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Aussehen Der Körper ist überwiegend tiefschwarz gefärbt. Das Hinterleibsende ist leuchtend rot behaart und bildet ein auffälliges Erkennungsmerkmal. Die Behaarung ist kurz, dicht und wirkt samtig. Männchen zeigen zusätzlich oft gelbliche Haarbinden im Kopf- oder Brustbereich.
Lebensraum Bombus lapidarius besiedelt eine große Bandbreite an Lebensräumen. Dazu gehören Gärten, Parks, Wiesen, Brachen, Waldränder und offene Kulturlandschaften. Besonders häufig tritt die Art in warmen, sonnigen und strukturreichen Gebieten auf, auch im urbanen Raum.
Lebensweise Die Steinhummel bildet einjährig lebende Staaten. Im Frühjahr gründet die Königin allein ein Nest, häufig in verlassenen Mäusebauen, unter Steinen oder in anderen geschützten Hohlräumen. Die Arbeiterinnen übernehmen später Brutpflege und Nahrungssuche, während am Saisonende neue Königinnen und Männchen entstehen.
Nahrung Die Steinhummel ernährt sich von Nektar und Pollen zahlreicher Blütenpflanzen. Sie bevorzugt dabei offen zugängliche Blüten, besucht aber auch tiefere Blütenkelche. Aufgrund ihrer Sammelaktivität ist sie ein wichtiger Bestäuber vieler Wild- und Kulturpflanzen.
Sonstiges Die Steinhummel gilt als besonders anpassungsfähig und robust. Sie kommt gut mit städtischen Lebensräumen zurecht und ist oft eine der ersten Hummelarten im Frühjahr. Ihr ruhiges Verhalten macht sie vergleichsweise wenig aggressiv, solange das Nest nicht direkt gestört wird.
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