Mittlerer Weinschwärmer
(Deilephila elpenor)
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 Raupe  d8379
Mittlerer Weinschwärmer (Deilephila elpenor)
Ordnung Lepidoptera
(Schmetterlinge)
Familie Sphingidae
(Schwärmer)
Größe Flügelspannweite
45 bis 60 mm
Raupe
bis 80 mm
Verbreitung Ganz Mitteleuropa,
im Norden
bis zur Polargrenze
Weblink(s)
Wikipedia   Wikipedia
Lepiforum   Lepiforum

Aussehen
Dieser Schwärmer besitzt eine auffallend rote Grundfärbung. Auf der Oberseite der olivgrünen Vorderflügel zieht sich eine gerade Linie in die Spitze. Die roten Hinterflügel besitzen eine schwarze Basalbinde. Auf dem Hinterkörper sind 2 parallel verlaufende braune Binden zu sehen. Kennzeichnend sind auch die recht großen Augen, mit denen der Falter in der Dämmerung gut sehen kann.

Raupe
Die Färbung der Raupen ist grün oder braun, manchmal kommen auch fast schwarze Exemplare vor. Auf dem 2. und 3. Segment sind auffällige augenartige Fleckenpaare zu sehen, die mit einem breiten schwarzen Rand eingefasst sind. Das Horn am Körperende ist vergleichsweise kurz und spitz.

Lebensraum
Man findet die Falter vorzugsweise an etwas feuchteren Stellen wie in Auwäldern und Flussniederungen. Er fliegt aber auch auf Waldlichtungen, in Heidegebieten sowie in Gärten und Parkanlagen.

Lebensweise
Die Tiere sind in ganz Europa überall ziemlich häufig, werden aber trotz ihrer Häufigkeit selten gesichtet. Als ausgezeichneten Flieger kann man abends in der Dämmerung beobachten, wie der Falter kolibriartig mit seinem langen Rüssel den Nektar aus Blüten saugt. Vom Weibchen werden die Eier an der Blattunterseite der Futterpflanze einzeln oder in kleinen Grüppchen abgelegt. Nur die erwachsenen Raupen sind auch tagaktiv, im Jungstadium fressen die Raupen nur nachts. Werden sie gestört, ziehen sie die Kopfkapsel ein und blähen sich auf, sodass die großen Augenflecke bedrohlich sichtbar werden. Die Verpuppung erfolgt in einem lockeren Gespinst am Erdboden.

Nahrung
Futterpflanzen der Raupen sind meist Weidenröschen, Labkraut und Indisches Springkraut. Gelegentlich wird auch an Blutweiderich und Nachtkerze gefressen, seltener an Weinreben.

Sonstiges
Es kommt unter günstigen Bedingungen vor, dass sich eine 2. Generation ausbildet, in der Regel erfolgt die Überwinterung aber im Puppenstadium.

Weitere Bilder

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