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  [Echte Bienen]  - Apidae  16 Arten | 106 Fotos

Die Familie Apidae umfasst weltweit über 6.000 Arten. Zu ihr zählen bekannte Gruppen wie die Honigbienen (Apis), Hummeln (Bombus), Holzbienen (Xylocopa) sowie viele verschiedene Solitärbienen. Die Lebens- und Nestbauweisen sind sehr vielfältig: Zahlreiche Arten nisten einzeln im Boden, in Pflanzenstängeln oder in Holz, während einige Arten staatenbildend sind und arbeitsteilige Kasten ausbilden. Teilgruppen wie die Nomadinae/ sind Brutparasiten (Kuckucksbienen), andere besitzen spezialisierte Mundwerkzeuge und dichte Borstenhaare zur Pollenaufnahme. Apidae spielen eine zentrale Rolle als Bestäuber wildwachsender Pflanzen und landwirtschaftlicher Kulturen.

(Vespidae) |5| Faltenwespen Schlupfwespen |6| (Ichneumonidae)
(Sphecidae) |2| Grapwespen Echte Bienen |16| (Apidae)
(Andrenidae) |4| Sandbienen Bauchsammlerbienen |3| (Megachilidae)
(Pompilidae) |1| Wegwespen Keul- oder Knopfhornblattwespen |2| (Cimbicidae)
(Torymidae) |1| Erzwespen Holzwespen |1| (Siricidae)
(Tenthredinidae) |6| Echte Blattwespen Grabwespen |2| (Crabronidae)
(Chrysididae) |2| Goldwespen Gespinstblattwespen |2| (Pamphiliidae)
(Melittidae) |2| Sägehornbienenartige

Bild Funktionen Art Beschreibung

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Frühlings-Pelzbiene (Anthophora plumipes)

 
Frühlings-Pelzbiene
(Anthophora plumipes)

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09. Juni 2023
Die Frühlings-Pelzbiene hat einen auffällig pelzigen Körper. Die Männchen sind an ihrem langen, gelbbraunen Fell und den auffallend langen Fühlern erkennbar. Weibchen haben einen schwarzen, dicht behaarten Körper mit kürzeren Fühlern. Beide Geschlechter besitzen dunkelbraune bis schwarze Flügel. Anthophora plumipes findet man häufig in Gärten, Parks, Waldrändern und Heckenlandschaften.

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Honigbiene (Apis mellifica) - Weibchen
Weibchen

 
Honigbiene
(Apis mellifica)

08. März 2015
Die häufige Honigbiene wird vom Menschen schon seit Jahrtausenden domestiziert. Die Arbeiterinnen leben nur einige Wochen, in denen sie verschiedene Arbeitstätigkeiten verrichten. Die Königin wird 4-5 Jahre alt und kann in ihrem Leben über 100 000 Eier ablegen. Die Brutzellen werden aus sechseckigen Wachswaben gefertigt.

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Ackerhummel (Bombus agrorum)

 
Ackerhummel
(Bombus agrorum)

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19. Juli 2003
Die häufige und friedliche Acker- oder Feldhummel ist nicht leicht zu bestimmen, ihre Farbe ist grau-gelb verwaschen. Das kleine Nest von ca. 100-200 Zellen legt die Königin in Moos, im Laub oder Gras an.

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Gartenhummel (Bombus hortorum)

 
Gartenhummel
(Bombus hortorum)

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23. Juni 2024
Die Gartenhummel ist durch ihre weißen Hinterleibsegmente zu erkennen, die sich mit denen der Erdhummel ähneln, aber sie besitzt zusätzlich ein zweites gelbes Band oberhalb der Taille. Ihre Nester bauen sie sowohl unterirdisch in verlassenen Mäusenestern als auch oberirdisch in Scheunen, Schuppen und auf Dachböden.

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Baumhummel (Bombus hypnorum)

 
Baumhummel
(Bombus hypnorum)

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02. November 2014
Der Thorax der Baumhummel ist bei beiden Geschlechtern in der Regel komplett braun. Ferner besitzt sie einen schwarzen Hinterleib (Abdomen) mit weißlicher Spitze. Besiedelt werden lichte Wälder, Waldränder, Streuobstwiesen aber auch Parks und Gärten. Wie alle Hummeln verfügen auch die weiblichen Baumhummeln über einen Wehrstachel und sind in Nestnähe mitunter recht aggressiv, stechen aber nur selten.

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Steinhummel (Bombus lapidarius)

 
 
ArtInfo
Insekt des Jahres 2005

Steinhummel
(Bombus lapidarius)

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06. Juli 2003
Die häufige Steinhummel ist an ihrem dunklen Körper, der am Ende einen orange-braunen Abschnitt hat, gut zu erkennen. Das Nest wird unter Steinhaufen angelegt, das zum Saisonende 100-300 Tiere beherbergt. Die Steinhummel ist 2-2,5 cm groß.

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Hellgelbe Erdhummel (Bombus lucorum)

 
Hellgelbe Erdhummel
(Bombus lucorum)

10. Juli 2024
Die Hellgelbe Erdhummel hat eine schwarze Grundfarbe mit gelben Binden und einem weißgrauen Hinterleibsende. Sie lebt in offenen Landschaften, Gärten und sogar in höheren Gebirgslagen. Ihre Nahrung besteht vor allem aus Nektar und Pollen, die sie an vielen verschiedenen Blüten sammelt.

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Wiesenhummel (Bombus pratorum)

 
Wiesenhummel
(Bombus pratorum)

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19. Juni 2024
Die Wiesenhummel hat einen schwarzen Thorax mit einem gelben Band vorne und ein leuchtend oranges Hinterleibsende. Sie lebt in blütenreichen, offenen Landschaften wie Gärten und Wiesen. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Nektar und Pollen verschiedener Pflanzenarten.

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Felsen-Kuckuckshummel (Bombus rupestris)

 
Felsen-Kuckuckshummel
(Bombus rupestris)

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28. Juli 2025
Die Felsen-Kuckuckshummel ist ein Brutparasit und befällt vor allem Nester der Steinhummel, gelegentlich auch die von Bunthummel, Ackerhummel oder Höhenhummel. Das Weibchen dringt unauffällig in ein Wirtsnest ein, übernimmt dort die Kontrolle, tötet oft die Wirtskönigin und lässt die Arbeiterinnen die eigene Brut aufziehen. Eigene Arbeiterinnen gibt es bei dieser Art nicht.

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Dunkle Erdhmumel (Bombus terrestris)

 
Dunkle Erdhmumel
(Bombus terrestris)

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04. August 2013
Die Erdhummel gehört zu den häufigsten und größten Hummeln in Mitteleuropa. Charakteristisch ist die schwarze Grundfärbung und das weiße Hinterleibsende. Zwei gelbe Querbänder sind vorhanden, eines kopfnah auf dem ersten Brustsegment, das weitere auf dem zweiten Hinterleibssegment. Es gibt 4 Arten (=Erdhummelkomplex), die nur anhand von schwer erkennbaren Merkmalen bestimmbar sind.

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Spargel-Schmalbiene (Lasioglossum sexnotatum)

 
Spargel-Schmalbiene
(Lasioglossum sexnotatum)

20. Juli 2024
Die Spargel?Schmalbiene trägt ein dezentes schwarz-graues Erscheinungsbild mit seidenem Glanz und charakteristischen hellen Binden am Hinterleib. Sie besiedelt trockene, sandige Flächen wie Magerrasen, Böschungen und stadtnahes Grün. Ihr Nektar- und Pollenangebot schöpft sie breit aus, besucht dafür Asparagus, Brassicaceae, Asteraceae und weitere Pflanzenfamilien.

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Rothaarige Wespenbiene (Nomada lathburiana)

 
Rothaarige Wespenbiene
(Nomada lathburiana)

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09. April 2017
Die Rothaarige Wespenbiene kommt in trockenen Habitaten wie Sandgebieten, Kiesgruben und vegetationsarmen offenen Stellen vor. Alle Wespenbienen parasitieren in Sandbienenarten, was ihnen die Bezeichnung Kuckucksbienen eingebracht hat. Charakteristisch ist das erste Segment vom Abdomen, das eine rötliche Färbung trägt, die hinteren Segmente haben eine wespenähnliche schwarz-gelbe Zeichnung. Kennzeichnend ist auch die dichte, rötliche Behaarung von Kopf und Thorax.

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Gestreifte Wespenbiene (Nomada striata)

 
Gestreifte Wespenbiene
(Nomada striata)

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25. April 2026
Die Gestreifte Wespenbiene ist klein, wespenähnlich gezeichnet und auffällig dunkel mit gelben Mustern. Sie lebt an sonnigen, offenen Standorten mit locker bewachsenem Boden. Erwachsene Tiere besuchen verschiedene Blüten, um Nektar aufzunehmen.

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Gegürtete Wespenbiene (Nomada succincta) - Männchen
Männchen

 
Gegürtete Wespenbiene
(Nomada succincta)

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19. Mai 2018
Die Gegürtete Wespenbiene hat einen schwarzen Kopf und zitronengelbe Beine. Die rostgelben oben geschwärzten Fühler besitzen unterschiedlich lange Fühlerglieder (das dritte ist kürzer als das vierte). Kennzeichnend sind die schwarzen mit gelben Binden versehenden Rückenschilder (Tergit). Diese in Deutschland weit verbreitete und meist häufige Art ist in der Nähe der Nester ihrer Wirtsbienen wie Andrena nitida, seltener auch Andrena nigroaenea anzutreffen. Die Bestimmung dieser Wespenbiene (Nomada sp.) ist nicht ganz sicher, wahrscheinlich handelt es sich aber um Nomada succincta.

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Gr. Blutbiene (Sphecodes albilabris)

 
Gr. Blutbiene
(Sphecodes albilabris)

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17. Mai 2009
Die Große Blutbiene ist ein Brutschmarotzer (Kuckucksbiene). Sie fliegt gezielt Löcher im Boden an und dringt in das Nest der Wirtsbienen ein, tötet Wächter und Larven und legt ihre Eier in die Larven der Wirtsbienen. Anschließend verschließt sie das Nest wieder. Charakteristisch ist der leuchtend rot gefärbte Hinterleib, während Kopf und Bruststück durchweg schwarz und behaart sind.

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Große Holzbiene (Xylocopa violacea)

 
Wildbiene des Jahres 2024

Große Holzbiene
(Xylocopa violacea)

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16. Juni 2018
Die imposante Große Holzbiene gehört zu den größten und robustesten Solitärbienen der europäischen Fauna. Sie wird auch Violette Holzbiene genannt und hat eine auffallend grau bis violettschwarze Körperfarbe. Die Tiere brauchen zum Nisten an sonnenbeschienenen Stellen verdorrte, trockene Äste oder mürbe Baumstämme, in denen sie ein oder mehrere Nester anlegt. Die Verpuppung und die Verwandlung zur Imago vollzieht sich in der jeweils einzeln angelegten Brutkammer. Die Imagines fliegen ab Mai.
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