Eichen-Schmuckwanze
(Rhabdomiris striatellus)
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 Larve  d2671
Eichen-Schmuckwanze (Rhabdomiris striatellus) - Larve
Ordnung Heteroptera
(Wanzen)
Familie Miridae
(Weichwanzen)
Größe Körperlänge
7 bis 8,5 mm
Verbreitung weite Teile Europas,
in Mitteleuropa regelmäßi
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Wikipedia   Wikipedia



Aussehen
Der Körper ist gelblich bis rötlich-braun gefärbt, mit deutlich dunklen Längsstreifen auf den Flügeldecken und auffälligen hellen Adern. Der Halsschild zeigt oft dunkle Flecken und Kontrastzeichnungen, das Erscheinungsbild wirkt insgesamt langgestreckt, leicht glänzend und fein strukturiert. Die Farbvariabilität reicht von heller bis dunkler Ausprägung, was die Art im Feld optisch abwechslungsreich erscheinen lässt.

Lebensraum
Die Eichen-Schmuckwanze ist eng an Eichen gebunden und findet sich überwiegend in lichten Laubwäldern, Waldsäumen, in Parks und an Einzelbäumen. Häufig sitzt sie auf Blättern, Knospen oder an Kätzchen und lässt sich dort gut beobachten.

Lebensweise
Die Überwinterung erfolgt als Ei. Die Larven erscheinen im Frühjahr und saugen an Blütenständen und jungen Trieben. Die adulten Tiere sind vor allem im Frühsommer aktiv, häufig in sonnigen Bereichen anzutreffen und zeigen sowohl pflanzensaugende als auch räuberische Anteile in ihrer Lebensweise. Blattläuse werden regelmäßig erbeutet.

Nahrung
Larven leben überwiegend phytophag an Eichenkätzchen und Knospen. Ausgewachsene Tiere ernähren sich hauptsächlich von kleinen Insekten wie Blattläusen, nehmen aber gelegentlich auch Pflanzensäfte auf.

Sonstiges
Die Eichen-Schmuckwanze gilt als charakteristische Art eichenreicher Lebensräume und ist in geeigneten Habitaten oft nicht selten.

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