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Aussehen Der Körper ist gedrungen und die Haut rau und oft warzig. Die Grundfärbung variiert von Grau über Braun bis Grün, meist mit dunklen Flecken oder Streifen. Auffällig sind die sehr großen, hervorstehenden Augen und die klebrigen Haftscheiben an Fingern und Zehen. Der Bauch ist in der Regel weißlich und ungefleckt, die Innenseiten der Beine oft gelblich.
Lebensraum Der Kuba-Laubfrosch bevorzugt feuchte tropische Lebensräume. Man findet ihn in Wäldern und Mangrovengebieten der Karibik, meist hoch in den Baumkronen und oft in Wassernähe (z.B. an Tümpeln oder Regentonnen). Er hält sich auch gerne in Gärten oder an Hauswänden auf, wo es feuchte Verstecke gibt.
Lebensweise Diese Frösche sind nachtaktiv und verbringen den Tag verborgen in Verstecken (etwa unter Palmwedeln, in Topfpflanzen oder Mauerspalten). Nachts gehen sie auf Insektenjagd und klettern dabei viel in Bäumen, an Mauern oder sogar auf Glas. Sie sind sehr anpassungsfähig und können auch in bewohnten Gebieten leben.
Nahrung Kuba-Laubfrösche sind räuberische Fleischfresser. Sie fressen vorwiegend große Insekten – etwa Fliegen, Motten, Raupen und Schmetterlinge – nehmen aber auch Spinnen oder Schnecken. Bei Gelegenheit werden sogar kleine Wirbeltiere erbeutet, beispielsweise kleine Eidechsen oder selbst andere Frösche.
Sonstiges Der Kuba-Laubfrosch wird auch Kubafrosch oder Karibik-Laubfrosch genannt. Ein Weibchen legt häufig mehrere hundert bis tausend Eier pro Gelege ab. Die Art gilt als sehr anpassungsfähig. Eingeschleppte Populationen in Florida (USA) und anderen Regionen machen sie dort zu einem invasiven Biozönose-Störer. Der Frosch ist in Deutschland nicht heimisch. Ich konnte jedoch von einem Freund einige Kaulquappen bekommen, von denen ich einige aufzog und anschließend im Terrarium hielt. Es handelt sich um eine der ersten Arten, die auf Naturspektrum porträtiert werden. Die dazugehörigen Fotos wurden ausschließlich analog aufgenommen. Obwohl die Art nicht zur heimischen Fauna Deutschlands gehört, habe ich sie aus historischen Gründen in der Artenbeschreibung belassen.
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