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Die Holzwespen sind eine Familie großer, holzbewohnender Hautflügler mit meist gedrungener Gestalt und einem auffälligen, oft zugespitzten Hinterleib. Die Weibchen verfügen über einen starren Legebohrer und legen ihre Eier in totem oder geschwächtem Holz. Dabei werden häufig Pilzsporen eingebracht, die das Holz aufschließen und den Larven als Nahrungsgrundlage dienen. Die Larven leben als Holzbohrer und können sich über mehrere Jahre im Holz entwickeln, weshalb einige Arten gelegentlich als technische Holzschädlinge in verbautem Holz auftreten. Für Menschen sind Holzwespen harmlos — sie können nicht stechen — doch wegen ihrer Größe werden sie oft fälschlich als gefährlich empfunden. Weltweit sind rund hundert Arten beschrieben. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in den gemäßigten Wäldern der Nordhalbkugel, wobei in Europa mehrere Dutzend Arten vorkommen.
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