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  [Echte Frösche]  - Ranidae  6 Arten | 174 Fotos

Die Familie Ranidae — oft »Echte Frösche« genannt — umfasst weltweit Hunderte von Froscharten und ist in vielen Teilen der Welt verbreitet. Typisch für Ranidae sind meist glatte, feuchte Haut, lang ausgeprägte Hinterbeine und gut entwickelte Schwimmhäute zwischen den Zehen — Merkmale, die ihnen kräftiges Springen und Schwimmen ermöglichen. Viele Ranidae-Arten verbringen ihr Leben teils im Wasser und teils an Land. Zur Fortpflanzung legen sie Eier ins Wasser, aus denen Kaulquappen schlüpfen, die sich später zu landlebenden Fröschen entwickeln.

Ihre Lebensräume sind sehr vielfältig — von Teichen und Feuchtgebieten über Moore und Wälder bis hin zu Wiesen und Gartenteichen. Erwachsene Ranidae ernähren sich überwiegend räuberisch von wirbellosen Tieren wie Insekten, Schnecken oder Spinnen, manche Arten jagen auch kleine Wirbeltiere. Je nach Art variieren Größe und Aussehen stark: Es gibt kleine Frösche von wenigen Zentimetern ebenso wie große Vertreter mit mehr als 20 Zentimetern Körperlänge.

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(Ranidae) |6| Echte Frösche Echte Kröten |3| (Bufonidae)
(Pelobatoidea) |1| Krötenfrösche Laubfrösche |2| (Hylidae)
(Bombinatoridae) |2| Unken und Barbourfrösche Scheibenzüngler |1| (Discoglossidae)

Bild Funktionen Art Beschreibung

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Moorfrosch (Rana arvalis)

 
Reptil/Lurch des Jahres 2025

Moorfrosch
(Rana arvalis)

Wikipedia

07. Juni 2006
Der kräftige Moorfrosch ist durch seine spitze Schnauze gekennzeichnet und meist eintönig gelblich oder bräunlich gefärbt, oft dunkel gefleckt. Die Unterseite ist meist zeichnungslos weißlich mit gelber Leistengegend. Er kommt in Mooren, sumpfigen Wiesen und Torfstichen vor, mit Vorliebe für feuchte Stellen. Der Lockruf des Männchens klingt wie das Gluckern einer unter Wasser gehaltenen Flasche.

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Springfrosch (Rana dalmatina)

 
Springfrosch
(Rana dalmatina)

Wikipedia

11. Mai 2018
Charakteristisch für den grazilen und schlanken Springfrosch sind seine auffallend langen Beine, mit denen er Sprünge bis zu zwei Metern machen kann. Seine kontrastarme wenig gesprenkelte Oberseite besitzt oft eine laubfarbende Färbung und reicht von gelb-, rot- bis goldbraun. Die Bauchseite ist meist ungesprenkelt und weißlich. Ein Unterscheidungsmerkmal zu den anderen Braunfröschen (Gras- und Moorfrosch) ist sein großes nahe am Auge liegendes Trommelfell, das die Größe des Augendurchmessers erreicht. Der Springfrosch bevorzugt trockene lichte Laubmischwäldern seltener auch sumpfige Wiesen des Flach- und Hügellandes. Er ist wärmeliebend und resistenter gegen Trockenheit als unsere beiden anderen Braunfrösche.

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Teichfrosch (Rana esculenta) - Männchen
Männchen

 
Teichfrosch
(Rana esculenta)

Wikipedia

21. Mai 2011
Der Teichfrosch ist ursprünglich aus Kreuzungen zwischen Kleinem Wasserfrosch und Seefrosch hervorgegangen und ist somit ein Hybride. Er besitzt eine helle grasgrüne Oberseite, die mit kleinen schwarzen rundlichen Flecken bedeckt ist. Es kommen aber auch Exemplare mit brauner oder bronzefarbener Oberseite vor. Oft ist ein breiter hellgrüner Rückenstreifen vorhanden.

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Kleiner Wasserfrosch (Rana lessonae) - Männchen
Männchen

Reptil/Lurch des Jahres 2023

Kleiner Wasserfrosch
(Rana lessonae)

Wikipedia

03. Juni 2010
Der Kleiner Wasserfrosch ist die kleinste europäische Art der Wasserfroschgruppe. Er ist meist hell- oder grasgrün und hat vor allem in der vorderen Körperhälfte oft nur wenige kleine dunkle und scharf begrenzte Flecken. Er ist vom Teichfrosch nur schwer zu unterscheiden, da er wie dieser in der Färbung ähnlich variabel ist. Unterschiede sind die beim Teichfrosch kleineren Fersenhöcker. Er ist in kleineren vegetationsreichen Gewässern stellenweise noch häufig.

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Seefrosch (Rana ridibunda)

 
 
Seefrosch
(Rana ridibunda)

Wikipedia

11. Mai 2003
Der Seefrosch hat in Mitteleuropa meist eine olivgrün oder olivbraune Oberseite, die mit dunklen Flecken durchsetzt ist. Im Gegensatz zu den beiden anderen kleineren Grünfröschen sind die Hinterbeine bzw. Unterschenkel in Relation zum Rumpf sehr lang. Er ist eng ans Wasser gebunden. Selbst Jungtiere entfernen sich selten weiter als ein paar Meter vom Gewässer. Neben dem Revierruf ist sein klangvoller in abgehackter Lautfolge ausgestoßener Paarungsruf (»reck-keck-keck-keck-keck«) weit hörbar. Er erinnert an ein kräftiges Lachen.

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Grasfrosch (Rana temporaria)

Reptil/Lurch des Jahres 2018

Grasfrosch
(Rana temporaria)

Wikipedia

28. Juli 2007
Der Grasfrosch ist noch die häufigste Froschart, seine Färbung kann sehr stark variieren. Er ist der erste Froschlurch am Laichplatz (oft schon im Februar). Laichballen bis 3500 Eier.
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