Großlibellen zeichnen sich durch einen kräftigen Körperbau, große Komplexaugen und eine sehr schnelle, ausdauernde Flugweise aus. Ein zentrales Merkmal ist die Flügelhaltung: Großlibellen spreizen ihre Flügel in Ruhe seitlich ab, Kleinlibellen klappen sie meist über dem Hinterleib zusammen. Die Augen der Großlibellen berühren sich häufig am Kopf, bei Kleinlibellen sind sie deutlich voneinander getrennt. Die Hinterflügel der Großlibellen sind breiter als die Vorderflügel, bei Kleinlibellen sind beide Flügelpaare ähnlich geformt. Sowohl die Larven (im Wasser) als auch die erwachsenen Tiere sind räuberisch und ernähren sich von anderen Insekten. Sie sind eng an Gewässer gebunden, da ihre Entwicklung als Larve im Wasser stattfindet. In Deutschland leben etwa rund 40–45 Großlibellenarten.
Kleinlibellen haben einen schlanken, zarten Körperbau und sind kleiner als Großlibellen. Ein zentrales Merkmal ist die Flügelhaltung: Großlibellen spreizen ihre Flügel in Ruhe seitlich ab, Kleinlibellen klappen sie meist über dem Hinterleib zusammen. Ihre Augen sind seitlich am Kopf angeordnet und berühren sich kaum oder gar nicht. Sowohl Larven als auch erwachsene Tiere sind räuberisch und bevorzugen stehende oder langsam fließende Gewässer. In Deutschland leben etwa rund 40 Kleinlibellenarten.