Brauner Ledertäubling
(Russula integra)
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essbar |
00311 |
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Ordnung |
Agaricales (Blätterpilze) |
| Familie |
Russulaceae (Täublingsartige) |
| Größe |
Hut: 6 bis 12 cm Stiel: 5 bis 12 cm lang |
| Verbreitung |
weite Teile Europas, Teile Nordamerikas |
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Aussehen Der Hut ist anfangs halbkugelig, später flach bis leicht eingedrückt. Die Hutfarbe reicht von braun bis olivbraun mit gelegentlichem violettem Schimmer. Die Lamellen sind zunächst weiß, später ockergelb und relativ breit. Der Stiel ist weiß, fest und kann mit dem Alter gelblich oder rötlich verfärben. Das Fleisch ist weiß, sehr fest und verfärbt sich kaum.
Lebensraum Der Braune Ledertäubling bildet Mykorrhiza vorwiegend mit Nadelbäumen (insbesondere Fichte und Tanne), kommt aber auch in Nadel-Laub-Mischbeständen auf sauren bis neutralen Böden vor. Er wächst einzeln oder vereinzelt in humusreichen Bodenzonen.
Lebensweise Der Pilz ist als Mykorrhizapartner ökologisch an Baumwurzeln gebunden und fruktifiziert in der Regel im Spätsommer bis Herbst. Junge, gut entwickelte Fruchtkörper gelten als essbar nach ausreichender Erhitzung, während rohe oder unzureichend gegarte Exemplare Unverträglichkeiten auslösen können.
Sonstiges Der deutsche Name »Brauner Leder-Täubling« verweist auf die lederartige Hutfärbung und die feste Konsistenz. Das Sporenpulver ist ockergelb bis gelblich-ocker und die Art wird wegen ähnlicher Arten gelegentlich verwechselt, sodass bei Unsicherheit zusätzliche Merkmale überprüft werden sollten.
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