Großer Grabkäfer
(Pterostichus niger)
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d6701 |
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Ordnung |
Coleoptera (Käfer) |
| Familie |
Carabidae (Laufkäfer) |
| Größe |
Körperlänge 15 bis 21 mm |
| Verbreitung |
weite Teile Europas, Teile Asiens |
| Weblink(s) |
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Aussehen Diser Laufkäfer trägt einen glänzend schwarz gefärbten, länglich-ovalen Körper, der ihm ein eher kräftiges Erscheinungsbild verleiht. Seine Flügeldecken zeigen feine, aber deutliche Längsrillen, die typisch für viele Laufkäfer sind. Die Beine sind kräftig und gut an ein Leben am Boden angepasst, bei einigen Exemplaren sind die Klauen und Tibial-Spitzen leicht rötlich gefärbt.
Lebensraum Der Große Grabkäfer besiedelt vorzugsweise feuchte Wälder, Waldränder, Wiesen und feuchte Offenlandschaften. Er kann unter Steinen, in Laubstreu oder im Totholz gefunden werden. Er kommt vom Flachland bis in montane Bereiche vor und zeigt eine deutliche Vorliebe für organisch reichhaltige, schattige Böden mit ausreichender Feuchte.
Lebensweise Dieser Laufkäfer ist überwiegend nachtaktiv und nutzt die Dunkelheit, um sich räuberisch auf die Suche nach Beute zu begeben. Er ist kein Flieger im aktiven Sinne, sondern bewegt sich hauptsächlich am Boden fort und durchforstet dabei auch Bodenrisse und Laubschichten. Die Entwicklung umfasst typische Käfer-Stadien: Ei, Larve, Puppe und adult, wobei sowohl die Larven als auch die erwachsenen Tiere räuberisch leben.
Nahrung Pterostichus niger ist ein Fleischfresser, der andere wirbellose Tiere jagt und frisst. Zu seiner Nahrung zählen verschiedene Insektenlarven, Regenwürmer, Schnecken und andere kleine Bodenbewohner.
Sonstiges Der Große Grabkäfer spielt eine ökologische Rolle als bedeutender Räuber in vielen Lebensgemeinschaften und gilt als nützlicher Bestandteil der natürlichen Bodenfauna. Da er sowohl als Larve als auch als ausgewachsener Käfer Beute produziert, kann er helfen, die Populationen verschiedener kleinerer Bodentiere in Schach zu halten.
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