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(Andrenidae) |4| Sandbienen Megachilidae |2| 
(Pompilidae) |1| Wegwespen Keul- oder Knopfhornblattwespen |1| (Cimbicidae)
(Torymidae) |1| Erzwespen Holzwespen |1| (Siricidae)
(Tenthredinidae) |3| Echte Blattwespen Grabwespen |1| (Crabronidae)
(Chrysididae) |1| Goldwespen Gespinstblattwespen |1| (Pamphiliidae)

 

Alle Familien
  Familie |  Vespidae  (Faltenwespen)
Bild Funktionen Art Beschreibung

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Lehmwespe

 
Lehmwespe
(Ancistrocerus sp)

27. Juni 2018
Diese solitär lebenden Wespen der Gattung Ancistrocerus haben die klassischen charakteristischen Kennzeichen einer Wespe wie die schwarz-gelbe Zeichnung und die schmale Wespentaille. Lehmwespen bauen ihre Nester aus feuchtem mit Speichel vermengten Lehm. In geeigneten Habitaten entstehen oft koloniale Siedlungen. Die Larven fressen Raupen verschiedener Schmetterlinge.

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Mittlere Wespe
Weibchen

 
Mittlere Wespe
(Dolichovespula media)

Wikipedia

15. August 2008
Typisch für die auch als »Kleine Hornisse« bezeichnete Wespe sind die gelbe Einbuchtung der Augen und die rostbraune Brust. Die friedfertige Mittlere Wespe ist sehr farbvariabel und es kommen oft Tiere mir einem ziemlich dunklen Hinterleib vor, der durch schmale gelbe Binden gekennzeichnet ist.

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Gallische Feldwespe

 
Gallische Feldwespe
(Polistes dominula)

Wikipedia

1995
Die zierliche Gallische Feldwespe besitzt ein gelb-schwarzes variables Muster auf dem Hinterleib und ein gelbes Kopfschild. Charakteristisch sind die ab dem 3. Fühlerglied gelborangen Antennen. Sie ist häufig an sonnenexponierten offenen Stellen anzutreffen, auch im Siedlungsbereich und fliegt von April bis September. Die auch »Französische Feldwespe« genannte Faltenwespe lebt räuberisch von kleinen Insekten und Spinnen, teilweise auch von Nektar.

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Hornisse

 
Hornisse
(Vespa crabro)

Wikipedia

25. Juli 2008
Hornissen leben räuberisch, sie jagen andere Insekten ernähren sich aber auch von Obst und anderen Pflanzensäften. Die Larven werden mit den erbeuteten Insekten gefüttert. Die Staaten bildenden Hornissen bauen ihr Nest aus morschem Holz, welches bis zu 1000 Tiere beherbergen kann.

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Gemeine Wespe

 
Gemeine Wespe
(Vespula vulgaris)

22. August 2004
Die gemeine Wespe lebt räuberisch und jagt andere Insekten, saugt aber gerne auch an süßen Säften von Blüten und Fallobst. Die Arbeiterin hat eine Größe von 11-14 mm. Das Nest wird aus moderndem Holz gefertigt, es wird meist im Boden angelegt und enthält 8-10 Waben mit 7000-10000 Zellen.

 

  Familie |  Ichneumonidae  (Schlupfwespen)

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Rotbeinige Holzschlupfwespe
Weibchen

 
Rotbeinige
Holzschlupfwespe

(Ephialtes manifestator)

22. Mai 2015
Die Rotbeinige Holzschlupfwespe besitzt einen schlanken langgestreckten Körper. Mit Ausnahme der leuchtend roten Beine ist der Körper komplett schwarz. Die Weibchen charakterisiert ein sehr langer Legestachel, der in einer Stachelscheide verborgen ist. Die Weibchen können mit ihrem Geruchssinn Insektenlarven tief im Totholz aufspüren. Sobald ein Opfer lokalisiert ist, positioniert sie sich genau und richtet sich mit ihren langen Beinen schräg auf. Dann sticht sie mit ihrem langen Legebohrer, der aus der Scheide geklappt wird, durch das Holz und legt ein Ei in das Opfer. Der Legevorgang kann abhängig von der Holzart und -stärke mehrere Minuten bis zu einer Stunde dauern.

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Schlupfwespe

 
Schlupfwespe
(Ophion sp)

04. November 2016
Diese Schlupfwespe gehört zur Unterfamilie Ophioninae. Charakteristisch für diese ziemlich großen und schlanken Schlupfwespen ist das komprimierte, gekrümmte (Abdomen). Auffällig sind auch die großen Augen. Erwachsene Ophionine kommen in fast allen Lebensräumen vor. Die Tiere sind häufig nachtaktiv und werden von Licht angelockt, teilweise kann man sie auch in der Dämmerung beim Besuchen von Blumen antreffen. Die häufigsten Wirte sind Schmetterlingslarven, die auf der Vegetation leben.

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Holzwespenschlupfwespe
Männchen

 
Holzwespenschlupfwespe
(Rhyssa persuasoria)

01. Mai 2004
Diese große Schlupfwespe wird auch Pfeifenräumer genannt. Die Weibchen sind mit einem körperlangen Legerohr versehen, das auch zur Verteidigung eingesetzt wird. Als Wirt für die Nachkommenschaft dienen die dicken Larven der Holzwespen und der Bockkäfer.

 

  Familie |  Sphecidae  (Grapwespen)

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Sandwespe

 
Sandwespe
(Ammophila sabulosa)

Wikipedia

22. Juni 2014
Die Sandwespe hat eine sehr spindelförmige Gestalt. Der Hinterleib ist sehr langgestreckt, etwa doppelt so lang wie die Brust, am vorderen Teil orangerot und am Ende glänzend schwarz. Die weit verbreitete Sandwespe liebt trockene sandige Habitate. Während der Nistzeit legt das Weibchen an einem günstigen Standort ein ca. 10 cm tiefes unterirdisches Nest an. Der Eingang wird sorgfältig verschlossen. Futter der Larven sind die unbehaarten Raupen von Eulenfaltern.

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Kotwespe

 
Kotwespe
(Mellinus arvensis)

23. Juli 2003
Diese wärmeliebende Grabwespe bewohnt sandige Habitate. Sie fliegt im Spätsommer und Herbst. Die Weibchen bauen ein Nest im Erdboden. Als Futter für die Larven dienen verschiedene Fliegenarten.

 

  Familie |  Apidae  (Echte Bienen)

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Honigbiene

 
Honigbiene
(Apis mellifica)

28. Juli 2003
Die häufige Honigbiene wird vom Menschen schon seit Jahrtausenden domestiziert. Die Arbeiterinnen leben nur einige Wochen, in denen sie verschiedene Arbeitstätigkeiten verrichten. Die Königin wird 4-5 Jahre alt und kann in ihrem Leben über 100 000 Eier ablegen. Die Brutzellen werden aus sechseckigen Wachswaben gefertigt.

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Ackerhummel

 
Ackerhummel
(Bombus agrorum)

Wikipedia

19. Juli 2003
Die häufige und friedliche Acker- oder Feldhummel ist nicht leicht zu bestimmen, ihre Farbe ist grau-gelb verwaschen. Das kleine Nest von ca. 100-200 Zellen legt die Königin in Moos, im Laub oder Gras an.

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Gartenhummel

 
Gartenhummel
(Bombus hortorum)

Wikipedia

04. August 2013
Die Gartenhummel hat eine gelb-schwarz-weiße Oberseite. Der lange Saugrüssel kann eine Länge von 8 bis 10 mm erreichen. Sie ist sehr häufig und bewohnt offene Flächen und Gärten. Die Bauten werden ober- und unterirdisch aus Moos angelegt. Innen wird das Nest mit einer wasserundurchlässigen Schicht abgedichtet. Im Oktober kann ein Hummelvolk auf über 500 Individuen angewachsen ein, wobei Volksgrößen von ca. 120 Tieren die Regel sind.

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Steinhummel

 
 
Insekt des Jahres 2005

Steinhummel
(Bombus lapidarius)

06. Juli 2003
Die häufige Steinhummel ist an ihrem dunklen Körper, der am Ende einen orange-braunen Abschnitt hat, gut zu erkennen. Das Nest wird unter Steinhaufen angelegt, das zu Saisonende 100-300 Tiere beherbergt. Die Steinhummel ist 2-2,5 cm groß.

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Rothaarige Wespenbiene

 
Rothaarige Wespenbiene
(Nomada lathburiana)

Wikipedia

09. April 2017
Die Rothaarige Wespenbiene kommt in trockenen Habitaten wie Sandgebieten, Kiesgruben und vegetationsarmen offenen Stellen vor. Alle Wespenbienen parasitieren in Sandbienenarten, was ihnen die Bezeichnung Kuckucksbienen eingebracht hat. Charakteristisch ist das erste Segment vom Abdomen, das eine rötliche Färbung trägt, die hinteren Segmente haben eine wespenähnliche schwarz-gelbe Zeichnung. Kennzeichnend ist auch die dichte, rötliche Behaarung von Kopf und Thorax.

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Gegürtete Wespenbiene
Männchen

 
Gegürtete Wespenbiene
(Nomada succincta)

Wikipedia

19. Mai 2018
Die Gegürtete Wespenbiene hat einen schwarzen Kopf und zitronengelbe Beine. Die rostgelben oben geschwärzten Fühler besitzen unterschiedlich lange Fühlerglieder (das dritte ist kürzer als das vierte). Kennzeichnend sind die schwarzen mit gelben Binden versehenden Rückenschilder (Tergit). Diese in Deutschland in weit verbreitete und meist häufige Art ist in der Nähe der Nester ihrer Wirtsbienen wie Andrena nitida, seltener auch Andrena nigroaenea anzutreffen. Die Bestimmung dieser Wespenbiene (Nomada sp.) ist nicht ganz sicher, wahrscheinlich handelt es sich aber um Nomada succincta.

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Gr. Blutbiene

 
Gr. Blutbiene
(Sphecodes albilabris)

Wikipedia

17. Mai 2009
Die Große Blutbiene ist ein Brutschmarotzer (Kuckucksbiene). Sie fliegt gezielt Löcher im Boden an und dringt in das Nest der Wirtsbienen ein, tötet Wächter und Larven und legt ihre Eier in die Larven der Wirtsbienen. Anschließend verschließt sie das Nest wieder. Charakteristisch ist der leuchtend rot gefärbte Hinterleib, während Kopf und Bruststück durchweg schwarz und behaart ist.

d8375
Große Holzbiene

 
Große Holzbiene
(Xylocopa violacea)

Wikipedia

16. Juni 2018
Die imposante Große Holzbiene gehört zu den größten und robustesten Solitärbienen der europäischen Fauna. Sie wird auch Violette Holzbiene genannt und hat eine auffallend grau bis violettschwarze Körperfarbe. Die Tiere brauchen zum Nisten an sonnenbeschienenen Stellen verdorrte, trockene Äste oder mürbe Baumstämme, in denen sie ein oder mehrere Nester anlegt. Die Verpuppung und die Verwandlung zur Imago vollzieht sich in der jeweils einzeln angelegten Brutkammer. Die Imagines fliegen ab Mai.

 

  Familie |  Andrenidae  (Sandbienen)

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Graue Sandbiene

 
Graue Sandbiene
(Andrena cineraria)

Wikipedia

29. April 2017
Diese dunkel gefärbte Sandbiene ist durch die pelzige Brust, den weißen Haaren im Gesicht und den hellgrauen Flügeln gekennzeichnet. Beim Weibchen ist eine schwarze Querbinde auf der Brust (Thorax) charakteristisch. Die Graue Sandbiene nistet einzeln oder in kleineren Gruppen. Vom Weibchen werden im April/Mai Erdnester in einer Tiefe von 10 bis 20 cm gegraben, in denen 2 bis 3 Brutzellen angelegt werden.

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Gemeine Sandbiene

 
Gemeine Sandbiene
(Andrena flavipes)

Wikipedia

08. Mai 2015
Die Gemeine Sandbiene besitzt eine überwiegend hellbraun gefärbte Behaarung (Gesicht und Brust) und ähnelt der Honigbiene. Das Männchen ist etwas kleiner und schlanker als das Weibchen. Die Bienen bauen Erdnester (zwei bis drei Brutzellen) und kommen an günstigen Orten in größeren Kolonien mit Ansammlungen (Aggregationen) von zum Teil über 1000 vor. Die Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen haben und haben ein sehr breites Spektrum von Blütenpflanzen (auch Obstbäume).

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Weidensandbiene

Weidensandbiene
(Andrena vaga)

Wikipedia

06. April 2007
Die Weidensandbiene hat einen schwarzen Körper und einen weißlich behaarten Kopf. Sie nistet auf unbewachsenen Stellen am Boden auf trockener Erde. Im Gegensatz zu Honigbienen leben Sandbienen solitär, sie sind also nicht staatenbildend. Viele Schmarotzer benutzen die Larven als Wirt und werden z. B. von verschiedenen Wespenbienen parasitiert.

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Zottelbiene

 
Zottelbiene
(Panurgas calcaratus)

Juni 1995
Zottel- oder auch Trugbienen leben einzeln, aber in Kolonien wie die Sandbienen. Bei der Nahrungssuche kriecht die Zottelbiene quer durch die Blüte, bis sie mit Pollen bedeckt ist.

Hinweis - Bestimmung nicht sicher
Bei der vermeindlichen Zottelbiene (Panurgas calcaratus) könnte es sich evtl. auch um ein Scherenbienen-Männchen (Osmia rapunculi) handeln.

 

  Familie |  Megachilidae  

04431
Wollbiene

 
Wollbiene
(Anthidium punctatum)

August 1996
Im Flug erinnern Woll- oder Harzbienen an Schwebfliegen. Sie stehen über der Blüte saugen Nektar und schweben weiter. Die Nester werden aus Pflanzenwolle angelegt. Etwa 1 cm groß.

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Rote Mauerbiene

 
Insekt des Jahres 2019

Rote Mauerbiene
(Osmia bicornis)

Wikipedia

08. April 2014
Die relativ kleine Rote oder Rotbraune Mauerbiene ist sehr stark behaart. Die Färbung der langen Behaarung ist auf der Brust gelbbraun, auf dem geringelten Hinterleib glänzend kräftig rötlich-braun. Kennzeichnend für die Weibchen ist eine beborstete Sammelvorrichtung. Im Frühjahr suchen die Tiere Nistmöglichkeiten in Mauern und Gebäuden (Reetdächer) auf, sie sind dabei sehr flexibel. In den verschiedensten Hohlräumen (hohle Stängel, Mauerritzen etc.) werden Brutgänge mit bis zu 20 Brutkammern angelegt. Diese Mauerbiene nimmt sehr häufig Nisthilfen an.

 

  Familie |  Pompilidae  (Wegwespen)

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Wegwespe

Wegwespe
(Anoplius viaticus)

04. April 2007
Die lang- und dünnbeinige schwarz gefärbte Wegwespe ist von schlanker Gestalt und durch ihre hellroten Hinterleibssegmente gekennzeichnet. Sie läuft viel mit zitternden Flügeln. Ihr Habitat sind sandige Gegenden wie Dünen oder Kiesgruben. Die Larven ernähren sich von Spinnen, die vom Weibchen mit einem Giftstachel gelähmt werden. Anschließend wird die Beute in natürlichen Ritzen oder Erdhöhlen - so genannten Brutzellen- abgelegt und mit einem Ei bestiftet.

 

  Familie |  Cimbicidae
(Keul- oder Knopfhornblattwespen)

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Keul- Hornblattwespe

 
Keul- Hornblattwespe
(Familie cimbicidae)

02. Mai 2004
Die Keul- oder Knopfhornblattwespen haben kurze gekeulte Antennen. Der mächtige Hinterleib ist oben gewölbt und an der Unterseite flach. Von den Knopfhornblattwespen kennt man aus Mitteleuropa 6 Gattungen mit zahlreichen Arten.

 

  Familie |  Torymidae  (Erzwespen)

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Erzwespe
Weibchen

Erzwespe
(Familie torymidae)

15. Mai 2008
Erzwespen besitzen eine auffällige metallisch bunte Färbung. Viele von ihnen sind Ektoparasitoide von gallerzeugenden Insekten. Aufgrund des langen Ovipositors ist das hier abgebildete Exemplar wahrscheinlich ein Weibchen von Torymus affinis.

 

  Familie |  Siricidae  (Holzwespen)

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Riesenholzwespe

 
 
Riesenholzwespe
(Urocerus gigas)

31. Juli 2003
Die Riesenholzwespe ist eine der größten Hautflügler Europas, sie hat ein hornissenartiges Aussehen, ist aber völlig ungefährlich und nicht aggressiv. Mit dem großen Legeapparat kann das Weibchen bis zu 8 Eier pro Legevorgang ca. 1 cm tief in Nadelgehölzen absetzten.

 

  Familie |  Tenthredinidae  (Echte Blattwespen)

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Breitfüssige Birkenblattwespe
Larve

 
Breitfüssige
Birkenblattwespe

(Craesus septentrionalis)

Wikipedia

11. Juni 2015
Die Larven dieser Blattwespen werden als Afterraupen bezeichnet und haben eine große Ähnlichkeit zu Schmetterlingsraupen. Ein wesentliches Merkmal der Afterraupen sind aber ihre auffällig geformten Hinterbeine und die höhere Anzahl an Beinpaaren. Die Imagines dieser Blattwespen fliegen im Mai/Juni und im August. Die Raupen fressen gesellig am Blattrand sitzend zum Blattinneren. Bei Störung strecken sie ihr Hinterleibsende über den Vorderkörper und formen so ein charakteristisches »S«.

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Grüne Blattwespe
Larve

 
Grüne Blattwespe
(Rhogogaster viridis)

11. Juli 2009
Die Zeichnung dieser Blattwespe ist eine Kombination von grasgrüner und schwarzer Färbung. Mitten auf dem Hinterleib befindet sich ein dunkler Längsstreifen. Die Weibchen legen an den Futterpflanzen (Weiden, Pappeln, Erlen, Hahnenfußgewächse) ihre Eier. Im Gegensatz zur pflanzenfressenden Larve, die sich von Blattgewebe der Bäumen und Sträuchern ernähren, leben die Imagines räuberisch und jagen verschiedene Insektenarten.

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Grünschwarze Blattwespe

 
Grünschwarze Blattwespe
(Tenthredo mesomela)

12. Juli 2009
Diese an Weg- und Waldrändern vorkommende Blattwespe hat eine schwarz gefärbte Oberseite und eine grüngelbe Unterseite. Die Beine sind ebenfalls grüngelb mit schwarzen Zeichnungen. Sie ernährt sich pflanzlich wie auch von kleineren Insekten.

 

  Familie |  Crabronidae  (Grabwespen)

d8146
Kreiselwespe
Männchen

 
Kreiselwespe
(Bembix rostrata)

Wikipedia

15. Juni 2012
Die Kreiselwespe hat trotz ihrer schwarz gelb geringelten Wespenzeichnung eine bienenähnliche Gestalt. Typische Habitate sind trockenwarme offene Sandgebiete. Oft sind die Tiere in größeren Kolonien mit mehr als 100 Tieren anzutreffen. Das Weibchen gräbt in lockerem Sandboden 10 bis 20 cm tiefe Gänge, in denen jeweils nur eine Brutzelle angelegt wird. Es betreibt intensive Brutpflege, füttert die Larven (zweiwöchige Entwicklung) mit großen paralysierten Fliegen und verschließt wieder säuberlich den Eingang der Brutröhre.

 

  Familie |  Chrysididae  (Goldwespen)

d0689
Gemeine Goldwespe

 
Gemeine Goldwespe
(Chrysis ignita)

Wikipedia

14. Juni 2015
Die bienenähnliche Gemeine Goldwespe besitzt einen schlanken Körperbau und eine charakteristisch leuchtende Färbung am ganzen Körper. Der gerundete Kopf mit seinen großen Augen und der breite Thorax glänzen bläulich-grün. Kupferrot bis violett schimmert der Hinterleib (Abdomen), die Unterseite ist grün-blauegefärbt. Da die Goldwespe parasitisch lebt, ist ihr Lebensraum an das Vorkommen anderer Hautflügler gebunden, bevorzugt werden aber sonnige und trockene Habitate. Die Tiere fliegen von Mai bis September. Sie parasitieren verschiedenste Bienen- und Wespenarten.

 

  Familie |  Pamphiliidae  (Gespinstblattwespen)

d6851
Genetzte Gespinstblattwespe
Weibchen

 
Genetzte Gespinstblattwespe
(Caenolyda reticulata)

Wikipedia

01. Mai 2019
Der Hinterleib ist rot mit schwarzen Zeichnungen. Auch die in der Grundfärbung schwarzen Flügel haben eine rötliche Flügeladerung. Die Geschlechter unterscheiden sich anhand der Kopffärbung, beim Männchen ist dieser einheitlich schwarz, beim Weibchen schwarz mit roten Streifen. Die Flugzeit ist von Mai bis Juni. Die Tiere halten sich bevorzugt in den Baumkronen auf.
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