Rotfussröhrling
(Xerocomus chrysenteron)
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 essbar d1351
Rotfussröhrling (Xerocomus chrysenteron) - essbar
Ordnung Boletales
(Röhrenpilze)
Familie Boletaceae
(Dickröhrlingsverwandte)
Größe Hut 3 bis 7 cm
Stiel 4 bis 13 cm lang
etwa 3 cm dick
Verbreitung weite Teile Europas,
sowie andere Teile
der gemäßigten Zone

Aussehen
Der Hut des Rotfußröhrlings ist matt, filzig bis samtig und reißt im Alter häufig auf, wobei sich rötliche Farben in den Rissen zeigen. Die Hutfarbe variiert von gelbbräunlich über olivbraun bis graubraun. Die Röhren und Poren sind zunächst gelblich und verfärben sich bei Druck oder Verletzung bläulich bis schmutziggrün. Der Stiel ist meist gelblich gefärbt und zeigt rötliche Punkte oder Flocken, besonders im unteren Bereich. Das Fleisch ist hellgelb und blaut bei Anschnitt oder Druck leicht.

Lebensraum
Der Pilz besiedelt vor allem Laub- und Mischwälder, ist aber auch in Nadelwäldern zu finden. Er bevorzugt lockere, eher saure bis schwach saure Böden und wächst häufig bei Buchen, Eichen oder Fichten.

Lebensweise
Die Art lebt als Mykorrhiza-Pilz in Symbiose mit verschiedenen Baumarten und unterstützt diese bei der Nährstoff- und Wasseraufnahme. Er gilt als essbar, jedoch nur in jungem Zustand empfehlenswert, da ältere Fruchtkörper schnell weich werden und geschmacklich wenig überzeugen.

Sonstiges
Der Rotfußröhrling ist sehr formenreich und wird oft mit ähnlichen Rotfußröhrlingen verwechselt. Häufig wird er von Schimmelpilzen befallen, wodurch die Fruchtkörper ungenießbar werden und im Wald auffällig verfärbt erscheinen.

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