Pappel-Eulenspinner
(Tethea or)
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ArtenInfo
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| Ordnung |
Schmetterlinge (Lepidoptera) |
| Familie |
Drepanidae (Sichelflügler) |
| Größe |
Flügelspannweite 38 bis 43 mm |
| Verbreitung |
weite Teilen Europas, östlich bis Japan |
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Aussehen Der Falter ist graubraun bis graugrau gefärbt und wirkt insgesamt recht unauffällig. Auf den Vorderflügeln zeigen sich feine, oft etwas verschwommene Zeichnungen mit hellen Makeln. Die Hinterflügel sind meist deutlich schlichter und grauer. Es kommen auch dunkle Farbformen vor. Die Raupe ist eher unauffällig gefärbt und lebt gestreckt zwischen zusammengesponnenen Blättern. Sie ist an Pappeln angepasst und fällt im Versteck meist kaum auf.
Lebensraum Die Art besiedelt vor allem leicht feuchte bis nasse Wälder, Waldränder und lichte Gehölzstrukturen. Auch buschige Bereiche und Lichtungen mit Espen kommen als Lebensraum in Frage. Trockene und sehr warme Gebiete werden eher gemieden.
Lebensweise Die Falter fliegen meist von Ende April bis in den Spätsommer, in wärmeren Lagen oft in zwei Generationen. Die Raupen leben überwiegend von Frühsommer bis Herbst zwischen zwei zusammengesponnenen Blättern. Die Puppe überwintert.
Nahrung Die Raupen ernähren sich vor allem von Pappeln, besonders von der Zitter-Pappel. Daneben werden auch andere Populus-Arten und in kleinerem Umfang Weiden genannt.
Sonstiges Der deutsche Name Pappel-Eulenspinner passt gut zur Nahrung der Raupen, denn die Art ist eng an Pappeln gebunden. In Deutschland wird sie als sehr häufig eingestuft und der Bestand gilt als konstant.
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