Flaschenstäubling
(Lycoperdon perlatum)
ArtenInfo
Ordnung Andere Pilze
(Andere Pilze)
Familie Lycoperdaceae
(Stäublingsartige)
Größe Höhe: 3 bis 10 cm
Durchmesser meist 2 bis 6 cm
Verbreitung Europa,
Nordamerika,
Nordsibirien

Aussehen
Der Fruchtkörper ist verkehrt flaschen- bis birnenförmig und deutlich gestielt. Die Oberfläche ist bei jungen Exemplaren weißlich und von zahlreichen kleinen, spitzen Warzen überzogen, die sich leicht abreiben. Das Innere ist jung fest und weiß, später verfärbt es sich zu oliv- bis braunem Sporenpulver.

Lebensraum
Der Pilz wächst vorwiegend auf humosem Waldboden in Laub- und Nadelwäldern, oft in Gruppen. Er findet sich auch an Waldrändern und gelegentlich auf grasigen, humusreichen Stellen.

Lebensweise
Der Flaschenstäubling lebt Zuzug, er zersetzt totes organisches Material im Boden. Junge Fruchtkörper sind essbar, solange das Innenfleisch noch rein weiß und fest ist. Ältere, bräunliche Exemplare sind ungenießbar.

Sonstiges
Beim Berühren lösen sich die Warzen leicht ab und hinterlassen ein netzartiges Muster auf der Oberfläche. Zur Reife reißt der Pilz am Scheitel auf und gibt Sporen frei. Verwechslungen mit anderen Stäublingen oder im Extremfall mit jungen, giftigen Pilzen sind möglich, daher sollte man bei Unsicherheit den Pilz immer halbieren und das weiße Innenfleisch prüfen.

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Flaschenstäubling (Lycoperdon perlatum)
essbar
 
 
 
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