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Aussehen Die Vorderflügel sind sehr variabel gefärbt und können grau, graubraun, braun oder leicht grünlich sein. Die helle Wellenlinie im äußeren Flügelbereich und die markante Flügelzeichnung sind charakteristisch. Die Hinterflügel sind heller und am Rand graubraun. Die Raupe kann grün, rotbraun oder purpurfarben sein. Sie besitzt helle Längslinien und eine auffällige helle Seitenlinie.
Lebensraum Die Art bewohnt vor allem offene, warme und krautreiche Lebensräume. Dazu gehören Wiesen, Brachen, Feldränder, Böschungen, Ruderalflächen und lichte Waldbereiche. Auch an Flussufern und in landwirtschaftlich genutzten Gebieten kann sie vorkommen.
Lebensweise Die Meldenflureule ist nachtaktiv und wird häufig von künstlichen Lichtquellen angezogen. In Deutschland treten meist zwei Generationen auf, sodass Falter vom Frühjahr bis zum frühen Herbst zu beobachten sind. Die Raupen sind überwiegend nachts aktiv und verpuppen sich später im Boden. Die Art überwintert als Puppe.
Nahrung Die Raupen sind nicht auf eine bestimmte Pflanzenart spezialisiert. Sie fressen verschiedene krautige Pflanzen, darunter Melden, Gänsefußgewächse, Ampfer, Löwenzahn und weitere Pflanzenarten. Gelegentlich werden auch Kulturpflanzen genutzt.
Sonstiges Die Meldenflureule ist aufgrund ihrer großen Anpassungsfähigkeit in unterschiedlichen Lebensräumen anzutreffen. Ihre variable Färbung ermöglicht es den Faltern, sich gut an verschiedene Untergründe anzupassen. Bei günstigen Bedingungen können die Raupen örtlich zahlreich auftreten.
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