Amiant-Körnchenschirmling
(Cystoderma amianthinum)
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 ungenießbar d7421
Amiant-Körnchenschirmling (Cystoderma amianthinum)
Ordnung Agaricales
(Blätterpilze)
Familie Agaricaceae
(Champignonartige)
Größe Hut 2 bis 4 cm breit
Stiel 4 bis 6 cm lang
0,2 bis 0,6 cm dick
Verbreitung nahezu weltweit
Weblink(s)
Wikipedia   Wikipedia

Aussehen
Der ockergelbe oder gelborange Hut des Amiant-Körnchenschirmlings ist im Jungstadium kegelig, später gewölbt. Die Oberfläche ist fein bis körnig. Der Hut kann auch aderig und runzelig erscheinen. Häufig weist der Hut bei jungen Fruchtkörpern noch oft Reste des Velums auf. Die weißen Lamellen sind angewachsen. Der orangebräunliche hohle Stiel ist zylindrisch und besitzt im oberen Stieldrittel einen flockigen und oft schwachen Ring. Am unteren Ende des Stiels fällt eine flockig-körnige Musterung auf.

Lebensraum
Der recht häufige Pilz kommt hauptsächlich im Nadelwald (Fichten, Tannen) gern auf sauren Böden vor. Er besiedelt aber auch Laubwälder mit Buchenbestand. In Parks und Heiden kann man ihn mitunter auch antreffen.

Lebensweise
Im Sommer bis zum Spätherbst kann man die Fruchtkörper einzeln oder gesellig zwischen Moosen und an feuchten Stellen finden.

Nahrung
Als Folgezersetzer lebt er saprophag von totem organischen Material.

Verwertbarkeit
Der Pilz gilt als ungenießbar auch aufgrund seines unangenehm erdigen Geruchs. Teilweise wird er auch als essbar bezeichnet, gilt aber als minderwertig.

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Amiant-Körnchenschirmling (Cystoderma amianthinum)

 

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