Rosen-Flechtenbärchen
(Miltochrista miniata)
|
|
|
|
d9344 |
|
|
Nachtfalter |
(Heterocera) |
| Ordnung |
Lepidoptera (Schmetterlinge) |
| Familie |
Noctuidae (Eulenfalter) |
| Größe |
Flügelspannweite 23 bis 32 mm |
| Verbreitung |
weite Teile Europas, bis nach West- und Nordasien |
| Weblink(s) |
|
|
Aussehen Der Falter besitzt ocker- bis rosafarbene Vorderflügel mit einem zarten rosafarbenen Rand, einer auffälligen schwarzen, geschwungenen Querlinie und kleinen schwarzen Punkten entlang des Außenrandes. Die Hinterflügel sind hell und unauffällig gefärbt. Die Raupe ist dunkelgrau bis schwarz gefärbt und trägt auf mehreren Körpersegmenten lange, dichte schwarze Haarbüschel. Sie bewegt sich eher gemächlich und hält sich meist gut verborgen auf der Rinde oder zwischen Flechten.
Lebensraum Das Rosen-Flechtenbärchen besiedelt bevorzugt lichte Laub- und Mischwälder, feuchte Auwälder sowie warme, strukturreiche Waldränder. Auch buschreiche Bereiche mit einem guten Bewuchs aus Flechten und Algen werden regelmäßig genutzt.
Lebensweise Die Falter fliegen überwiegend in den Sommermonaten und sind hauptsächlich nachts aktiv, besuchen gelegentlich aber auch tagsüber Blüten. Nach der Eiablage entwickeln sich die Raupen langsam und überwintern in diesem Stadium, bevor sie sich im folgenden Frühjahr verpuppen. Die Raupen leben meist gut getarnt an Baumstämmen und Ästen und verlassen ihre Verstecke nur zur Nahrungssuche.
Nahrung Die Raupen ernähren sich vor allem von Flechten und Grünalgen, die auf der Rinde verschiedener Laubbäume wachsen. Die erwachsenen Falter nehmen mit ihrem Saugrüssel überwiegend Blütennektar und andere zuckerhaltige Pflanzensäfte auf.
Sonstiges Sein deutscher Name verweist sowohl auf die rosafarbene Zeichnung der Flügel als auch auf die flechtenreiche Nahrung der Raupen. Aufgrund seiner markanten Flügelzeichnung ist das Rosen-Flechtenbärchen unter den heimischen Nachtfaltern leicht wiederzuerkennen. Die Art gilt in Deutschland derzeit als nicht gefährdet, auch wenn ihre Bestände regional schwanken können.
|
|