Bilder der Ordnung Agaricales (Blätterpilze)
Info
 

Familie | Coprinaceae (Tintlingsartigen)  

Bild Art Beschreibung
essbar
Faltentintling
(Coprinus atramentarius)

Die Fruchtkörper dieses dickfleischigen Pilzes wachsen von Frühjahr bis Herbst oft in dicht gedrängten Büscheln an Baumstümpfen und absterbenden Bäumen. Der Faltentintling besitzt sehr eng stehende weißschneidige im Alter zerlaufende Lamellen. Dieser Tintling verursacht mit Alkohol genossen beunruhigendes Herzrasen.
essbar
Schopftintling
(Coprinus comatus)

Die Form des Schopftintlings ist nahezu zylindrisch. Der Hut nimmt die Gestalt einer Glocke an. Bei älteren Exemplaren zerfließt der Fruchtkörper zu einer schmierigen tintenschwarzen Masse. Der Schopftintling (jung) gehört zu den guten Speisepilzen.
ungenießbar
Hasenpfote
(Coprinus lagopus)

Dieser recht häufige Tintling ist einzeln oder in kleinen Gruppen in feuchten Wäldern, an Waldrändern und -lichtungen anzutreffen, seltener in Gärten oder Parks. Der graue behaarte Hut der Jungpilze besitzt zunächst eine eichelförmige Form und schirmt später auf, bis er sich im Alter stark hochwölbt und einreißt.
essbar
Glimmertintling
(Coprinus micaceus)

Der Glimmertintling ist sehr häufig und kann sowohl in Wohngebieten als auch mitten im Wald gefunden werden. Die Fruchtkörper stehen vom späten Frühjahr bis zum Winter gesellig in dichten Büscheln oft an Baumstümpfen oder auch auf mit Holzresten vermischter Erde.
 

Familie | Tricholomataceae (Ritterlingsartige)  

ungenießbar
Gefleckter Rübling
(Collybia maculata)

Der weiße recht fleischige Blätterpilz hat dicht gedrängte Lamellen und einen anfangs flach gewölbten Hut. Kennzeichnend für den gefleckten Rübling sind die rostbraunen Flecken, die ältere Exemplare an Hut und Stiel bekommen. Sein Fleisch hat einen bitteren Geschmack.
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Ordnung Blätterpilze (Agaricales)
 

Familie | Tricholomataceae (Ritterlingsartige)  

Bild Art Beschreibung
essbar
Rötlicher Lacktrichterling
(Laccaria laccata)

Dieser Trichterling aus der Familie der Ritterlingsartigen ist ein zierlich bis mittelgroßer Blätterpilz. Der Hut ist fleischrötlich, die dicklichen, entfernt stehenden Lamellen rosa bis fleischrötlich und am oft breitgedrückten oder verdrehten Stiel angewachsen. Der Rötliche Lacktrichterling ist überall häufig und von Sommer bis Herbst in verschiedenen Wäldern, Wegrändern oder Parkanlagen zu finden. Sein Geruch ist unauffällig. Der Pilz ist essbar, wird aber wegen der geringen Ergiebigkeit wenig gesammelt.
ungenießbar
Nebelkappe
(Lepista nebularis)

Die Nebelkappe wird auch "Nebelgrauer Trichterling" genannt und ist an vielen Standorten zu finden. Häufig ist im Herbst im Streu von Laub- und Nadelwäldern anzutreffen, wo er oft Hexenringe ausbildet. Er besitzt im jungen Zustand festes, weißes Fleisch. Bei älteren Exemplaren wird es weich und schwammig. Sein Geruch ist unangenehm und erinnert an Schimmelkäse.
essbar
Violetter Rötelritterling
(Lepista nuda)

Der Hut vom Violetten Rötelritterling ist anfangs gewölbt (oft halbkugelig) und violett gefärbt und später flach ausgebreitet und eher braun- oder grauviolett. Dieser häufige Pilz wächst im Herbst oder Spätherbst gesellig (auch Hexenringe) in Nadel- und Laubwäldern auf Humusböden, dickem Falllaub oder auch auf Kompost. Auch in Parks oder Gärten kann man ihn finden. Der Violette Rötelritterling gilt als beliebter Speisepilz und hat einen arteigenen Geschmack.
ungenießbar
Gelborangemilchender Helmling
(Mycena crocata)

Der Hut hat einen Durchmesser von 1-3 cm. Der Stiel wird 4-8 cm lang, bricht man ihn ab, so tritt reichlich orangefarbener Milchsaft aus. Er wächst einzeln bis gesellig auf Falllaub.
ungenießbar
Gelbstieliger Nitrathelmling
(Mycena renati)

Die glatte Hutoberfläche dieses Helmlings ist matt und radialfaserig. Der Rand ist etwas gerieft und heller. Der Pilz ist rosabräunlich-ockerfarben gefärbt und besitzt eine glockig-kegelig bis halbkugelig Form. Er kommt von Frühling bis Herbst büschelig auf Totholz in Mischwäldern vor. Oft ist er an feuchten Stellen und Buchenstämmen zu finden.
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Ordnung Blätterpilze (Agaricales)
 

Familie | Tricholomataceae (Ritterlingsartige)  

Bild Art Beschreibung
essbar
Kaffeebrauner Gabeltrichterling
(Pseudoclitocybe cyathiformis)

Der glatte Hut ist trichterförmig und durch seinen eingerollten Rand gekennzeichnet. Die dichtstehenden stark herablaufenden Lamellen sind im jungen Zustand cremegrau, im Alter entfärben sich die Lamellen. Der Pilz stellt keine großen Ansprüche an seinen Lebensraum. Man findet ihn im Mischwald, an Wald- und Wegrändern, in Hecken, in Mooren oder auch an vergrabenem Totholz. Die Fruchtkörper erscheinen recht spät, sie wachsen einzeln oder gesellig im Spätherbst und in milden Wintern.
giftig
Brandige Laubwald-Ritterling
(Tricholoma ustale)

Der in vielen Regionen häufige Brandige Laubwald-Ritterling besitzt einen glattrandigen braunen Hut, der bei Feuchtigkeit recht klebrig-schmierig ist. Der rotbraune Stiel ist gefleckt und relativ blass. Die engstehenden Lamellen sind jung schmutzig-weiß, im Alter rotbraun gefleckt. Die Fruchtkörper stehen einzeln oder gesellig unter Laubbäumen (besonders unter Buchen). Der Geschmack dieses Ritterlings ist etwas bitter. Er wird als leicht giftig eingestuft und kann in größeren Mengen Magen-Darm-Probleme verursachen.
 

Familie | Amanitaceae (Knollenblätterpilzartige)  

giftig
Gelber Knollenblätterpilz
(Amanita citrina)

Der Gelbe Knollenblätterpilz besitzt einen glattrandigen konvexen Hut, der noch oft Reste des Velums aufweist. Die Färbung ist häufig gelblich, es kommen aber auch weiße Exemplare vor. Dieser nur schwach giftige Knollenblätterpilz ist in vielen Regionen einer der häufigste Lamellenpilze. Die Fruchtkörper sind einzeln oder gesellig in Laub- und Nadelwäldern auf saurem Boden von Sommer bis Herbst zu finden. Das weiße Fleisch riecht nach rohen Kartoffeln oder Kartoffelkeimen.
essbar
Rotbrauner Streifling
(Amanita fulva)

Der Rotbraune Streifling ist an seiner Hutfarbe und seinem glatten Steil erkennbar. Der glatte rotbraune konische Hut hat einen kräftig radial gefurchten Rand und ist später aufschirmend und gebuckelt. Der ringlose Stiel ist wie der Hut gefärbt, aber blasser und nahezu glatt. Der Pilz hat weiße bis cremefarbene Lamellen, die dichtstehend und fest sind. Er ist von Juni bis Oktober vor allem auf nährstoffarmen sauren Boden anzutreffen.
giftig
Fliegenpilz
(Amanita muscaria)

Der Fliegenpilz ist neben dem Steinpilz der populärste Pilz. Der Pilz ist giftig, die Wirkung ähnelt dem Alkoholrausch und ruft Störungen der Nerventätigkeit und Verdauungsbeschwerden hervor. Ein gesunder Mensch überwindet meistens schnell diese Vergiftung ohne weitere Folgen.
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Ordnung Blätterpilze (Agaricales)
 

Familie | Amanitaceae (Knollenblätterpilzartige)  

Bild Art Beschreibung
Perlpilz
(Amanita rubescens)

Der Perlpilz wird auch Rötender Wulstling genannt und besitzt einen anfangs halbkugeligen, später gewölbten, im Alter flach ausgebreitete fleischfarben bis rötlichbraunen Hut. Der zylindrische Stiel ist flaumig, grau, weiß oder fleischrosa gefärbt. Im oberen Stieldrittel befindet sich ein gut ausgeprägter hängender, geriefter Ring, der oft abgefallen ist. Die Fruchtkörper stehen von Juni bis Oktober einzeln oder gesellig in Wäldern, Parks und Gärten. Er ist zwar essbar, aber kein besonders wohlschmeckender Speisepilz und kann nur erfahrenen Sammlern empfohlen werden, da er mit dem giftigen Pantherpilz verwechselt werden kann.
 

Familie | Marasmiaceae (Schwindlingsartige)  

essbar
Hallimasch
(Armillariella mellea)

Der Hallimasch wächst ausschließlich auf lebendem oder totem Holz. Seine Fruchtkörper bedecken in Büscheln Wurzeln und Baumstümpfe. Er ist ein gefährlicher Schädling. Der Pilz ist essbar, ruft aber roh genossen Verdauungsstörungen hervor.
ungenießbar
Gurkenschnitzling
(Macrocystidia cucumis)

Ein gutes Kennzeichen der Art ist der samtige mit feinem Flaum überzogene, dunkelbraune glockige Hut mit dem etwas hellen Rand. Der stellenweise recht häufige Gurkenschnitzling kommt auf mit Humus oder Laub- und Nadelstreu vermischten Böden in Wäldern und Gärten vor. Bisweilen trifft man ihn auch auf feuchtem Sägemehl oder Rindenmulch an. Die Fruchtkörper sind einzeln oder in kleinen Gruppen in der Streuschicht der Wälder von Sommer bis Spätherbst zu finden.
 

Familie | Strophariaceae (Träuschlingsartige)  

essbar
Rauchblättriger Schwefelkopf
(Hypholoma capnoides)

Dieser essbare Schwefelkopf hat einen glatten Hut, der oben gewölbt ist. Er kommt fast das ganze Jahr über mit büscheligem Wuchs oft an Stümpfen von Fichten und Kiefern vor. Einige der 17 Arten in der Gattung der Schwefelköpfe sind bitter und ungenießbar, daher Vorsicht beim Sammeln, da die Bestimmung schwierig ist.
giftig
Grünblättriger Schwefelkopf
(Hypholoma fasciculare)

Dieser Schwefelkopf besitzt einen glatten konvexen Hut mit orangebrauner Färbung. Häufig ist er mit weißlichen Velumresten behangen, die teilweise eine Ringzone bilden. Die Lamellen sind dichtstehend angewachsen und im Jungstadium grüngelb, später dann olivbraun mit einem Grünschimmer. Die Erscheinungszeit ist zwischen Mai und Dezember, in milden Wintern auch Anfangs des Jahres. Sein Fleisch schmeckt stark bitter und ist giftig.
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Ordnung Blätterpilze (Agaricales)
 

Familie | Strophariaceae (Träuschlingsartige)  

Bild Art Beschreibung
ungenießbar
Ziegelroter Schwefelkopf
(Hypholoma lateritium)

Ein wichtiger Unterschied zu den anderen Schwefelköpfen ist die ziegelrote Hutfarbe und sein relativ großer Fruchtkörper. Er lebt parasitär an oder neben Baumstümpfen von Laub- und seltener Nadelholz, oft sind es Rotbuchen und Eichen, bei den Nadelhölzern meist Fichten. Der Ziegelrote Schwefelkopf ist nicht giftig, er riecht angenehm pilzartig und schmeckt meist etwas bitter und gilt deshalb als ungenießbar.
Stockschwämmchen
(Kuehneromyces mutabilis)

Das Gemeine Stockschwämmchen besitzt einen gebuckelten, 3 bis 6 Zentimeter breiten, zimt- oder honigfarbenen bis rotbräunlichen Hut. Die Pilze bewohnen besonders morsche Holzstümpfe und liegende Stämme, bestimmte Böden und Waldtypen werden nicht bevorzugt, sie wachsen auch auf Wurzeln gefällter Bäume, wenn die Wurzeln direkt unter der Erdoberfläche liegen. Ihre Fruchtkörper sind in Mitteleuropa von Mai bis November, meist jedoch im Herbst anzutreffen.
essbar
Grünspanträuschling
(Stopharia aeruginosa)

Dieser grünspanfarbige Pilz hat einen mit Schleim bedeckten Hut und grauviolette Lamellen. Der Hut ist 3-6 cm breit, der Stiel bis 10 cm, lang. Er kommt von August bis November im Laub- und Nadelwald vor, meist gesellig auf modrigem Holz. Dieser giftig aussehende Pilz ist essbar und nach Abziehen der Huthaut als Suppenpilz verwendbar.
essbar
Rotbraune Riesenträuschling
(Stropharia rugosoannulata)

Der ockerlich bis ziegelbraune gefärbte Hut hat eine leicht lilarosa Tönung und besitzt anfänglich eine Wölbung, die sich bei zunehmender Reifung abflacht, am Rand aber die dicht gedrängten und blass grauvioletten Lamellen weiterhin abdeckt. Dieser Träuschling wächst zwischen Sommer und Herbst auf Erde, Holz, Pflanzenresten, Stroh, oder gedüngtem Boden. Sein Speisewert wird als gering eingeschätzt. Auf dem Markt wird er als Braunkappe angeboten.
 

Familie | Hydnangiaceae (Heidetrüffelartigen)  

essbar
Violette Lacktrichterling
(Laccaria amethystina)

Der lila-bläulich bis violett gefärbte trockene leicht filzige Hut besitzt einen gerieften Rand. Der Stiel ist längs-faserig und wie der Hut gefärbt, an der Stielbasis ist häufig weißliches Myzelfilz erkennbar. Er wächst von Frühsommer bis in den Spätherbst gesellig auf feuchtem Waldboden zwischen Nadeln und Fallaub. Der Lackbläuling hat einen leicht fruchtartigen Geruch. Er gilt als essbar.
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Ordnung Blätterpilze (Agaricales)
 

Familie | Agaricaceae (Champignonartige)  

Bild Art Beschreibung
ungenießbar
Amiant-Körnchenschirmling
(Cystoderma amianthinum)

Der orangebräunliche hohle Stiel ist zylindrisch und besitzt im oberen Stieldrittel einen flockigen und oft schwachen Ring. Am unteren Ende des Stiels fällt eine flockig-körnige Musterung auf. Der recht häufige Pilz kommt hauptsächlich im Nadelwald (Fichten, Tannen) gern auf sauren Böden vor. Er besiedelt aber auch Laubwälder mit Buchenbestand. Der Pilz gilt als ungenießbar auch aufgrund seines unangenehm erdigen Geruchs. Teilweise wird er auch als essbar bezeichnet, gilt aber als minderwertig.
essbar
Parasolpilz
(Macrolepiota procera)

Dieser stattliche auch Riesenschirmpilz genannte Pilz kommt einzeln oder gesellig in Wäldern, auf Wiesen oder auch am Wegesrand vor. Der große 10 bis 28cm breite Hut hat einen Buckel und trägt bräunlichen Schuppen. Der aus einer Knolle wachsende bis 40cm lange Stiel besitzt einen verschiebbaren Ring. Die Hüte des Parasolpilz sind im jungen Zustand sehr schmackhaft.
 

Familie | Lepiotaceae (Schirmlingsartige)  

essbar
Safranschirmling
(Macrolepiota rhacodes)

Den Safran- oder rötenden Riesenschirmling findet man Häufig an Waldrändern und in Parks. Das Fleisch dieses guten Speisepilzes läuft nach Verletzung nach einer halben Minute safranrötlich an. Der Pilz hat am Stiel einen weißen Ring, der sich auf und ab schieben lässt.
 

Familie | Paxillaceae (Kremplingsartige)  

giftig
Kahler Krempling
(Paxillus involutus)

Der Kahle Krempling tritt in Wäldern aller Art auf und gehört zu den am häufigsten vorkommenden Pilzen. Sein Fleisch ist weich, saftig und von säuerlichem Geschmack. Lange wurde dieser Pilz als essbar angesehen, heute ist nachgewiesen, dass er im wesentlichen giftig ist.
 

Familie | Russulaceae (Täublingsartige)  

ungenießbar
Goldflüssiger Milchling
(Lactarius chrysorrheus)

Der orangerote, blass ocker bis lachsfarben gefärbte Hut ist trichterförmig und am Rand eingebogen. Der recht seltene Goldflüssiger Milchling kommt vorzugsweise an moosigen wärmeliebenden Stellen mit Eiche, Buche oder Edelkastanie vor. Dieser Milchling ist wegen seines bitteren Geschmacks ungenießbar. Die Milch schmeckt sehr scharf.
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Ordnung Blätterpilze (Agaricales)
 

Familie | Russulaceae (Täublingsartige)  

Bild Art Beschreibung
giftig
Kirschroter Speitäubling
(Russula emetica)

Der konvexe Hut des Speitäublings hat eine glatte und oft glänzend, lebhaft scharlach- bis kirschrote Oberfläche und blasst leicht aus, so dass ältere Exemplare auch ockergelb, rosa oder weißfleckig aussehen können. In feuchten Laub- und Nadelwäldern sowie in Mooren ist der Speitäubling weit verbreitet und vielerorts noch häufig. Die Fruchtkörper erscheinen einzeln oder gesellig zwischen Juli und November.
essbar
Brauner Ledertäubling
(Russula integra)

Dieser häufige Täubling kommt häufig in Nadelwäldern vor. Die gedrängt stehenden Lamellen sind am Stiel abgerundet angewachsen. Der Geruch ist schwach obstartig.
 

Familie | Auriculariaceae (Ohrlappenpilzverwandte)  

essbar
Judasohr
(Auricularia auriculajudae)

Das Judasohr hat eine flaumig behaarte Oberfläche und ohrförmige Fruchtkörper sowie eine geaderte gelbbraune Fruchtschicht. Die Unterseite ist bei jungen Exemplaren zunächst grau, verfärbt sich aber später bräunlich. Die dachziegelartigen ganzjährigen Fruchtkörper kommen einzeln oder in Büscheln auf der Rinde oder auf nacktem Totholz vor. Die Pilze sind auf Laubholz in feuchten Wäldern anzutreffen, besonders häufig an alten Holunderästen, selten auch einmal auf Nadelbäumen.
essbar
Gallertiger Zitterzahn
(Pseudohydnum gelatinosum)

Die Fruchtkörper des Gallertigen Zitterzahns sind muschel-, zungen- bis konsolenförmig. Die Hutoberfläche ist leicht aufgerauht oder flaumig. Auf der Unterseite besitzt er vertikal ausgerichtete Stacheln, die von der Fruchtschicht überzogen sind. Der Zitterzahn lebt auf stark vermorschten und durchfeuchteten Nadelholzstümpfen (Fichten, Kiefern und Tannen), sehr selten auf Laubholz.
 

Familie | Sparassidaceae (Gluckenverwandte)  

essbar
Krause Glucke
(Sparassis crispa)

Der Fruchtkörper der Krausen Glucke hat einen kurzen, dicken Strunk und endet in einem kurzen Stiel, der allerdings im Erdboden verborgen sein kann und erinnert ein wenig an einen Blumenkohl. Die krausen, blattartigen Elemente sind zumeist gelblich, manchmal aber auch weiß oder im Alter bräunlich gefärbt sind.Die Pilze gedeihen vom Spätsommer bis Herbst meist einzeln auf Stümpfen und am Grund geschädigter Stämme. Die parasitäre Krause Glucke ist mancherorts ziemlich häufig. Sie befällt die Wurzeln von Kiefern, Fichten oder Tannen und ruft eine Braunfäule hervor.
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Ordnung Blätterpilze (Agaricales)
 

Familie | Inocybaceae (Risspilzverwandte)  

Bild Art Beschreibung
ungenießbar
Gemeiner Trompetenschnitzling
(Tubaria furfuracea)

Der Gemeine Trompetenschnitzling ist häufig an abgestorbenem Laub-, seltener an Nadelholz zu finden, er kommt auch in Gärten und Parks vor. Man findet ihn auf Baumstümpfen, Holzresten, Wurzeln, Rindenmulch und Sägemehl. Die Fruchtkörper erscheinen von etwa Oktober bis Juni, das Winterhalbjahr wird bevorzugt (Funde unter Schnee sind regelmäßig). Er erscheint oft gesellig bis büschelig.
 

Familie | Cyphellaceae (Fingerhutverwandte)  

ungenießbar
Violetter Knorpelschichtpilz
(Chondrostereum purpureum)

Die flach aufsitzenden Fruchtkörper dieses Schichtpilzes sind im Jungstadium violett im Alter weiß-bräunlich gefärbt. Ihre Form ist krustenförmig, am Rand wellig und sie sind dachziegelartig übereinander verwachsen. Der Pilz wächst auf Laubholz (seltener Nadelholz). Er befällt das Holz bereits im gesunden Zustand oder als Folgezersetzer das Totholz. Oft sind seine Fruchtkörper an den frischen Schnittflächen gefällter Birken und Buchen zu finden.
 

Familie | Physalacriaceae (Rindenschwammartige)  

essbar
Gemeiner Samtfußrübling
(Flammulina velutipes)

Dieser auch Winterrübling genannte Art ist durch seinen kräftigen samtig am Unterteil dunklen schwarzbraunen stets ringlosen Stiel charakterisiert. Das Vorkommen ist meist an noch lebenden, aber bereits geschwächten Laubbäumen und Stümpfen gebunden. Diese kälteliebende essbare Pilzart kommt von Oktober bis April vor. Er zählt zu den wenigen Pilzen, die die ersten Fröste überdauern und besonders in milden Wintern gedeihen.
essbar
Flockiger-Mistfaserling
(Psathyrella hirta)

Der Flockiger-Mistfaserling hat eine glatte kugelige Hutoberfläche mit weißen flockigen Velumresten bis zur Hutmitte. Die Hutfärbung weist bei jungen Pilzen verschiedene Brauntöne auf. Ausgeblasste Exemplare sind gelbbräunlich bis hell ockerlich. Die vorwiegend im Herbst wachsende Faserling kommt teils einzeln oder gesellig bis büschelig auf verschiedenem Dung (Rind, Pferd, Wild) vor.
essbar
Wurzelnder Schleimrübling
(Xerula radicata)

Der feucht schmierige zunächst kegelige Hut ist hell gelbbraun gefärbt. Ausgebreitet ist er leicht gebuckelt. Der sehr lange holzig-zähe Stiel ist tief im Substrat wurzelnd. Er kommt im Mischwald vor. Bevorzugt werden aber Rotbuchen- und andere buchenreiche Habitate. Der Wurzelnder Schleimrübling ist nur als Mischpilz brauchbar.
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Ordnung Blätterpilze (Agaricales)
 

Familie | Fomitopsidaceae (Baumschwammverwandte)  

Bild Art Beschreibung
Rotrandiger Baumschwamm
(Fomitopsis pinicola)

Der Rotrandige Baumschwamm ähnelt dem Zunderschwamm unterscheidet sich aber durch die gelbe bis rote Farbe der frischen Zuwachskante gerade bei älteren Fruchtkörpern. Die mehrjährigen Fruchtkörper sind im Jungstadium unförmig später hutförmig geformt. Der Pilz lebt ganzjährig an lebenden oder abgestorbenen Laub- und Nadelbäumen, wobei die Gemeine Fichte bevorzugt wird. Seine Lebensweise ist parasitisch, er gilt durch Abbau von Zellulose als Braunfäuleerreger.
 

Familie | Mycenaceae (Helmlingsverwandte)  

giftig
Rosa Rettich-Helmling
(Mycena rosea)

Dieser häufige Helmling ist kräftig rosa gefärbt. Er besitzt einen glatten, in der Mitte etwas gebuckelten Hut, der am Rand etwas heller und gerieft ist. Der helle weißlich-rosa gefärbte Stiel ist zylindrisch, an der Basis filzig und im Alter hohl. Der Rosa Rettich-Helmling bildet seine Fruchtkörper in kleinen Gruppen im Laub. Rettichhelmlinge enthalten Muscarin und sind deshalb als giftig einzustufen.
 

Familie | Helotiaceae  

ungenießbar
Gallertbecher
(Familie helotiaceae)

Die Gallertbecher bilden ungestielte Fruchtkörper aus, die zuerst kugelig geschlossen und rundlich, dann becher- oder schalenartig geformt sind. Sie sind rötlich bis violett gefärbt und haben eine gallertige Konsistenz. Die recht häufigen ungenießbaren Pilze leben von totem organischen Material. Sie wachsen bei genügend Feuchtigkeit an Totholz von Laubbäumen (oft Buche), an morschen Stümpfen oder an abgestorbenen Ästen. Man kann sie im Herbst und auch in milden Wintern finden
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