Gemeine Keulenschwebfliege
(Syritta pipiens)
|
|
|
|
vfz16 |
|
|
Ordnung |
Diptera (Zweiflügler) |
| Familie |
Syrphidae (Schwebfliegen) |
| Größe |
Körperlänge 7 bis 9 mm Flügellänge 4,3 bis 7 mm |
| Verbreitung |
Europa, Asien, Nordafrika, Nordamerika |
|
Aussehen Die Gemeine Keulenschwebfliege hat einen schlanken Körperbau und ist überwiegend braun gefärbt. Auffällig sind die stark verdickten Schenkel (Femora) der Hinterbeine. Das Gesicht ist weiß bestäubt, und die Fühler sind rötlich-gelb gefärbt. Auf den zweiten und dritten Hinterleibsegmenten finden sich jeweils gelbliche Querstreifen.
Lebensraum Die Art besiedelt sonnige, offene Lebensräume mit reichlich Blütenpflanzen. Man findet sie oft an Gewässerrändern, auf Feuchtwiesen sowie in Parks, Gärten und auf Äckern. Dichter Wald wird normalerweise gemieden.
Lebensweise Syritta pipiens ist polyvoltin, d.h. sie bringt im Jahresverlauf mehrere Generationen hervor. Sie fliegt etwa von April bis Oktober und bewegt sich meist schnell und niedrig über dem Boden. Dabei besucht sie zahlreiche Blüten, vor allem von Doldenblütlern. Die Larven entwickeln sich koprophag in verrottendem organischem Material (z.B. Kompost, Mist).
Nahrung Erwachsene Fliegen ernähren sich von Pollen und Nektar verschiedener Blütenpflanzen. Die Weibchen nehmen überwiegend Pollen auf, während die Männchen vorwiegend Nektar saugen. Die Larven leben in faulendem organischen Material (insbesondere Mist und Kompost) und zersetzen dieses.
Sonstiges Die Larven besitzen einen langen Atemfaden, weshalb sie als Rattenschwanzlarven bezeichnet werden. Da sie häufig auf Mist- und Komposthaufen vorkommen, trägt Syritta pipiens im Deutschen auch den Namen »Kleine Mistbiene«. Sie ist sehr verbreitet und gilt als eine der häufigsten Schwebfliegenarten in Europa.
|
|