Säbel-Raubfliege
(Dysmachus trigonus)

Größe

Körperlänge
12 bis 17 mm
Flügelspannweite
8 bis 11 mm

Dysmachus trigonus
Pärchen
Verbreitung

weite Teile Europas



Aussehen
Die Säbel-Raubfliege besitzt einen schlanken, graubestäubten Körper mit dunklen, dreieckigen Rückenzeichnungen. Am Kopf fallen große Facettenaugen und ein dichter Borstenbart auf, der für Raubfliegen typisch ist. Die Beine sind überwiegend schwarz, gelegentlich mit leicht aufgehellten Partien an der Basis. Die Flügel sind durchsichtig, schmal und für den schnellen Jagdflug gebaut. Weibchen erkennt man an der gebogenen, säbelförmigen Spitze des Legeapparates.

Lebensraum
Die Art besiedelt offene, trockene Sandlebensräume wie Heiden, Dünen, Sandtrockenrasen und vegetationsarme Wegränder. Sie hält sich bevorzugt an sonnigen Stellen auf und sitzt häufig am Boden, auf Steinen oder auf kleinen Erhöhungen als Ansitz.

Lebensweise
Dysmachus trigonus ist ein tagaktiver Ansitzjäger, der in Bodennähe auf Beute lauert und blitzschnell im Flug zuschlägt. Bei Annäherung fliegt sie meist nur wenige Meter auf und kehrt schnell zu einem neuen Sitzplatz zurück. Nach der Paarung legen die Weibchen ihre Eier in sandigen Boden ab, die Larven entwickeln sich dort räuberisch über einen längeren Zeitraum, bevor sie sich verpuppen.

Nahrung
Die Säbel-Raubfliege ernährt sich räuberisch von Insekten, besonders von größeren Fliegen. Sie stößt im Flug auf ihre Beute, sticht diese an und saugt anschließend den Körperinhalt aus. Auch andere Raubfliegen oder kleine Käfer können erbeutet werden.

Sonstiges
Die Art gilt nicht als gefährdet, ist jedoch auf intakte, offene Sandflächen angewiesen. Ihr deutscher Name bezieht sich auf den charakteristisch gekrümmten Legestachel der Weibchen.


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