Birkenrotkappe
(Leccinum versipelle)
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 essbar d7805
Birkenrotkappe (Leccinum versipelle)
Ordnung Boletales
(Röhrenpilze)
Familie Boletaceae
(Röhrlinge)
Größe Hut 6 bis 20 cm
Stiel 8 bis 20 cm
Verbreitung gemäßigten Zone der
nördlichen Halbkugel
Weblink(s)
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Gattung
Die Birkenrotkappe gehört zur Gattung der Rauhfußröhrlinge (Leccinum).

Aussehen
Dieser stattliche Röhrling ist auch als Heiderotkappe bekannt und hat eine gelborange, orangerötlich bis ziegelfarbene Hutfärbung. In der Jugend ist der Hut kaum breiter als der Stiel, später dann flach-konvex ausbreitend. Die Huthaut ist feinfilzig, trocken und am Rande meist deutlich überstehend. Nach lang anhaltendem Regen wird er etwas klebrig. Die Birkenrotkappe besitzt feine Röhren, die schon jung gelblich-grauen Mündungen aufweisen. Der Stiel ist weißlich mit schwarzen bis schwarzbraunen Schüppchen. Das Fleisch ist ebenfalls weißlich und läuft im Schnitt violettgrau an. Die Stielbasis wird zunächst blaugrünlich, schließlich schwärzend. Auch beim Kochen wird das Fleisch grau bis schwarz.

Lebensraum
Dieser Röhrling ist gelegentlich häufig, man findet ihn von Juni bis Oktober. Sie kommt vorzugsweise auf sauren sandigen Böden stets unter (meist jüngeren) Birken vor. Im Nadelwald ist sie nur anzutreffen, wenn Birken eingestreut sind.

Sonstiges
Die Birkenrotkappe ist durch ihren Standort, den deutlich schwarzschuppigen Stiel und die im Jugendzustand grauen Röhren gekennzeichnet. Verwechslung besteht mit der Espen-Rotkappe (Leccinum rufum) oder der Eichen-Rotkappe (Leccinum quercinum). Beide besitzen blassere, in einigen Bereichen rötliche Stielschuppen. Ihr Fleisch läuft zunächst etwas rötlich an bevor es schwärzt, das der Birkenrotkappe rötet jedoch nicht, sondern färbt sich gleich violettgrau. Ein weiteres Erkennungszeichen der Birkenrotkappe ist die Neigung zu ziegelgelblicher Färbung. Sie wird nur selten von Maden befallen. Der Geruch und Geschmack ist angenehm.

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Birkenrotkappe (Leccinum versipelle)

 

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