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(Fomitopsidaceae) |1| Baumschwammverwandte

 

Alle Familien
  Familie |  Coprinaceae  (Tintlingsartigen)
Bild Funktionen Art Beschreibung

d0028
Faltentintling
essbar

 
Faltentintling
(Coprinus atramentarius)

Wikipedia

essbar

13. Januar 2019
Die Fruchtkörper dieses dickfleischigen Pilzes wachsen von Frühjahr bis Herbst oft in dicht gedrängten Büscheln an Baumstümpfen und absterbenden Bäumen. Der Faltentintling besitzt sehr eng stehende weißschneidige im Alter zerlaufende Lamellen. Dieser Tintling verursacht mit Alkohol genossen beunruhigendes Herzrasen.

d1407
Schopftintling
essbar

 
 
Schopftintling
(Coprinus comatus)

Wikipedia

essbar

20. September 2003
Die Form des Schopftintlings ist nahezu zylindrisch. Der Hut nimmt die Gestalt einer Glocke an. Bei älteren Exemplaren zerfließt der Fruchtkörper zu einer schmierigen tintenschwarzen Masse. Der Schopftintling (jung) gehört zu den guten Speisepilzen.

d0731
Hasenpfote
ungenießbar

Hasenpfote
(Coprinus lagopus)

Wikipedia

ungenießbar

08. Oktober 2008
Dieser recht häufige Tintling ist einzeln oder in kleinen Gruppen in feuchten Wäldern, an Waldrändern und -lichtungen anzutreffen, seltener in Gärten oder Parks. Der graue behaarte Hut der Jungpilze besitzt zunächst eine eichelförmige Form und schirmt später auf, bis er sich im Alter stark hochwölbt und einreißt.

d1031
Glimmertintling
essbar

Glimmertintling
(Coprinus micaceus)

Wikipedia

essbar

11. Oktober 2008
Der Glimmertintling ist sehr häufig und kann sowohl in Wohngebieten als auch mitten im Wald gefunden werden. Die Fruchtkörper stehen vom späten Frühjahr bis zum Winter gesellig in dichten Büscheln oft an Baumstümpfen oder auch auf mit Holzresten vermischter Erde.

 

  Familie |  Tricholomataceae  (Ritterlingsartige)

d1866
Gefleckter Rübling
ungenießbar

 
Gefleckter Rübling
(Collybia maculata)

ungenießbar

04. Oktober 2003
Der weiße recht fleischige Blätterpilz hat dicht gedrängte Lamellen und einen anfangs flach gewölbten Hut. Kennzeichnend für den gefleckten Rübling sind die rostbraunen Flecken, die ältere Exemplare an Hut und Stiel bekommen. Sein Fleisch hat einen bitteren Geschmack.

d7740
Rötlicher Lacktrichterling
essbar

Rötlicher
Lacktrichterling

(Laccaria laccata)

essbar

13. September 2007
Dieser Trichterling aus der Familie der Ritterlingsartigen ist ein zierlich bis mittelgroßer Blätterpilz. Der Hut ist fleischrötlich, die dicklichen, entfernt stehenden Lamellen rosa bis fleischrötlich und am oft breitgedrückten oder verdrehten Stiel angewachsen. Der Rötliche Lacktrichterling ist überall häufig und von Sommer bis Herbst in verschiedenen Wäldern, Wegrändern oder Parkanlagen zu finden. Sein Geruch ist unauffällig. Der Pilz ist essbar, wird aber wegen der geringen Ergiebigkeit wenig gesammelt.

d1490
Nebelkappe
ungenießbar

 
Nebelkappe
(Lepista nebularis)

Wikipedia

ungenießbar

20. Oktober 2012
Die Nebelkappe wird auch "Nebelgrauer Trichterling" genannt und ist an vielen Standorten zu finden. Häufig ist im Herbst im Streu von Laub- und Nadelwäldern anzutreffen, wo er oft Hexenringe ausbildet. Er besitzt im jungen Zustand festes, weißes Fleisch. Bei älteren Exemplaren wird es weich und schwammig. Sein Geruch ist unangenehm und erinnert an Schimmelkäse.

d4457
Violetter Rötelritterling
essbar

 
Violetter
Rötelritterling

(Lepista nuda)

Wikipedia

essbar

01. November 2015
Der Hut vom Violetten Rötelritterling ist anfangs gewölbt (oft halbkugelig) und violett gefärbt und später flach ausgebreitet und eher braun- oder grauviolett. Dieser häufige Pilz wächst im Herbst oder Spätherbst gesellig (auch Hexenringe) in Nadel- und Laubwäldern auf Humusböden, dickem Falllaub oder auch auf Kompost. Auch in Parks oder Gärten kann man ihn finden. Der Violette Rötelritterling gilt als beliebter Speisepilz und hat einen arteigenen Geschmack.

00326
Gelborangemilchender Helmling
ungenießbar

 
Gelborange-
milchender Helmling

(Mycena crocata)

ungenießbar

September 1995
Der Hut hat einen Durchmesser von 1-3 cm. Der Stiel wird 4-8 cm lang, bricht man ihn ab, so tritt reichlich orangefarbener Milchsaft aus. Er wächst einzeln bis gesellig auf Falllaub.

d3182
Gelbstieliger Nitrathelmling
ungenießbar

 
Gelbstieliger Nitrathelmling
(Mycena renati)

ungenießbar

02. Juni 2013
Die glatte Hutoberfläche dieses Helmlings ist matt und radialfaserig. Der Rand ist etwas gerieft und heller. Der Pilz ist rosabräunlich-ockerfarben gefärbt und besitzt eine glockig-kegelig bis halbkugelig Form. Er kommt von Frühling bis Herbst büschelig auf Totholz in Mischwäldern vor. Oft ist er an feuchten Stellen und Buchenstämmen zu finden.

d6284
Kaffeebrauner Gabeltrichterling
essbar

 
Kaffeebrauner Gabeltrichterling
(Pseudoclitocybe cyathiformis)

Wikipedia

essbar

20. Januar 2019
Der glatte Hut ist trichterförmig und durch seinen eingerollten Rand gekennzeichnet. Die dichtstehenden stark herablaufenden Lamellen sind im jungen Zustand cremegrau, im Alter entfärben sich die Lamellen. Der Pilz stellt keine großen Ansprüche an seinen Lebensraum. Man findet ihn im Mischwald, an Wald- und Wegrändern, in Hecken, in Mooren oder auch an vergrabenem Totholz. Die Fruchtkörper erscheinen recht spät, sie wachsen einzeln oder gesellig im Spätherbst und in milden Wintern.

d3990
Brandige Laubwald-Ritterling
giftig

 
Brandige
Laubwald-Ritterling

(Tricholoma ustale)

Wikipedia

giftig

19. September 2015
Der in vielen Regionen häufige Brandige Laubwald-Ritterling besitzt einen glattrandigen braunen Hut, der bei Feuchtigkeit recht klebrig-schmierig ist. Der rotbraune Stiel ist gefleckt und relativ blass. Die engstehenden Lamellen sind jung schmutzig-weiß, im Alter rotbraun gefleckt. Die Fruchtkörper stehen einzeln oder gesellig unter Laubbäumen (besonders unter Buchen). Der Geschmack dieses Ritterlings ist etwas bitter. Er wird als leicht giftig eingestuft und kann in größeren Mengen Magen-Darm-Probleme verursachen.

 

  Familie |  Amanitaceae
(Knollenblätterpilzartige)

d1511
Gelber Knollenblätterpilz
giftig

 
Gelber Knollenblätterpilz
(Amanita citrina)

Wikipedia

giftig

20. Oktober 2012
Der Gelbe Knollenblätterpilz besitzt einen glattrandigen konvexen Hut, der noch oft Reste des Velums aufweist. Die Färbung ist häufig gelblich, es kommen aber auch weiße Exemplare vor. Dieser nur schwach giftige Knollenblätterpilz ist in vielen Regionen einer der häufigste Lamellenpilze. Die Fruchtkörper sind einzeln oder gesellig in Laub- und Nadelwäldern auf saurem Boden von Sommer bis Herbst zu finden. Das weiße Fleisch riecht nach rohen Kartoffeln oder Kartoffelkeimen.

d3752
Rotbrauner Streifling
essbar

Rotbrauner Streifling
(Amanita fulva)

Wikipedia

essbar

05. September 2010
Der Rotbraune Streifling ist an seiner Hutfarbe und seinem glatten Steil erkennbar. Der glatte rotbraune konische Hut hat einen kräftig radial gefurchten Rand und ist später aufschirmend und gebuckelt. Der ringlose Stiel ist wie der Hut gefärbt, aber blasser und nahezu glatt. Der Pilz hat weiße bis cremefarbene Lamellen, die dichtstehend und fest sind. Er ist von Juni bis Oktober vor allem auf nährstoffarmen sauren Boden anzutreffen.

d0818
Fliegenpilz
giftig

Pilz des Jahres 2000

Fliegenpilz
(Amanita muscaria)

Wikipedia

giftig

10. Oktober 2008
Der Fliegenpilz ist neben dem Steinpilz der populärste Pilz. Der Pilz ist giftig, die Wirkung ähnelt dem Alkoholrausch und ruft Störungen der Nerventätigkeit und Verdauungsbeschwerden hervor. Ein gesunder Mensch überwindet meistens schnell diese Vergiftung ohne weitere Folgen.

d5462
Perlpilz

 
Perlpilz
(Amanita rubescens)

Wikipedia

02. November 2014
Der Perlpilz wird auch Rötender Wulstling genannt und besitzt einen anfangs halbkugeligen, später gewölbten, im Alter flach ausgebreitete fleischfarben bis rötlichbraunen Hut. Der zylindrische Stiel ist flaumig, grau, weiß oder fleischrosa gefärbt. Im oberen Stieldrittel befindet sich ein gut ausgeprägter hängender, geriefter Ring, der oft abgefallen ist. Die Fruchtkörper stehen von Juni bis Oktober einzeln oder gesellig in Wäldern, Parks und Gärten. Er ist zwar essbar, aber kein besonders wohlschmeckender Speisepilz und kann nur erfahrenen Sammlern empfohlen werden, da er mit dem giftigen Pantherpilz verwechselt werden kann.

 

  Familie |  Marasmiaceae  (Schwindlingsartige)

d1158
Hallimasch
essbar

 
Hallimasch
(Armillariella mellea)

Wikipedia

essbar

19. Oktober 2008
Der Hallimasch wächst ausschließlich auf lebendem oder totem Holz. Seine Fruchtkörper bedecken in Büscheln Wurzeln und Baumstümpfe. Er ist ein gefährlicher Schädling. Der Pilz ist essbar, ruft aber roh genossen Verdauungsstörungen hervor.

d8126
Gurkenschnitzling
ungenießbar

Gurkenschnitzling
(Macrocystidia cucumis)

Wikipedia

ungenießbar

08. November 2009
Ein gutes Kennzeichen der Art ist der samtige mit feinem Flaum überzogene, dunkelbraune glockige Hut mit dem etwas hellen Rand. Der stellenweise recht häufige Gurkenschnitzling kommt auf mit Humus oder Laub- und Nadelstreu vermischten Böden in Wäldern und Gärten vor. Bisweilen trifft man ihn auch auf feuchtem Sägemehl oder Rindenmulch an. Die Fruchtkörper sind einzeln oder in kleinen Gruppen in der Streuschicht der Wälder von Sommer bis Spätherbst zu finden.

 

  Familie |  Strophariaceae  (Träuschlingsartige)

d1795
Rauchblättriger Schwefelkopf
essbar

 
Rauchblättriger
Schwefelkopf

(Hypholoma capnoides)

Wikipedia

essbar

03. Oktober 2003
Dieser essbare Schwefelkopf hat einen glatten Hut, der oben gewölbt ist. Er kommt fast das ganze Jahr über mit büscheligem Wuchs oft an Stümpfen von Fichten und Kiefern vor. Einige der 17 Arten in der Gattung der Schwefelköpfe sind bitter und ungenießbar, daher Vorsicht beim Sammeln, da die Bestimmung schwierig ist.

d0036
Grünblättriger Schwefelkopf
giftig

 
Grünblättriger Schwefelkopf
(Hypholoma fasciculare)

Wikipedia

giftig

13. Januar 2019
Dieser Schwefelkopf besitzt einen glatten konvexen Hut mit orangebrauner Färbung. Häufig ist er mit weißlichen Velumresten behangen, die teilweise eine Ringzone bilden. Die Lamellen sind dichtstehend angewachsen und im Jungstadium grüngelb, später dann olivbraun mit einem Grünschimmer. Die Erscheinungszeit ist zwischen Mai und Dezember, in milden Wintern auch Anfangs des Jahres. Sein Fleisch schmeckt stark bitter und ist giftig.

d9675
Ziegelroter Schwefelkopf
ungenießbar

 
Ziegelroter Schwefelkopf
(Hypholoma lateritium)

Wikipedia

ungenießbar

10. Oktober 2018
Ein wichtiger Unterschied zu den anderen Schwefelköpfen ist die ziegelrote Hutfarbe und sein relativ großer Fruchtkörper. Er lebt parasitär an oder neben Baumstümpfen von Laub- und seltener Nadelholz, oft sind es Rotbuchen und Eichen, bei den Nadelhölzern meist Fichten. Der Ziegelrote Schwefelkopf ist nicht giftig, er riecht angenehm pilzartig und schmeckt meist etwas bitter und gilt deshalb als ungenießbar.

d8122
Stockschwämmchen

Stockschwämmchen
(Kuehneromyces mutabilis)

Wikipedia

08. November 2009
Das Gemeine Stockschwämmchen besitzt einen gebuckelten, 3 bis 6 Zentimeter breiten, zimt- oder honigfarbenen bis rotbräunlichen Hut. Die Pilze bewohnen besonders morsche Holzstümpfe und liegende Stämme, bestimmte Böden und Waldtypen werden nicht bevorzugt, sie wachsen auch auf Wurzeln gefällter Bäume, wenn die Wurzeln direkt unter der Erdoberfläche liegen. Ihre Fruchtkörper sind in Mitteleuropa von Mai bis November, meist jedoch im Herbst anzutreffen.

d8967
Grünspanträuschling
essbar

 
Grünspanträuschling
(Stopharia aeruginosa)

Wikipedia

essbar

04. Oktober 2004
Dieser grünspanfarbige Pilz hat einen mit Schleim bedeckten Hut und grauviolette Lamellen. Der Hut ist 3-6 cm breit, der Stiel bis 10 cm, lang. Er kommt von August bis November im Laub- und Nadelwald vor, meist gesellig auf modrigem Holz. Dieser giftig aussehende Pilz ist essbar und nach Abziehen der Huthaut als Suppenpilz verwendbar.

d5413
Rotbraune Riesenträuschling
essbar

Rotbraune
Riesenträuschling

(Stropharia rugosoannulata)

essbar

29. Oktober 2006
Der ockerlich bis ziegelbraune gefärbte Hut hat eine leicht lilarosa Tönung und besitzt anfänglich eine Wölbung, die sich bei zunehmender Reifung abflacht, am Rand aber die dicht gedrängten und blass grauvioletten Lamellen weiterhin abdeckt. Dieser Träuschling wächst zwischen Sommer und Herbst auf Erde, Holz, Pflanzenresten, Stroh, oder gedüngtem Boden. Sein Speisewert wird als gering eingeschätzt. Auf dem Markt wird er als Braunkappe angeboten.

 

  Familie |  Hydnangiaceae  (Heidetrüffelartigen)

00411
Lackbläuling
essbar

 
Lackbläuling
(Laccaria amethystina)

essbar

Oktober 1995
Der Hut ist 1-6 cm groß, die Lamellen stehen weit auseinander und wachsen am Stiel an. Das Fleisch ist dünn, elastisch und violett. Der Lackbläuling hat einen leicht fruchtartigen Geruch. Er wächst vom Frühsommer bis in den Spätherbst in allen Wäldern. Er stellt an die Bodenbeschaffenheit keine Ansprüche.

 

  Familie |  Agaricaceae  (Champignonartige)

d0822
Parasolpilz
essbar

Parasolpilz
(Macrolepiota procera)

Wikipedia

essbar

10. Oktober 2008
Dieser stattliche auch Riesenschirmpilz genannte Pilz kommt einzeln oder gesellig in Wäldern, auf Wiesen oder auch am Wegesrand vor. Der große 10 bis 28cm breite Hut hat einen Buckel und trägt bräunlichen Schuppen. Der aus einer Knolle wachsende bis 40cm lange Stiel besitzt einen verschiebbaren Ring. Die Hüte des Parasolpilz sind im jungen Zustand sehr schmackhaft.

 

  Familie |  Lepiotaceae  (Schirmlingsartige)

d1429
Safranschirmling
essbar

 
 
Safranschirmling
(Macrolepiota rhacodes)

Wikipedia

essbar

20. September 2003
Den Safran- oder rötenden Riesenschirmling findet man Häufig an Waldrändern und in Parks. Das Fleisch dieses guten Speisepilzes läuft nach Verletzung nach einer halben Minute safranrötlich an. Der Pilz hat am Stiel einen weißen Ring, der sich auf und ab schieben lässt.

 

  Familie |  Paxillaceae  (Kremplingsartige)

d1978
Kahler Krempling
giftig

 
 
Kahler Krempling
(Paxillus involutus)

Wikipedia

giftig

05. Oktober 2003
Der Kahle Krempling tritt in Wäldern aller Art auf und gehört zu den am häufigsten vorkommenden Pilzen. Sein Fleisch ist weich, saftig und von säuerlichem Geschmack. Lange wurde dieser Pilz als essbar angesehen, heute ist nachgewiesen, dass er im wesentlichen giftig ist.

 

  Familie |  Russulaceae  (Täublingsartige)

d1541
Kirschroter Speitäubling
giftig

 
Kirschroter Speitäubling
(Russula emetica)

Wikipedia

giftig

20. Oktober 2012
Der konvexe Hut des Speitäublings hat eine glatte und oft glänzend, lebhaft scharlach- bis kirschrote Oberfläche und blasst leicht aus, so dass ältere Exemplare auch ockergelb, rosa oder weißfleckig aussehen können. In feuchten Laub- und Nadelwäldern sowie in Mooren ist der Speitäubling weit verbreitet und vielerorts noch häufig. Die Fruchtkörper erscheinen einzeln oder gesellig zwischen Juli und November.

00311
Brauner Ledertäubling
essbar

 
 
Brauner
Ledertäubling

(Russula integra)

essbar

September 1995
Dieser häufige Täubling kommt häufig in Nadelwäldern vor. Die gedrängt stehenden Lamellen sind am Stiel abgerundet angewachsen. Der Geruch ist schwach obstartig.

 

  Familie |  Auriculariaceae
(Ohrlappenpilzverwandte)

d3164
Judasohr
essbar

 
Pilz des Jahres 2017

Judasohr
(Auricularia auriculajudae)

Wikipedia

essbar

02. Juni 2013
Das Judasohr hat eine flaumig behaarte Oberfläche und ohrförmige Fruchtkörper sowie eine geaderte gelbbraune Fruchtschicht. Die Unterseite ist bei jungen Exemplaren zunächst grau, verfärbt sich aber später bräunlich. Die dachziegelartigen ganzjährigen Fruchtkörper kommen einzeln oder in Büscheln auf der Rinde oder auf nacktem Totholz vor. Die Pilze sind auf Laubholz in feuchten Wäldern anzutreffen, besonders häufig an alten Holunderästen, selten auch einmal auf Nadelbäumen.

d9933
Gallertiger Zitterzahn
essbar

 
Gallertiger Zitterzahn
(Pseudohydnum gelatinosum)

Wikipedia

essbar

12. Januar 2019
Die Fruchtkörper des Gallertigen Zitterzahns sind muschel-, zungen- bis konsolenförmig. Die Hutoberfläche ist leicht aufgerauht oder flaumig. Auf der Unterseite besitzt er vertikal ausgerichtete Stacheln, die von der Fruchtschicht überzogen sind. Der Zitterzahn lebt auf stark vermorschten und durchfeuchteten Nadelholzstümpfen (Fichten, Kiefern und Tannen), sehr selten auf Laubholz.

 

  Familie |  Sparassidaceae  (Gluckenverwandte)

d6250
Krause Glucke
essbar

 
Krause Glucke
(Sparassis crispa)

Wikipedia

essbar

21. September 2013
Der Fruchtkörper der Krausen Glucke hat einen kurzen, dicken Strunk und endet in einem kurzen Stiel, der allerdings im Erdboden verborgen sein kann und erinnert ein wenig an einen Blumenkohl. Die krausen, blattartigen Elemente sind zumeist gelblich, manchmal aber auch weiß oder im Alter bräunlich gefärbt sind.Die Pilze gedeihen vom Spätsommer bis Herbst meist einzeln auf Stümpfen und am Grund geschädigter Stämme. Die parasitäre Krause Glucke ist mancherorts ziemlich häufig. Sie befällt die Wurzeln von Kiefern, Fichten oder Tannen und ruft eine Braunfäule hervor.

 

  Familie |  Inocybaceae  (Risspilzverwandte)

d9898
Gemeiner Trompetenschnitzling
ungenießbar

 
Gemeiner Trompetenschnitzling
(Tubaria furfuracea)

Wikipedia

ungenießbar

06. Januar 2019
Der Gemeine Trompetenschnitzling ist häufig an abgestorbenem Laub-, seltener an Nadelholz zu finden, er kommt auch in Gärten und Parks vor. Man findet ihn auf Baumstümpfen, Holzresten, Wurzeln, Rindenmulch und Sägemehl. Die Fruchtkörper erscheinen von etwa Oktober bis Juni, das Winterhalbjahr wird bevorzugt (Funde unter Schnee sind regelmäßig). Er erscheint oft gesellig bis büschelig.

 

  Familie |  Cyphellaceae  (Fingerhutverwandte)

d9879
Violetter Knorpelschichtpilz
ungenießbar

 
Violetter Knorpelschichtpilz
(Chondrostereum purpureum)

Wikipedia

ungenießbar

06. Januar 2019
Die flach aufsitzenden Fruchtkörper dieses Schichtpilzes sind im Jungstadium violett im Alter weiß-bräunlich gefärbt. Ihre Form ist krustenförmig, am Rand wellig und sie sind dachziegelartig übereinander verwachsen. Der Pilz wächst auf Laubholz (seltener Nadelholz). Er befällt das Holz bereits im gesunden Zustand oder als Folgezersetzer das Totholz. Oft sind seine Fruchtkörper an den frischen Schnittflächen gefällter Birken und Buchen zu finden.

 

  Familie |    

d9981
Gemeiner Samtfußrübling
essbar

 
Gemeiner Samtfußrübling
(Flammulina velutipes)

Wikipedia

essbar

06. Januar 2019
Dieser auch Winterrübling genannte Art ist durch seinen kräftigen samtig am Unterteil dunklen schwarzbraunen stets ringlosen Stiel charakterisiert. Das Vorkommen ist meist an noch lebenden, aber bereits geschwächten Laubbäumen und Stümpfen gebunden. Diese kälteliebende essbare Pilzart kommt von Oktober bis April vor. Er zählt zu den wenigen Pilzen, die die ersten Fröste überdauern und besonders in milden Wintern gedeihen.

d6324
Flockiger-Mistfaserling
essbar

 
Flockiger
Mistfaserling

(Psathyrella hirta)

essbar

21. September 2013
Der Flockiger-Mistfaserling hat eine glatte kugelige Hutoberfläche mit weißen flockigen Velumresten bis zur Hutmitte. Die Hutfärbung weist bei jungen Pilzen verschiedene Brauntöne auf. Ausgeblasste Exemplare sind gelbbräunlich bis hell ockerlich. Die vorwiegend im Herbst wachsende Faserling kommt teils einzeln oder gesellig bis büschelig auf verschiedenem Dung (Rind, Pferd, Wild) vor.

 

  Familie |  Fomitopsidaceae
(Baumschwammverwandte)

d0161
Rotrandiger Baumschwamm

 
Rotrandiger Baumschwamm
(Fomitopsis pinicola)

Wikipedia

19. Januar 2019
Der Rotrandige Baumschwamm ähnelt dem Zunderschwamm unterscheidet sich aber durch die gelbe bis rote Farbe der frischen Zuwachskante gerade bei älteren Fruchtkörpern. Die mehrjährigen Fruchtkörper sind im Jungstadium unförmig später hutförmig geformt. Der Pilz lebt ganzjährig an lebenden oder abgestorbenen Laub- und Nadelbäumen, wobei die Gemeine Fichte bevorzugt wird. Seine Lebensweise ist parasitisch, er gilt durch Abbau von Zellulose als Braunfäuleerreger.
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