Stockschwämmchen
(Kuehneromyces mutabilis)
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d8122 |
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Ordnung |
Agaricales (Blätterpilze) |
| Familie |
Strophariaceae (Träuschlingsartige) |
| Größe |
Hut: 6 bis 8 cm Durchmesser Stiel: 4 bis 9 cm |
| Verbreitung |
Europa, Nordamerika, Teile Asiens |
| Weblink(s) |
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Aussehen Der Hut ist hygrophan und erscheint bei Feuchtigkeit dunkel orangebraun bis kastanienbraun, trocknet er ab, wird er deutlich heller. Die Lamellen sind zunächst hell und färben sich später rostbraun. Der schlanke Stiel besitzt einen deutlichen Ring, ist oberhalb hell und glatt sowie unterhalb dunkler und schuppig. Das Sporenpulver ist rostbraun, der Geruch und Geschmack sind mild.
Lebensraum Das Gemeine Stockschwämmchen wächst saprobiontisch an totem Holz, bevorzugt an Laubholzstümpfen und -stämmen wie Buche, Birke oder Erle. Es kommt fast immer in Gruppen oder dichten Büscheln vor.
Lebensweise Die Pilze sind als Zersetzter (Saprobiont) und bauen vor allem Zellulose und andere organische Substanzen des Totholzes ab. Beim Sammeln ist Vorsicht geboten, weil das Stockschwämmchen der tödlich giftigen Galerina marginata sehr ähnlich sehen kann.
Sonstiges Das Gemeine Stockschwämmchen wird regional als Speisepilz geschätzt. Essbar sind vor allem die Hüte, die Stiele sind oft zäh. Typisch ist die zweifarbige Erscheinung bei Austrocknung (dunkler Rand, hellerer Scheitel). Aufgrund der Verwechslungsgefahr mit tödlichen Arten raten viele Fachleute nur erfahrenen Sammlern zum Verzehr oder empfehlen, ganz auf Sammeln zu verzichten.
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