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  [Tintlingsartigen]  - Coprinaceae  4 Arten | 21 Fotos

Die früher als Tintlinge bezeichneten Coprinaceae umfassen kleine bis mittelgroße, oft zerbrechliche Blätterpilze mit anfangs glocken- bis walzenförmigen Hüten, die bei Reife häufig durch Selbstauflösung (Autolyse) tintenartig zerfließen. Die Arten leben saprobiontisch und wachsen auf Dung, verholztem Substrat, gedüngten Böden, Wiesen und Wegsäumen, wo sie organisches Material zersetzen. Makroskopisch zeigen viele Arten einen zentral am Hut sitzenden, hohlen Stiel, dunklen Sporenabwurf und feine bis schuppige Velumssreste am Hutrand. Moderne DNA-Untersuchungen führten zu einer Aufspaltung in mehrere Gattungen und zur Überführung zahlreicher ehemals zu den Tintlingen gerechneter Arten in benachbarte Familien wie die Psathyrellaceae. Einige Vertreter (z. B. der Schopf-Tintling) sind jung essbar, andere Arten können in Verbindung mit Alkohol unverträglich oder giftig wirken.

(Coprinaceae) |4| Tintlingsartigen Ritterlingsartige |6| (Tricholomataceae)
(Amanitaceae) |5| Wulstlingsverwandte Schwindlingsartige |2| (Marasmiaceae)
(Strophariaceae) |7| Träuschlingsartige Heidetrüffelartigen |2| (Hydnangiaceae)
(Agaricaceae) |5| Champignonartige Schirmlingsartige |1| (Lepiotaceae)
(Paxillaceae) |1| Kremplingsartige Täublingsartige |4| (Russulaceae)
(Auriculariaceae) |2| Ohrlappenpilzverwandte Gluckenverwandte |1| (Sparassidaceae)
(Inocybaceae) |1| Risspilzverwandte Fingerhutverwandte |1| (Cyphellaceae)
(Physalacriaceae) |6| Rindenschwammartige Baumschwammverwandte |1| (Fomitopsidaceae)
(Pleurotaceae) |1| Seitlingsverwandte Helmlingsverwandte |5| (Mycenaceae)
 |1| Helotiaceae Omphalotaceae |2| 
(Cortinariaceae) |1| Schleierlingsverwandte Mürblingsverwandte |1| (Psathyrellaceae)
(Pluteaceae) |2| Dachpilzverwandte Hymenogastraceae |1| 
(Entolomataceae) |1| Rötlingverwandte

Bild Funktionen Art Beschreibung

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Faltentintling (Coprinus atramentarius) - essbar
essbar

 
Faltentintling
(Coprinus atramentarius)

Wikipedia

essbar

13. Januar 2019
Die Fruchtkörper dieses dickfleischigen Pilzes wachsen von Frühjahr bis Herbst oft in dicht gedrängten Büscheln an Baumstümpfen und absterbenden Bäumen. Der Faltentintling besitzt sehr eng stehende weißschneidige im Alter zerlaufende Lamellen. Dieser Tintling verursacht mit Alkohol genossen beunruhigendes Herzrasen.

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Schopftintling (Coprinus comatus) - essbar
essbar

 
 
Pilz des Jahres 2024

Schopftintling
(Coprinus comatus)

Wikipedia

essbar

20. September 2003
Die Form des Schopftintlings ist nahezu zylindrisch. Der Hut nimmt die Gestalt einer Glocke an. Bei älteren Exemplaren zerfließt der Fruchtkörper zu einer schmierigen tintenschwarzen Masse. Der Schopftintling (jung) gehört zu den guten Speisepilzen.

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Hasenpfote (Coprinus lagopus) - ungenießbar
ungenießbar

Hasenpfote
(Coprinus lagopus)

Wikipedia

ungenießbar

08. Oktober 2008
Dieser recht häufige Tintling ist einzeln oder in kleinen Gruppen in feuchten Wäldern, an Waldrändern und -lichtungen anzutreffen, seltener in Gärten oder Parks. Der graue behaarte Hut der Jungpilze besitzt zunächst eine eichelförmige Form und schirmt später auf, bis er sich im Alter stark hochwölbt und einreißt.

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Glimmertintling (Coprinus micaceus) - essbar
essbar

 
Glimmertintling
(Coprinus micaceus)

Wikipedia

essbar

02. Januar 2025
Der Glimmertintling ist sehr häufig und kann sowohl in Wohngebieten als auch mitten im Wald gefunden werden. Die Fruchtkörper stehen vom späten Frühjahr bis zum Winter gesellig in dichten Büscheln oft an Baumstümpfen oder auch auf mit Holzresten vermischter Erde.
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Foto(s):  Holger Gröschl (21)
Aktualisiert:  10.01.2025

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