elegans)

Die anspruchslose und häufig vorkommende Große Pechlibelle trifft man an stehenden und langsam fließenden Gewässern mit sonnigen Uferpartien. Sie zeichnet sich durch die fast gänzlich pechschwarze Färbung des Hinterleibes aus. Lediglich das achte Hinterleibsegment hat eine blaue Färbung. Die Eiablage an Wasserpflanzen vollzieht das Weibchen allein. Die Imagines wie die Larven leben räuberisch von Insekten.

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Bilder der Ordnung Squamata (Schuppenkriechtiere)
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Zauneidechse (Lacerta agilis)

Zauneidechse  (Lacerta agilis)

Die Zauneidechse hat einen abgeflachten, gedrungenen Körper und ist auf der Oberseite grau bis braun. Die Männchen sind besonders im Frühjahr während der Paarungszeit an Kehle und Flanken leuchtend grün gefärbt. Sie schätzt offene Flächen mit spärlichem Pflanzenwuchs wie natürliche Felsen, Heideflächen oder Trockenmauern. Reviere werden von den Männchen gegen Rivalen verteidigt.

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Bilder der Ordnung Araneae (Webespinnen)
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Körbchenspinne (Agalenatea redii)

Körbchenspinne  (Agalenatea redii)

Die stark behaarte Körbchenspinne ist sehr variabel gefärbt und gezeichnet. Die Grundfärbung des Vorderkörpers (Prosoma) ist gelbbraun, die des Hinterkörpers (Opisthosoma) kann von braun bis rötlich reichen. Meist ist auf dem Hinterkörper eine unterbrochene dunkle Mittellinie vorhanden. Mitunter sind im vorderen Bereich zwei große eckige weiße Flecken ausgebildet. Die braunen Beine sind geringelt, die Ringelung kann beim Männchen aber auch unvollständig sein oder fehlen. Besiedelt werden von dieser wärmeliebenden Art offene Biotope wie Heidegebiete, Brachflächen oder Sandtrocken- und Halbtrockenrasen. Die Körbchenspinne hat ihren Namen aufgrund ihrer napfförmigen Sitzwarte am Netzrand (»Körbchen«), in der sie aufgrund ihrer Zeichnung gut getarnt ist.

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