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(ChrysomelidaeBlattkäfer   Laufkäfer (Carabidae)
(ElateridaeSchnellkäfer   Marienkäfer (Coccinellidae)
(PyrochroidaeFeuerkäfer   Mistkäfer (Geotrupidae)
(StaphylinidaeKurzflügler   Schwarzkäfer (Tenebrionidae)
(CurculionidaeRüsselkäfer   Weichkäfer (Cantharidae)
(EndomychidaeStäublingskäfer   Aaskäfer (Silphidae)
(DytiscidaeSchwimmkäfer   Wasserkäfer (Hydrophilidae)
(GyrindaeTaumelkäfer   Zipfelkäfer (Malachiidae)
(CleridaeBuntkäfer   Leuchtkäfer (Lampyridae)

 

Alle Familien
  Familie |  Cerambycidae  (Bockkäfer)
Bild Funktionen Art Beschreibung

d5026
Scheckhornbock

 
Scheckhornbock
(Agapanthia villosoviridescens)

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16. Mai 2004
Der häufige, hell-dunkel behaarte und fleckig wirkende Scheckhornbock wird auch Nessel- oder Distelbock genannt, seine Larven entwickeln sich in verschiedenen krautigen Pflanzen, vor allem in Disteln, aber nicht in Holz.

d9426
Moschusbock

 
Moschusbock
(Aromia moschata)

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07. Juli 2012
Die Käfer sind unverwechselbar und durch Größe, den schlanken Körper und ihrer metallischen Färbung leicht kenntlich. Der Moschusbock ist von Juni bis August an Weiden oder auf Blüten anzutreffen. Die Imagines leben nur wenige Wochen. Er in der Lage ein moschusartig riechendes aromatisches Sekret abzugeben was auch zu seiner Namensgebung führte.

d1868
Gemeiner Widderbock

 
Gemeiner Widderbock
(Clytus arietis)

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01. Mai 2005
Dieser häufige und sehr flüchtige Bockkäfer ist von gestreckter Gestalt und charakterisiert durch eine wespenähnliche schwarz-gelber Zeichnung. Er wird 7 bis 14 mm groß, ist häufig und kommt in Laubmischwäldern vor. Fressfeinde sollen durch seine Warnfarben abgeschreckt werden. Die Verpuppung der Larven erfolgt 10 cm tief in Eichen- Buchen- oder Haselnussholz.

04735
Roter Halsbock

 
Roter Halsbock
(Corymbia rubra)

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1995
Der Käfer ist ca. 1 cm groß (Weibchen bis 2 cm). Der Lebensraum sind Wiesen in Waldnähe. Er ist häufig an Korbblütern wie Schafgarbe zu finden. Die Larven leben vorwiegend von Holz.

06610
Gelbbindiger Zangenbock

 
Gelbbindiger
Zangenbock

(Rhagium bifasciatum)

Juni 1996
Der Gelb- oder Zweibindige Zangenbock gehört zu den häufigeren mitteleuropäischen Bockkäferarten und ist an den großen dunklen Punkten in der Mitte der Flügeldecken gut zu erkennen. Er fliegt auf Blüten, um dort Pollen und kleine Blütenteile abzunagen. Die im Holz lebenden Larven verpuppen sich meist nach 2 Jahren.

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Eichenzangenbock

 
Eichenzangenbock
(Rhagium sycophanta)

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26. April 2014
Dieser 17 bis 30 mm große Zangenbock hat eine gelbbraune Behaarung und ist die größte Art der Gattung. Man findet den bei uns nicht seltenen Käfer von Mai bis Juni auf Eichen aber auch auf anderem Holz. Unter der Rinde von Eichenstubben, seltener von anderen Laubbäumen, werden die Eier abgelegt. Die Käfer fliegen auch Blüten an (Doldenblütler), um dort Pollen und kleine Blütenteile abzunagen.

d9704
Waldbock

Waldbock
(Spondylis buprestoides)

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27. Juli 2008
Von Juni bis September lebt der »Waldbock« oder »Rollenschröter« tagsüber meist versteckt unter loser Rinde. Die nachtaktive Art entwickelt sich in Nadelholzstümpfen und -stämmen (meist Kiefern seltener Fichten) und ist überall recht häufig.

d9228
Vierbindiger Schmalbock

 
Vierbindiger
Schmalbock

(Strangalia quadrifasciata)

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01. Juli 2012
Kennzeichnend für diesen Bockkäfer sind die gelbroten zackigen Querbänder auf den schwarzen Flügeldecken, die dem Käfern ein wespenähnliches Aussehen verleiht. Dieser Schmalbock kommt bei uns überall vor, man findet die Käfer von Juli bis August auf Blüten und an altem Holz. Die Larven entwickeln sich in Holz verschiedener Laubbäumen.

 

  Familie |  Scarabaeidae  (Blatthornkäfer)

03931
Gerippter Brachkäfer

 
Gerippter Brachkäfer
(Amphimallon solstitiale)

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Mai 1996
Dieser 1,4-1,8 cm dicht behaarte Käfer schwärmt an warmen Juniabenden bei Einbruch der Dunkelheit in großer Anzahl aus. Die Larven leben im Boden und ernähren sich von den Wurzeln von Gräsern und Wildkräutern, die Gesamtentwicklung dauert 2-3 Jahre.

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Feldmaikäfer
Weibchen

 
Feldmaikäfer
(Melolontha melolontha)

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30. April 2012
Die Käfer besitzen rotbraune starre Deckflügel, unter denen geschützt zwei dünne Hautflügel liegen. Charakteristisch ist das schwarzweiße Zickzackmuster an der Seite. Neben dem Hinterleibsende lässt sich das Geschlecht gut an den auffälligen rotbraunen Fühlern unterscheiden. Die kleineren Weibchen haben nur sechs Blättchen an den Fühlern, während es sieben bei den Männchen sind. Die Flugzeit der Maikäfer erstreckt sich von Ende April bis Anfang Juni. Sie Käfer schwärmen im Frühling fast gleichzeitig in der Abenddämmerung aus und sammeln sich an jungen Trieben von Laubbäumen. Die Eier legen sie in kleinen Erdhöhlen im Wiesenboden ab. Nach der Eiablage sterben die Weibchen, die Männchen unmittelbar nach der Begattung.

d4268
Nashornkäfer
Männchen

 
Nashornkäfer
(Oryctes nasicornis)

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25. April 2004
Das Männchen der Nashornkäfer trägt ein nach hinten gebogenes Horn, während die Weibchen ein kleineres glattes Hornschild aufweisen. Die Larven entwickeln sich in Eichenwäldern in vermodernden Stubben, zuweilen finden sich Entwicklungsstätten aber auch in Sägemehl oder Kompost.

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Gartenkäfer

 
Gartenkäfer
(Phyllopertha horticola)

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17. Mai 2009
Der sehr häufige Garten- oder Gartenlaubkäfer hat einen dicht behaarten Körper und braune Flügeldecken, während Halsschild und Kopf dunkel grünblau schillernd sind. Die Käfer sind tagaktiv und leben in an Waldrändern, auf Feldern in Gärten und Wiesen und tauchen im Mai und Juni auf. Sie fressen Blätter und können an Obstbäumen oder Rosen schädlich werden. Die Larven leben an Wurzeln von Gräsern oder Klee.

d9638
Rosenkäfer

Rosenkäfer
(Protaetia metallica)

27. Juli 2008
Die Oberseite des 14-20 mm großen Rosenkäfers ist variable grün bis golden gefärbt. Er ernährt sich von Pollen und Nektar, ist von April bis September anzutreffen und wird nach Norden hin seltener. Die Larven leben am Boden häufig in Baummulm.

d9414
Junikäfer

Junikäfer
(Rhizotrogus marginipes)

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29. Juni 2008
Die Färbung des Junikäfers ist sehr variabel. Die Flügeloberseite ist gelblich-braun bis rot-braun. Die Junikäfer sind am häufigsten in den Niederungen anzutreffen. Sie schwärmen wie die Maikäfer abends in der Dämmerung. Die Käfer ernähren sich vom Gewebe der Blätter. Die Larven leben im Boden und ernähren sich von den Wurzeln der Gräser und Wildkräuter.

d9910
Pinselkäfer

Pinselkäfer
(Trichius zonatus)

15. August 2008
Der Körper des schwarz-gelb gezeichneten Pinselkäfers ist dicht behaart. Er ist mit den Rosenkäfern nahe verwandt. Man trifft ihn von Juni bis Juli auf Blüten von Disteln, Margeriten u. a. Sie fressen Pollen und Blütenteile. Die Larven entwickeln sich in moderndem Holz.

 

  Familie |  Chrysomelidae  (Blattkäfer)

d6144
Blauer Erlenblattkäfer
Weibchen

Blauer Erlenblattkäfer
(Agelastica alni)

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28. April 2007
Der meistens schwarzblau, manchmal violette Käfer ist ein typischer Bewohner feuchter Biotope. Er ist überall häufig. Die fruchtbaren Weibchen können im Mai und Juni bis zu 900 Eier legen. Die schwarzen Larven fressen hauptsächlich an Erle und können die Blätter bis auf die dicken Rippen abfressen.

d1668
Grüner Schildkäfer

 
Grüner Schildkäfer
(Cassida viridis)

28. Mai 2004
Die zur Familie der Blattkäfer gehörenden Schildkäfer sind einander sehr ähnlich. Sie sind vollkommen grün und in der Vegetation ausgezeichnet getarnt. Die Käfer kommen an feuchten Stellen schon im Frühjahr auf. Als Nahrung dienen Lippenblüterpflanzen, in die sie Löcher fressen. Eine Generation pro Jahr.

d3294
Ovaläugige Blattkäfer
Larve

Ovaläugige Blattkäfer
(Dlochrysa fastuosa)

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04. August 2010
Der bei uns überall häufige und schöne Blattkäfer hat einen ovalen Körper und besitzt eine sehr veränderliche metallische Färbung. Es kommen Exemplare mit Kombinationen von grünen, goldgrünen, blauvioletten oder auch roten Tönen vor. Er bewohnt offenes oder buschreiches Gelände und ist auf Hecken, Feld- und Waldwegen ebenso wie auf Brachland oder an Waldrändern anzutreffen. Man findet die recht trägen und ungern fliegenden Käfer von April bis Ende August überall wo seine Wirtspflanzen (Gemeiner Hohlzahn, verschiedene Taub- und Brennnesselarten) wachsen.

d0081
Rainfarnblattkäfer

Rainfarnblattkäfer
(Galeruca tanaceti)

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29. August 2008
Die schwarzen Käfer sind leicht glänzend und tragen auf den Flügeldecken deutliche oder wenigstens angedeutete Rippen. Sie verlassen ihre Schlupfwinkel in der Regel während der Dämmerung und nicht selten während trüben Wetters. Von Juni bis September sind sie überall nicht selten auf niedrigen Pflanzen anzutreffen.

d2617
Ampferblattkäfer

Ampferblattkäfer
(Gastroidea viridula)

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02. Mai 2009
Der Ampferblattkäfer hat meistens metallisch-grüne Flügeldecken, während Kopf und Halsschild bläulich sind. Die Variabilität der Färbung ist aber sehr groß. Die Wirtspflanzen der Larven und Imagines sind u. a. Knöterich- und Gänsefußgewächse. Innerhalb eines Jahres entwickeln sich 3 Generationen, so dass Käfer und Larve gleichzeitig auf der Wirtspflanze anzutreffen sind.

d6497
Kartoffelkäfer

Kartoffelkäfer
(Leptinotarsa decemlineata)

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02. August 2009
Die ursprüngliche Heimat des jetzt weltweit verbreiteten Kartoffel- oder Coloradokäfers ist Nordamerika. Er kommt auf Kartoffelfelder als auch in Laubmischwäldern vor. Als Nahrung dienen verschiedene Nachtschattengewächse. Ab April/Mai beginnen die Käfer an jungen Kartoffelpflanzen zu fressen und Eier zu legen. Das Weibchen legt mehrere 1000 Eier, aus denen sich die gefräßigen Larven schnell entwickeln.

d0443
Lilienhähnchen

 
Lilienhähnchen
(Lilioceris lilii)

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21. April 2014
Dieser kleine Blattkäfer besitzt breite gelackt zinnoberrote Flügeldecken, die längs von lockeren feinen schwarzen dunklen Grübchen überzogen sind. Er ist häufig in lichten Laubwäldern und Gärten anzutreffen. Man findet die Tiere von April bis Juni und später im September auf den Fraßpflanzen. Das Lilienhähnchen ist in der Lage, bei Störung durch Stridulation Töne zu erzeugen.

d1098
Gelber Weidenblattkäfer

Gelber Weidenblattkäfer
(Lochmaea caprea)

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24. Juni 2010
Der bei uns überall häufige Gelbe Weidenblattkäfer hat einen braungelben Körper und ist oberseits kahl. Er lebt vorwiegend auf Weiden, man findet die Käfer aber auch auf Pappel und Birke oder auf blühendem Weißdorn. Von April bis September ist er anzutreffen.

d7804
Pappelblattkäfer

 
 
Pappelblattkäfer
(Melasoma populi)

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01. August 2003
Der gut 1 cm große Pappelblattkäfer ist in Europa weit verbreitet (gebietsweise Massenvermehrung in Pappelmonokulturen). Das Weibchen legt ca. 30 bis 60 Eier, aus denen schwarze Larven schlüpfen, die die Blätter verschiedener Pappelsorten bis auf die Rippen abfressen

 

  Familie |  Carabidae  (Laufkäfer)

d3133
Sechspunkt Putzkäfer

 
Sechspunkt
Putzkäfer

(Agonum sexpunctatum)

17. Mai 2009
Dieser flache Laufkäfer ist farblich sehr variabel, meist kommen aber Exemplare mit rotgoldenen Flügeldecken und einem intensiv grün leuchtenden Kopf und Halsschild vor. Fühler und Beine sind schlank. Er ist in ganz Mitteleuropa meist häufig, bevorzugt warme und feuchte Habitate und ist in Feuchtwälder ebenso zuhause wie in Gewässernähe und sumpfigen Gelände.

d0020
Kopfkäfer

 
Kopfkäfer
(Broscus cephalotes)

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05. September 2003
Kennzeichnend für den Kopfkäfer oder auch Großkopf sind die kurzen Fühler und der große Kopf, der vorn breit ist und hinten ein zusammenlaufendes Halsschild hat. Er kommt auf kargen Sonnen beschienenen Böden vor. In selbst gegrabenen Gängen lauern sie auf Beute, als Nahrung dienen Insektenlarven.

d1842
Lederlaufkäfer

Lederlaufkäfer
(Carabus coriaceus)

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14. April 2009
Dieser 3-4 cm große, tiefschwarze Laufkäfer hat gerunzelte Flügeldecken und große Oberkieferzangen. Er kommt oft in Laubwäldern vor, in denen er meist nachts räuberisch Jagd auf Insekten und Schnecken macht. Tagsüber findet man ihn unter Baumrinden, feuchtem Laub oder Steinhaufen.

d3571
Körniger Laufkäfer

 
Körniger Laufkäfer
(Carabus granulatus)

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26. April 2003
Dieser weit verbreitete Laufkäfer ist in der Färbung sehr variabel, es kommen messingbraune, kupferne und manchmal auch fast ganz schwarze Exemplare vor. Den Körnigen Laufkäfer trifft man auf Wiesen und Feldern an. Er hat als großer Räuber einen immensen Tagesbedarf und jagt Insekten, Würmer und Schnecken, oft werden auch die Puppen und Imagines der Kartoffelkäfer gefressen, aber auch Aas wird nicht abgelehnt.

d1489
Hainlaufkäfer

Hainlaufkäfer
(Carabus nemoralis)

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01. April 2009
Dieser kurz und gedrungen gebaute häufige Laufkäfer ist meist bronzebraun bis schwarzgrün gefärbt. Er lebt in feuchten Wäldern und Feldern aber auch an feuchten Stellen in Gärten. Als ausgesprochener Räuber vertilgt er die verschiedensten Insektenarten, Schnecken und Würmer. Aber auch süße Säfte, z. B. aus Fallobst, werden nicht verschmäht.

d5183
Goldleiste

 
Goldleiste
(Carabus violaceus)

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02. Oktober 2006
Die »Goldleiste« wird auch »Violetter Laufkäfer« genannt und hat eine gedrungene Gestalt. An den Rändern der Brust und der ungestreiften Flügeldecken sind blauviolette Färbungen zu erkennen. Die Tiere sind von der Ebene bis ins Gebirge anzutreffen, meist im Wald, nur gelegentlich im offenen Gelände. Der Käfer und seine Larven leben räuberisch.

d1224
Feldsandlaufkäfer

 
Feldsandlaufkäfer
(Cicindela campestris)

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09. September 2012
Der in der Färbung variable Käfer hat meist eine leuchtend grüne Körperoberseite mit einem oder mehreren paarigen hellen Flecken. Er kommt auf trockenen sandige Böden, Heide- und Moorgebieten, alten Kiesgruben, oder warmen Waldränder vor. Die Käfer jagen mit ihren Kieferzangen Insekten und Spinnen. Auch die Larven haben ein weitestgehend gleiches Nahrungsspektrum und ziehen Raupen und andere Insektenlarven in ihre Röhren.

d5322
Brauner Sandlaufkäfer

 
 
Brauner Sandlaufkäfer
(Cicindela hybrida)

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07. Juni 2003
Dieser Sandlaufkäfer bevorzugt sandige, trockene und sonnenbeschienene Stellen mit spärlicher Vegetation. Der Käfer ernährt sich von anderen Insekten, die er mit seinen kräftigen Zangen ergreift. Die Käfer findet man von April bis September. Wenn sich dieser Käfer bedroht fühlt, fliegt er sofort auf.

d2480
Kl. Uferläufer

 
Kl. Uferläufer
(Elaphrus riparius)

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02. Mai 2009
Der Kleine Uferläufer sieht kleinen Sandlaufkäfern sehr ähnlich. Auffällig ist der große Kopf mit vorgequollenen, aber seitlich stehenden Augen. Die zierlichen Käfer laufen sehr schnell umher und leben an schlammigen Gewässerufern und feuchten Uferauen.

d5329
Schwarzer Enghalskäfer

 
 
Schwarzer Enghalskäfer
(Limodromus assimilis)

30. Mai 2003
Dieser schwarze Laufkäfer wird 10 bis 12 mm groß und hat braune Fühler und Beine. Er ist ein nachtaktiver Räuber und bevorzugt feuchte Lebensräume, er kommt in Laubwälder oder nassen Wiesen häufig vor. Da er ein guter Kletterer ist, findet man ihn oft auf Bäumen. Die Käfer überwintern, im Frühjahr erfolgt die Paarung. Nahrung bilden Insekten.

d4809
Kupferiger Schulterläufer

 
 
Kupferiger Schulterläufer
(Poecilus versicolor)

07. Juni 2003
Diese häufigen Käfer laufen auf Wegen, in Feldern und an Waldrändern umher und man kann sie unter Steinen oder Holz oft finden. Sie haben eine schwarze Grundfärbung, schimmern aber in verschiedenen Tönen. Es kommen bronzene, kupfrige aber auch grüne, rote bis blau-violette Tiere vor. Poecilus versicolor hat im Gegensatz zu dem sehr ähnlichen Poecilus cupreus immer ganz schwarze Beine.

 

  Familie |  Elateridae  (Schnellkäfer)

d3415
Mausgrauer Schnellkäfer

 
Mausgrauer
Schnellkäfer

(Adelocera murina)

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21. Mai 2009
Dieser 12-17 mm große Schnellkäfer hat einen schwarzbraun gefärbten Körper, der mit feinen weißlich grauen und bräunlich rostfarbenen Schuppen bedeckt ist. Er ist von April bis in den Herbst anzutreffen und lebt in Wäldern, Gärten und auf Wiesen. Seine Larven (Drahtwürmer) erreichen die doppelte Größe der Imago, bis

d8089
Blutroter Schnellkäfer

 
Blutroter
Schnellkäfer

(Ampedus sanguineus)

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17. Mai 2014
Kennzeichnend für diesen vergleichsweise großen Schnellkäfer sind seine leuchtend roten Flügeldecken, die mit Längsreihen versehen und punktiert sind. Der Körper hat eine länglich-schmale Form und ist mit feinen Härchen bedeckt. Im Frühjahr kann man die Tiere unter Baumrinden entdecken. Aktiv ist er von Mai bis Juli und dann oft auf Doldenblütengewächsen zu finden. Die Larven leben im Mulm abgestorbener Bäume (Eichen, Buchen, Fichten).

d2599
Rotbauchige Laubschnellkäfer

Rotbauchige
Laubschnellkäfer

(Athous haemorrhoidalis)

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02. Mai 2009
Dieser Schnellkäfer ist am gesamten Körper fein hell behaart und besitzt eine braunschwarze bis schwarzer Grundfarbe. Die Beine und Flügeldecken sind meist etwas aufgehellt, der Bauch an den Seiten rötlich gerandet. Meist sind die Männchen schlank und schmal, die Weibchen dagegen breiter mit einem kugeligen Halsschild. Die Larven (Drahtwürmer) leben sowohl unter Laub und Moos und im Boden als auch unter der Rinde abgestorbener Bäume.

d6139
Schwarzer Schnellkäfer

 
Schwarzer
Schnellkäfer

(Athous niger)

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05. Juni 2004
Der schlanke glänzend schwarze Schnellkäfer bewohnt Laubwälder und Wiesen. Die tagaktiven Tiere kann man bei der Balz und Paarung auf Blüten beobachten. Die Larven sind als »Drahtwürmer« bekannt, leben am Boden und fressen Wurzeln.

 

  Familie |  Coccinellidae  (Marienkäfer)

d9692
Zweipunkt-Marienkäfer

 
Zweipunkt-Marienkäfer
(Adalia bipunctata)

25. August 2003
Diese Marienkäferart ist besonders farbvariable, die Färbung der Käfer bestimmen mehrere Gene. Schwarze Formen pflanzen sich gegenüber den roten aktiver fort, während letztere den Winter besser überstehen. Käfer wie Larven ernähren sich von Blattläusen.

d9714
Siebenpunkt-Marienkäfer

 
Siebenpunkt-Marienkäfer
(Coccinella septempunctata)

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28. August 2003
Dieser bekannteste Marienkäfer hat eine halbkugelige Gestalt und variiert in der Gesamtfärbung nur wenig. Aufgrund seiner Anspruchslosigkeit und Häufigkeit sowie seinem Nahrungsspektrum hat der Siebenpunkt-Marienkäfer eine außerordentliche Bedeutung als natürlicher Regulator von Blattläusen. Über 600 Blattläuse werden während der etwa vierwöchigen Entwicklungszeit vertilgt.

d0512
Asiatischer Marienkäfer
Pärchen

 
Asiatischer
Marienkäfer

(Harmonia axyridis)

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03. Juli 2014
Der Asiatische Marienkäfer ist extrem variabel. Es kommen Exemplare mit gelben, roten oder diversen Zwischentönen gefärbten Deckflügeln vor. In der Regel besitzt er 19 schwarze Punkte, die aber auch ganz fehlen können. Charakteristisch ist der in der Mitte durch eine schwarze »M«- bzw. »W«-Zeichnung markierte Halsschild. In Europa sind die Käfer seit 2001 nachgewiesen, ab 2002 wird er häufig auch in Westdeutschland beobachtet. Die Tiere sind invasiv und haben durch eine spezielle Krankheitsresistenz einen großen Selektionsvorteil gegenüber den einheimischen Marienkäfern, die dadurch mehr und mehr verdrängt werden.

d4748
Vierzehnpunkt-Marienkäfer

 
Vierzehnpunkt-Marienkäfer
(Propylaea quatuordecimpunctata)

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10. Mai 2004
Der Käfer wird 3,5 bis 4,5 mm groß und trägt vorn auf dem Kopf einen dreieckigen schwarzen Fleck, der manchmal den ganzen Kopf bedeckt. Die 4 bis 8 auf dem Halsschild liegenden schwarzen Flecken gehen oft ineinander über, Auch die schwarzen, eckigen Flecken auf den Flügeldecken variieren in Form und Anzahl. Er gehört bei uns zu den häufigsten Marienkäfern und vertilgt die verschiedensten Blattlausarten.

d2354
Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer

 
Zweiundzwanzigpunkt-
Marienkäfer

(Psyllobora vigintiduopunctata)

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09. Mai 2013
Gekennzeichnet ist dieser auffällige Marienkäfer durch seinen kreisrunden Körper und den zitronengelb mit je 11 schwarzen Punkten gefärbten Deckflügeln. Die Tiere ernähren sich von Mehltaupilzen und gelten als Nützlinge.

 

  Familie |  Pyrochroidae  (Feuerkäfer)

d2691
Scharlachroter Feuerkäfer

Scharlachroter
Feuerkäfer

(Pyrochroa coccinea)

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29. Mai 2005
Die Fühler dieses 1,5-1,8 cm großen Käfers sind kräftig und kammförmig gezähnt. Die Larven sind flach gebaut und jagen die Larven von Bock- und Prachtkäfern. Die Käfer ernähren sich von Blütenpollen.

 

  Familie |  Geotrupidae  (Mistkäfer)

d7657
Waldmistkäfer

Waldmistkäfer
(Anoplotrupes stercorosus)

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02. September 2007
Der Waldmistkäfer ist eine häufig vorkommende Art und oft in Buchenwäldern anzutreffen. Er wird 12 bis 19 mm groß und besitzt eine schwarzblaue Färbung. Die Deckflügel variieren seitlich von blau bis violett oder grün. Sein Flug ist recht schwerfällig. Kennzeichnend ist die ausgeprägte Brutpflege, die Imagines graben Gänge, in denen sie Nahrungsvorräte für sich und die zukünftigen Larven anlegen. Waldmistkäfer ernähren sich von Kot, gelegentlich werden aber auch Pilze oder Baumsäfte nicht verschmäht.

d5379
Frühlingsmistkäfer

 
Frühlingsmistkäfer
(Geotrupes vernalis)

23. Mai 2004
Der häufig in dunkelblau oder violett schillernde ca. 2 cm große Frühlingsmistkäfer baut 7-8 cm tiefe Brutstollen, die am Grund zahlreiche Seitengänge haben, in denen das Weibchen jeweils 1 Ei ablegt und anschließend mit Kot auffüllt. Die Larven und Käfer ernähren sich von Mist.

d4651
Stierkäfer
Männchen

 
Stierkäfer
(Typhoeus typhoeus)

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02. Mai 2004
Die Käfer kommen in sandigen Heidegebieten und lichten Kiefernwäldern vor, sind aber nicht besonders häufig. Die Weibchen graben einen 1 - 1,5 m tiefen Stollen, in den bevorzugt Kaninchenkot eingebracht wird. Der Geschlechtsunterschied ist stark ausgeprägt, die Männchen sind stark gehörnt.

 

  Familie |  Staphylinidae  (Kurzflügler)

d3198
Kaiserliche Kurzflügler

 
Kaiserliche
Kurzflügler

(Staphylinus caesareus)

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17. Mai 2009
Die imposante Erscheinung dieses schönen Kurzflüglers hat einen schwarzen schlanken Körper, rote Flügeldecken und auf dem Hinterleib goldgelbe Haarflecken. Die Käfer sind an warmen, trockenen Stellen auf Waldboden anzutreffen. Der flugfähige Kaiserliche Kurzflügler hat seine Flügel versteckt unter den kurzen Deckflügeln zusammengefaltet.

 

  Familie |  Tenebrionidae  (Schwarzkäfer)

d5045
Wollkäfer
Weibchen

Wollkäfer
(Lagria hirta)

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12. Juli 2009
Der häufige dicht behaarte Wollkäfer ist mit einer weichen bräunlich gefärbten Körperdecke ausgestattet und kommt in lichten Misch- und Laubwälder und an feuchten Standorten vor. Bei der geringsten Störung lassen sich die Käfer von den Pflanzen zu Boden fallen und stellen sich tot. Seine Larven ernähren sich von abgefallenen Blättern. Die Käfer leben in Symbiose mit Mikroorganismen, um die Zellulose als Nahrung nutzen zu können.

d6926
Mehlkäfer

 
Mehlkäfer
(Tenebrio molitor)

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29. März 2014
Der mittelgroße Mehlkäfer hat eine braun bis schwarze Körperfarbe. Der Mehlkäfer ist bei uns auch im Freien nicht selten und lebt in Baumstubben, im Mulm alter Laubbäume und in Vogelnestern. Am häufigsten kommt er aber in der Umgebung des Menschen vor. Mehlkäfer fliegen abends und in der Nacht umher und werden vom Licht angezogen, tagsüber verbergen sie sich. Die hell-mittelbraunen Larven sind als »Mehlwürmer« bekannt. Sie haben eine wurmartig gestreckte Erscheinung, kurze Beine und eine harter Kopfkapsel am Vorderende.

 

  Familie |  Curculionidae  (Rüsselkäfer)

d2663
Haselnussbohrer

Haselnussbohrer
(Curculio nucum)

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03. Mai 2009
Dieser verbreitete Rüsselkäfer hat einen rundlich-ovalen braunen Körper, der dicht mir braunen bis gelblichen Schuppen bedeckt ist. Kennzeichnend ist sein langer gebogener Rüssel. Die Käfer erscheinen im Mai und fressen an Blättern verschiedener Sträucher. Die Weibchen legen ihre Eier an junge Haselnüsse, die von den Larven aufgefressen werden.

Hinweis: Es ist nicht ganz sicher, dass es sich bei dem Bild wirklich um C. nucum handelt.

d2230
Schierlingsrüssler

 
Schierlingsrüssler
(Lixus iridis)

02. Juni 2011
Dieser Rüsselkäfer ist gekennzeichnet durch seinen schmalen, langgestreckten nur wenig gewölbten Körper, der fast an eine zylindrische Form erinnert. Die Flügeldecken sind am Ende zu einer deutlichen Spitze ausgezogen. Man findet die Tiere auf feuchten Wiesen und in Ufernähe von Gewässern. Die Käfer erscheinen nach der Überwinterung ab Mai, im Juni legen die Weibchen ihre Eier an Doldengewächsen ab. Die Entwicklung zum Käfer ist im August abgeschlossen.

d3980
Gefurchter Dickmaulrüssler

 
Großer Brauner
Rüsselkäfer

(Otiorhynchus sulcatus)

Wikipedia Wissensportal

12. April 2004
Der Gefurchte Dickmaulrüssler hat eine schwarz gefärbte gerunzelte Oberseite, die mit dunkelbraunen Flecken besetzt ist. Er ist als Schädling von Kulturpflanzen bekannt und kommt nicht selten in Wohnungen vor, da sich die Larven in den Wurzeln von Topfpflanzen entwickeln. Die Einschleppung des dämmerungsaktiven Schädlings erfolgt oft mit dem Substrat oder über getopfte Pflanzen. Eine Besonderheit der Käfer ist die Fähigkeit sich über Jungfernzeugung (Parthenogenese), also nicht sexuell, fortpflanzen zu können.

d5004
Silberner Grünrüssler

Silberner Grünrüssler
(Phyllobius argentatus)

Wikipedia Wissensportal

11. Juli 2009
Der sehr häufige Silberne Grünrüssler wird auch goldgrüner Blattnager genannt. Kennzeichnend sind die fleckig wirkenden längsgerillten Flügeldecken, die mit kleinen grün oder leuchtend goldgrün gefärbten Schuppen bedeckt sind. Man findet sie in Laubmischwäldern, in Parks und Gärten. Die Käfer leben auf Bäumen und fressen Blätter, während die Larven im Boden an Wurzeln nagen.

d1812
Seidiger Glanzrüssler

 
Seidiger Glanzrüssler
(Polydrusus sericeus)

29. Mai 2004
Dieser 5,5 bis 7 mm große Rüsselkäfer hat einen schwarz gefärbten Körper und rötlichbraune Fühler und Beine. Er ernährt sich von verschiedenen Laubbäumen und Sträucher. Die Larven nagen an Wurzeln. Die beiden Rüsselkäfer-Gattungen Phyllobius und Polydrusus unterscheiden sich in der Länge der Vertiefung der Fühlergrube. Die Fühler werden beim Anlegen an den Körper in eine Rille der Fühlergrube gelegt. Bei Poydrusu ist diese Rille deutlich ausgeprägt, bei Phyllobius nur angedeutet.

 

  Familie |  Cantharidae  (Weichkäfer)

d3244
Graugelber Weichkäfer

Graugelber Weichkäfer
(Cantharis nigricans)

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19. Mai 2009
Der Graugelber Weichkäfer wird 8 bis 11 mm groß. Auf dem gelbroten Halsschild trägt er einen schwarzen Fleck. Die Flügeldecken sind samtartig behaart. Die Käfer sind überall häufig und kommen in Wäldern und an Waldrändern vor. Weichkäfer haben einen langsamen, aber sicheren Flug. Als Nahrung dienen kleinere Insekten und deren Larven aber auch Pollen.

d6739
Rotgelber Weichkäfer
Pärchen

 
Rotgelber Weichkäfer
(Rhagonycha fulva)

08. Juli 2004
Der überall häufige ockerbraune Käfer ist schwer zu bestimmen (16 Arten allein in Mitteleuropa). Die Käfer und deren Larven leben räuberisch von anderen Insekten. Er ist auf den Dolden verschiedener Wiesenblumen anzutreffen.

 

  Familie |  Endomychidae  (Stäublingskäfer)

d3854
Scharlachroter Stäublingskäfer

 
Scharlachroter
Stäublingskäfer

(Endomychus coccineus)

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03. September 2011
Dieser bunte Stäublingskäfer ähnelt einem Marienkäfer. Die oft gesellig auftretenden Käfer kommen in feuchten Standorten in allen Laubwäldern vom Gebirge bis in die Niederungen vor. Sie sind auf verrottendem Laub, sich zersetzender Rinde gefällter Stämme oder alten Baumstümpfen von Laubbäumen finden. Auch die Larven sind bunt und auf Baumpilzen anzutreffen.

 

  Familie |  Silphidae  (Aaskäfer)

d1204
Schwarzfühleriger Totengräber

 
Schwarzfühleriger
Totengräber

(Necrophorus vespilloides)

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14. August 2005
Der 1-2 cm große Käfer hat eine rötlichgelb-schwarze Zeichnung, die Feinde abwehren soll. Er hat seinen Namen aufgrund seiner komplizierten Brutpflege an Aas. Der Totengräber kann bei Berührung ein unangenehmes nach Ammoniak riechendes Sekret absondern.

d0413
Rothalsige Silphe

Rothalsige Silphe
(Oeceoptoma thoracica)

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18. Mai 2010
Dieser einheimische Aaskäfer ist unverwechselbar. Neben seinem flachen schwarzen Körper ist der breite rötliche Halsschild charakteristisch. Die häufige Rothalsige Silphe hat ihren Lebensraum in verschiedenen Waldtypen und ist als Imagines vom Frühjahr bis in den Herbst anzutreffen. Die Art hat eine besondere Vorliebe für alte Pilze und kommt oft auf den Fruchtkörpern der Stinkmorchel vor.

 

  Familie |  Dytiscidae  (Schwimmkäfer)

d0183
Gelbrandkäfer
Männchen

 
 
Gelbrandkäfer
(Dytiscus marginalis)

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06. September 2003
Dieser große Schwimmkäfer hat einen gelb umrandeten Halsschild und gelb gerandete Flügeldecken. Die Larven sind noch größere Räuber als die Käfer. Der Entwicklung einer einzigen Gelbrandkäferlarve können bis zu 900 Kaulquappen zum Opfer fallen! Der Käfer kann bis zu 5 Jahre alt werden.

 

  Familie |  Hydrophilidae  (Wasserkäfer)

d2767
Großer Kolbenwasserkäfer

 
 
Gr. Kolben-
Wasserkäfer

(Hydros piceus)

14. April 2003
Der große Kolbenwasserkäfer ist ganz schwarz mit einem oliv farbigen Schimmer auf der Oberseite. Bei den Männchen ist das letzte Glied der Vorderfüße zu einem Dreieck verdickt. Er bevorzugt vegetationsreiche Gewässer. Beim Luftholen an der Wasseroberfläche wird mit den Fühlern die Luft an die Bauchunterseite geleitet. Die Käfer fressen Pflanzen, während die Larven räuberisch leben.

 

  Familie |  Gyrindae  (Taumelkäfer)

d9093
Gemeiner Taumelkäfer

 
Gemeiner Taumelkäfer
(Gyrinus substriatus)

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05. April 2010
Der Gemeiner Taumelkäfer hat einen länglich-eiförmigen und gewölbten Körper. Seine glatte schwarze Oberseite ist durch längs gerichtete Punktreihen gekennzeichnet. Am Kopf trägt er stummelförmige Fühler. Charakteristisch sind seine zweigeteilten Augen, mit denen er Über- und Unterwasser sehen kann. Die Käfer sind oft auch in größerer Zahl beim Kreisen auf der Wasseroberfläche zu beobachten. Werden sie gestört, tauchen sie blitzschnell unter. Sie erbeuten überwiegend auf die Wasseroberfläche gefallene Insekten.

 

  Familie |  Malachiidae  (Zipfelkäfer)

d7320
Zweifleckige Zipfelkäfer

 
Zweifleckige
Zipfelkäfer

(Malachius bipustulatus)

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19. Mai 2012
Dieser länglich gestreckte Käfer besitzt einen glänzenden metallisch-grünen Körper, die Färbung ist recht variabel. An den hinteren Enden der Flügeldecken sitzen rote Flecken. Von Mai bis Juli kann man die Käfer sehr oft auf zahlreichen Kräutern, blühendem Gras und an Blüten in Wiesen und Rainen antreffen. Das Weibchen legt seine Eier in die Rindenspalten alter Laubbäume. Die Larven leben am Boden in moderndem Holz, meist unter Baumrinde und verpuppen sich nach mehreren Häutungen.

 

  Familie |  Cleridae  (Buntkäfer)

d8246
Gemeiner Bienenkäfer

 
Gemeiner Bienenkäfer
(Trichodes apiarius)

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15. Juni 2012
Dieser auch Bienenwolf genannte Buntkäfer ist charakterisiert durch seine drei breiten orangefarbenen Querstreifen auf blauvioletter Grundfärbung. Man kann die Tiere im Mai und Juni auf weißen, gelben und rotvioletten Blüten finden. Als Nahrung dienen ihnen Pollen und Kleininsekten. Die Entwicklung der Larven findet in verlassenen Bienenbauten und in den Nestern von Solitärbienen statt.

 

  Familie |  Lampyridae  (Leuchtkäfer)

d3733
Großer Leuchtkäfer
Larve

 
Großer Leuchtkäfer
(Lampyris noctiluca)

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26. Mai 2014
Von Ende Mai bis September ist der nachtaktive Große Leuchtkäfer zu finden. Die flugfähigen Männchen suchen über dem Pflanzenbestand umherkriechende Weibchen, die diese durch ihr Leuchten anlocken. Die Imagines aber auch die Larven des Leuchtkäfers besitzen ein Leuchtorgan, mit dem sie ein intensives gelbgrünes Licht aussenden Können. Sie sind in der Lage, dass Leuchtorgan an- oder abzuschalten.
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