Lepidoptera  -  Schmetterlinge Lepidoptera (Schmetterlinge) Infos zur Ordnung Lepidoptera Galerie Lepidoptera Ordnung Lepidoptera (Schmetterlinge) drucken
  [Alle Familien]   174 Arten | 1118 Fotos

Alle auswählen   Keine auswählen
(Nymphalidae) |27| Edelfalter Ritterfalter |2| (Papilionidae)
(Pieridae) |8| Weisslinge Schwärmer |5| (Sphingidae)
(Sesiidae) |2| Glasflügler Bläulinge |15| (Lycaenidae)
(Zygaenidae) |2| Blutströpfchen, Widderchen Dickkopffalter |6| (Hesperiidae)
(Saturniidae) |1| Pfauenspinner Eulenfalter |27| (Noctuidae)
(Hepialidae) |2| Wurzelbohrer Spanner |35| (Geometridae)
(Arctiinae) |14| Bärenspinner Sichelflügler |3| (Drepanidae)
(Pyralidae) |3| Zünsler Gespinst- und Knospenmotten |1| (Yponomeutidae)
(Oecophoridae) |1| Faulholzmotten Langhornmotten |2| (Adelidae)
(Notodontidae) |9| Zahnspinner Glucken |3| (Lasiocampidae)
(Pterophoridae) |1| Federmotten Trägspinner |1| (Lymantriidae)
(Thyatirdae) |1| Eulenspinner Breitflügelmotten |1| (Chimabachidae)
(Crambidae) |2| Rüsselzünsler

 

Alle Familien
  Familie |  Nymphalidae  (Edelfalter)
Bild Funktionen Art Beschreibung

04811
Kleiner Fuchs

 
Kleiner Fuchs
(Aglais urticae)

Wikipedia Lepiforum

September 1996
Den kleinen Fuchs kann man fast das ganze Jahr über antreffen. Er ist ein häufiger Tagfalter in Gärten und Feldern. Als Futterpflanzen dienen Brennnesseln, das Puppenstadium dauert ca. 2 Wochen.

d9271
Großer Schillerfalter
Männchen

 
Schmetterling des Jahres 2011

Großer Schillerfalter
(Apatura iris)

Wikipedia Lepiforum

23. Juni 2019
Der Große Schillerfalter lebt in lichten Au- und feuchten Laubmischwäldern der gemäßigten Gebiete. Die Männchen haben einen charakteristisch auffallenden blauvioletten Glanz auf den Flügeloberseiten. Der Falter fliegt in einer Generation von Mitte Juni bis Mitte August. Die leuchtend grüne Raupe kennzeichnet zwei lange Kopfhörner, die an eine Nacktschnecke erinnern. Paarig-winklig angeordnete gelblich-weiße Schrägstreifen zieren die Oberseite.

d3169
Brauner Waldvogel

Brauner Waldvogel
(Aphantopus hyperantus)

Wikipedia Lepiforum

09. Juli 2005
Diese häufigen Augenfalter findet man auf Blumenwiesen und Waldrändern oft auch in feuchtem Gelände. Die Anzahl der Augen schwankt in Anzahl und Tönung. Die grau-braun gefärbte Raupe hat eine dunkle Mittellinie und lebt von September bis Mai.

06519
Landkärtchen

 
Schmetterling des Jahres 2007

Landkärtchen
(Araschnia levana)

Wikipedia Lepiforum

Mai 1997
Vom Landkärtchen gibt es zwei Formen, die Frühjahrs- und die Sommerform (Saisondimorphismus). Die Sommerform hat eine schwarze Grundfarbe mit weißen Bändern, während die Frühjahrsform oberseitig gelborange mit schwarzen Flecken ist. Streng gebunden an Brennnesseln.

d6528
Mittlere Perlmutterfalter

 
Mittlere Perlmutterfalter
(Argynnis niobe)

Wikipedia Lepiforum

10. Juni 2016
Kennzeichnend sind die mit schwarzen Flecken besetzte orange Flügeloberseite und der dunkle Flügelsaum. Die hell-orange Hinterflügelunterseite charakterisiert ein Band rötlicher rundlicher Flecken. Besiedelt werden offene Gebiete auf Waldwiesen, Heiden, trockenen Sandböden, Magerrasen oder Binnendünen. Flugzeit der Falter ist von Mai bis Mitte Juli. Die Bestände des Mittleren Perlmutterfalters sind stark rückläufig.

d6768
Kaisermantel
Männchen

 
Kaisermantel
(Argynnis paphia)

Wikipedia Lepiforum

17. Juni 2007
Die männlichen Falter haben eine orange-braune Flügeloberseite, die Vorderflügel sind mit schwarzen aus Duftschuppen bestehenden Bändern besetzt. Auf der blass orange gefärbten Unterseite der Hinterflügel sind silbrige Streifen auffällig. Aus diesem Grunde wird der Kaisermantel auch »Silberstrich« genannt. Die Weibchen des Kaisermantels sind schwach grünlich gefärbt. Der Kaisermantel fliegt von Juni bis August und kommt nur in einer Generation vor. Die sich tagsüber verbergenden Raupen schlüpfen im Spätsommer und fressen nur nachts, wobei sie sich von verschiedenen Veilchenarten ernähren.

d9885
Hochmoor-Perlmutterfalter

 
Hochmoor
Perlmutterfalter

(Boloria aquilonaris)

Wikipedia

18. Juni 2017
Der mittelgroße Hochmoor-Perlmutterfalter trägt auf der leuchtend orange-braunen Flügeloberseite schwarzbraune Flecken und Linien. Auf den Flügelunterseiten sind verschieden gefärbte Bereiche in orange-rosa, und bräunlichen Tönen kennzeichnend. Die Verwechslungsgefahr ist groß, da es in Deutschland mehrere ähnliche Perlmutterfalterarten gibt. Dieser spezialisierte Falter kommt in sauren, nährstoffarmen offenen Hoch- und Übergangsmooren vor. Die Anwesenheit der Raupen-Futterpflanze ist Vorraussetzung. Die tagaktiven Tiere fliegen in einer Generation von Mitte Juni bis August.

d7991
Braunfleckiger Perlmutterfalter

 
 
Schmetterling des Jahres 2013

Braunfleckiger
Perlmutterfalter

(Boloria selene)

Wikipedia Lepiforum

02. August 2003
Dieser kleinere Perlmutterfalter ist auf den Flügeloberseiten orange gefärbt und besitzt eine schwarzbraune Zeichnung. Am Flügelaußenrand sind pfeilförmige schwarze Winkelflecken sichtbar. Die Flügelunterseiten tragen ein cremefarbenes Band und drei silberfarbene Flecken. Besiedelt werden meist feuchte Wiesen, Moorgebiete, offene Wälder und saure Magerrasen. Die Art fliegt in 2 Generationen pro Jahr (Mai bis Ende Juni / Mitte Juli bis Anfang September). Die Falter saugen bevorzugt an rötlich-violetten Blumen.

d7381
Weißbindiges Wiesenvögelchen

 
Weißbindiges
Wiesenvögelchen

(Coenonympha arcania)

Wikipedia Lepiforum

08. Juli 2016
Das auch Perlgrasfalter genannte Weißbindige Wiesenvögelchen besitzt eine graubraune Hinterflügelunterseite, die im hinteren Drittel ein deutlich abgesetztes weißes Querband und zwei schwarze, orange umringte Augenflecken trägt. Die Flugzeit reicht von Mai bis August. Es wird eine Generation ausgebildet (in Südeuropa gelegentlich auch zwei). Kennzeichnend ist das Ruhen mit geschlossenen Flügeln, wobei die Flügelunterseiten zur Sonne ausgerichtet werden und die Tiere somit eine schräge Sitzlage einnehmen.

d2722
Weißbindiger Mohrenfalter

 
Weißbindiger
Mohrenfalter

(Erebia ligea)

Wikipedia Lepiforum

14. August 2015
Dieser Mohrenfalter hat eine charakteristische weiße Binde auf der Unterseite der Hinterflügel, daher wird er auch als "Milchfleck" bezeichnet. Die Oberseite ist dunkelbraun und wird von einem orangebraunen Bereich durchzogen, der jeweils 3 bis 4 weiß gekernte Augenflecken einschließt. Er kommt hauptsächlich in feuchten Gebieten im Bergland vor und fliegt von Juli bis August.

d3409
Rundaugen Mohrenfalter

 
Rundaugen Mohrenfalter
(Erebia medusa)

Wikipedia Lepiforum

23. Mai 2014
Dieser Mohrenfalter besitzt auf Vorder- und Hinterflügel 3 bis 5 weiß gekernte Augenflecken, die nicht in ein durchgehendes Band eingelagert sind und eine orangebraune Umrandung aufweisen. Die beiden obersten Augenflecke sind etwas größer, auch kann die Anzahl der Augenflecke variieren. Flügelober- und unterseite sind weitestgehend dunkelbraun. Der Rundaugen Mohrenfalter fliegt regelmäßig bereits im Mai (bis Juni) und unterscheidet sich durch diese frühe Flugzeit deutlich von den anderen heimischen Mohrenfalter.

d6693
Goldener Scheckenfalter
Weibchen

 
Goldener Scheckenfalter
(Euphydryas aurinia)

Wikipedia Lepiforum

10. Juni 2016
Die dunklen Flügeloberseiten zeigen bei beiden Geschlechtern eine aus orangebraunen Flächen bestehende gekernte Musterung. Über dem hinteren Rand der Flügel bilden diese orangen Bereiche eine Binde. Der Goldene Scheckenfalter lebt vorwiegend auf Feuchtwiesen, er kommt aber auch auf Trockenrasen vor. Er ist im Norden extrem selten geworden. Es wird eine Generation pro Jahr ausgebildet, die Flugzeit reicht von Mitte April bis Mitte Juli.

d6077
Ockerbindige Samtfalter

 
Schmetterling des Jahres 2005

Ockerbindige
Samtfalter

(Hipparchia semele)

Wikipedia Lepiforum

06. August 2017
Der Ockerbindige Samtfalter wird auch als Rostbinde bezeichnet und trägt auf der braunen Flügeloberseite orange Flecken. Den Falter kennzeichnen auf den Vorderflügeln zwei, auf den Hinterflügeln ein auffallälliger Augenfleck. Die Rostbinde kommt vorwiegend in sandigen warmen Biotopen vor. Besiedelt werden felsige Habitate, Heideland oder Randbereiche von Nadel- und Kieferwäldern. Der nicht häufige Falter bildet eine Generation und hat seine Flugzeit von Juli bis September.

d7630
Tagpfauenauge

Schmetterling des Jahres 2009

Tagpfauenauge
(Inachis io)

Wikipedia Lepiforum

12. September 2009
Charakteristisch sind die auffällig blau-gelb gefärbten Augenflecken auf jeder Vorder- und Hinterflügelspitze. Diese schillernden Flecken geben diesem Tagfalter den Namen, da sie stark an geschlossene »Pfauenaugen« erinnern. Neben dem Kohlweißling wohl der häufigste Schmetterling in unseren Breiten. Die Futterpflanzen sind vorrangig Brennnessel. Die Raupe ist tiefschwarz mit feinen weißen Punkten. Die aus den Puppen schlüpfenden Falter gehen gern an Sommerflieder (Buddleia).

d9950
Kleiner Perlmutterfalter

 
Kleiner
Perlmutterfalter

(Issoria lathonia)

Wikipedia Lepiforum

09. Mai 2015
Der »kleine« oder »silbrige« Perlmutterfalter hat perlmuttartige, silbrig glänzende Flecken auf der Unterseite. Er ist ein Blütenbesucher, der eine Vorliebe für violette Blüten hat. Oft kommt er auf vegetationsfreie Flächen vor, auf denen er sich sonnt. Er fliegt in mehreren Generationen. Die Raupen sind dunkelbraun, als Futterpflanzen dienen Veilchenarten.

d7037
Mauerfuchs

 
Mauerfuchs
(Lasiommata megera)

Wikipedia Lepiforum

03. Juli 2016
Dieser Augenfalter ist durch 3-4 Augen auf den Hinterflügeln gekennzeichnet und bewohnt lichte Wälder und buschreiches Gelände. Er ist weit verbreitet und regelmäßig in zwei Generationen anzutreffen. Wildgräser als Futterpflanzen.

d3163
Kleiner Eisvogel

Kleiner Eisvogel
(Limenitis camilla)

Wikipedia Lepiforum

09. Juli 2005
Der kleine Eisvogel lebt in feuchten Auen und lichten Laubwäldern. Er fliegt in einer Generation von Mitte Juni bis Mitte August. Die grüne Raupe besitzt weinrote Dornen und ernährt sich von Geißblatt oder Schneebeere.

d3373
Großes Ochsenauge
Weibchen

Großes Ochsenauge
(Maniola jurtina)

Wikipedia Lepiforum

17. Juli 2005
Dieser Augenfalter fliegt von Juni bis August und kommt vorwiegend in offenen, trockenen bis mäßig feuchtem Gelände vor. Er ist an Waldrändern, in Parkanlagen, auf Trockenwiesen und am Rand von Mooren fast überall ziemlich häufig. Charakteristisch für das Große Ochsenauge ist auch sein langsam schwerfälliger bis sprunghafter Flug. An heißen Sommertagen können die Falter auch Ruhepausen einlegen, bei denen sie dann reglos an einem schattigen Platz verharren.

d8445
Schachbrett

 
Schmetterling des Jahres 2019

Schachbrett
(Melanargia galathea)

Wikipedia Lepiforum

16. Juni 2012
Das Schach- oder Damenbrett ist auf beiden Flügelpaaren schwarz-weiß, wie ein Schachbrett gemustert. Geographisch ist die Färbung aber sehr variabel. Der Falter kommt auf trockenen Wiesen und Lichtungen des Hügellandes vor. Die Raupenzeit ist von September bis Juni.

d7362
Wegerich-Scheckenfalter

 
Wegerich-Scheckenfalter
(Melitaea cinxia)

Wikipedia Lepiforum

13. Mai 2018
Der Wegerich-Scheckenfalter besitzt auf der orangebraunen Flügeloberseite eine dunkle Gitterzeichnung. Die Hinterflügel tragen 4 charakteristische schwarze Punkte, die auf der Unterseite orangefarben umgeben sind. Besiedelt werden Trockenrasen, Blumen- und magerwiesen, feuchte Wiesentäler und Waldrändern. Die Flugzeit dieses wärmeliebenden Falters ist von Ende Mai bis Anfang Juli. Er verweilt gerne auf offenen sonnigen Stellen am Boden.

14236
Großer Perlmutterfalter

 
Großer
Perlmutterfalter

(Mesoacidalia aglaja)

Wikipedia Lepiforum

August 1999
Dieser Falter lebt gern in lichten Wäldern der Mittelgebirge. Die lange Flugzeit dauert von Mitte Juni bis Mitte August. Als Futterpflanzen dienen meist Veilchen aber auch Wiesenknöterich. Die Raupe bleibt bis zur Überwinterung sehr klein, erst im nächsten Frühjahr beginnt sie zu fressen.

d1717
Großer Fuchs

 
Schmetterling des Jahres 2018

Großer Fuchs
(Nymphalis polychloros)

Wikipedia Lepiforum

04. Juli 2016
Die Flügeloberseite des Großen Fuchses ist auffallend rötlichorange gefärbt und mit schwarzen Punkten durchsetzt. Kennzeichnend sind die blauen halbmondförmigen Flecken am gewellten Hinterflügelrand. Der ähnliche Kleine Fuchs (Aglais urticae ist leuchtender gefärbt und deutlich kleiner. Außerdem unterscheidet er sich von jenem durch das Fehlen weißer Flecken an der Vorderkante der Vorderflügel und die stärkere Behaarung. Die weit umher streifenden tagaktiven Tiere haben eine Flugzeit von Mai bis Juli.

d3562
Waldbrettspiel

Waldbrettspiel
(Pararge aegeria)

Wikipedia Lepiforum

24. Juli 2005
Das Waldbrettspiel bevorzugt Laubmischwälder. Ich habe ihn häufig im Hasbruch angetroffen. Die Raupe überwintert und ernährt sich von Wildgräsern.

d7448
C-Falter

 
C-Falter
(Polygonia calbum)

Wikipedia Lepiforum

24. Juli 2004
Der C-Falter wird auch C-Fuchs genannt, weil er einem zerfransten kleinen Fuchs ähnelt. Das »C« auf der Flügelunterseite ist das charakteristische Merkmal, das dem Falter seinen Namen gab. Seine Raupen sind bizarr geformt mit einer weißen Fläche auf der hinteren Oberseite.

d7314
Rotbraunes Ochsenauge

 
Rotbraunes Ochsenauge
(Pyronia tithonus)

Wikipedia Lepiforum

06. Juli 2016
Das Rotbraune Ochsenauge ist oberseits fast auf der ganzen Flügelfläche orangebraun gefärbt. Die Geschlechter unterscheiden sich voneinander (Sexualdimorphismus). Während die Männchen rotbraune Flächen auf den Flügeln besitzen sind die etwas größeren Weibchen heller gefärbt. Es wird pro Jahr eine Generation ausgebildet, die von Juli bis in den September fliegt.

d0191
Admiral

Admiral
(Vanessa atalanta)

Wikipedia Lepiforum

06. September 2008
Der Admiral ist ein weit verbreiteter Tagfalter. In Mitteleuropa ist eine Überwinterung die Ausnahme, die Erhaltung der Population sichern zugezogene Exemplare. Seine Raupen sind von Mai bis September anzutreffen, als Futterpflanzen dienen Brennnesseln. Charakteristisch für ihn ist die Vorliebe für überreifes Fallobst, vor allem Birnen und Pflaumen, von denen er den süßen Saft aufsaugt.

04813
Distelfalter

 
Distelfalter
(Vanessa cardui)

Wikipedia Lepiforum

September 1996
Dieser Wanderfalter fliegt auf Feldern, Steppen und Wiesen, fehlt aber in Wäldern. Die gesamte geographische Verbreitung ist beträchtlich, er ist fast auf der ganzen Erde bekannt, mit Ausnahme von Südamerika. Als Futterpflanzen dienen unter anderem Distel und Brennnessel.

 

  Familie |  Papilionidae  (Ritterfalter)

d7851
Schwalbenschwanz

 
Schmetterling des Jahres 2006

Schwalbenschwanz
(Papilio machaon)

Wikipedia Lepiforum

19. Mai 2018
Der Falter ist kräftig schwarz-gelb gezeichnet, am Hinterflügel befindet sich eine schwanzartige Verlängerung. Die einst bei uns häufigen Falter sind durch die Wandlungen der Landwirtschaft örtlich an den Rand des Aussterbens gebracht worden. Die Raupen ernähren sich von Korbblütern, sie sind zunächst schwarz gefärbt mit roten Warzen, später werden sie grün mit schwarzen Ringen, in denen je 6 gelb-rote Punkte stehen.

d2268
Roter Apollo

 
Roter Apollo
(Parnassius apollo)

Wikipedia Lepiforum

07. Juli 2016
Der Apollofalter hat eine auffällige Flügelzeichnung. Die bis zu 3 cm großen Vorderflügel besitzen transparente Stellen und tragen schwarze Punkte und Flecken, die rot bis orangegelb gefüllt sind. Die Anordnung der Flecken variiert außerordentlich stark. Er fliegt verhältnismäßig lang von Juni bis August. Die Falter brauchen ein reichhaltiges Angebot an Blütenpflanzen, um Nektar zu saugen. Häufig findet man sie auf Distelblüten. Die Raupen ernähren sich nur von Sedumarten. Vorzugsweise dient die weiße Fetthenne als Wirtspflanze.

 

  Familie |  Pieridae  (Weisslinge)

d2692
Aurorafalter
Pärchen

Schmetterling des Jahres 2004

Aurorafalter
(Anthocharis cardamines)

Wikipedia Lepiforum

02. Mai 2009
Nur das Männchen besitzt den leuchtend orangefarbenen Fleck am Vorderflügel. Das Weibchen ist fast einfarbig bräunlich-gelb gefärbt. Die Flugzeit ist von April bis Juni. Die Raupen ernähren sich von Wiesenschaumkraut.

d8210
Rotbraunes Wiesenvögelchen

 
Rotbraunes
Wiesenvögelchen

(Coenonympha glycerion)

Lepiforum

15. Juni 2012
Die weißen Flecken auf der Unterseite der Hinterflügel charakterisiert das Rotbraune Wiesenvögelchen. Die Unterseiten der Vorderflügel sind kräftig orange gefärbt. Es gibt mehrere ähnliche Arten der kleinen, hellbraun gefärbten »Wiesenvögelchen«. Die Falter sind auf Kalkmagerrasen, Halbtrockenrasen, Wacholderheiden, Feuchtwiesen sowie auf Ödlandwiesen zu finden und fliegen in einer Generation von Juni bis Anfang August. Die Raupe überwintert.

d6395
Kleiner Heufalter

Kleiner Heufalter
(Coenonympha pamphilus)

Wikipedia Lepiforum

01. August 2009
Das Kleine Wiesenvögelchen - wie der Heufalter auch genannt wird - ist ein kleiner, hellbrauner ziemlich anspruchsloser Falter. Er ist einer der wenigen Tagfalter, die auch noch auf intensiv bewirtschafteten Wiesen angetroffen werden kann. Die Falter fliegen in 2 Generationen im Mai/Juni und Juli/August.

d7036
Goldene Acht

 
Schmetterling des Jahres 2017

Goldene Acht
(Colias hyale)

Wikipedia Lepiforum

06. August 2009
Kennzeichnend für diesen mittelgroßen Falter ist der auf der Flügelunterseite sitzende achtförmige, rot umrandete Fleck, der wie eine Acht aussieht. Der Falter kommt im Flachland auf naturnahen trockenen und mageren Stellen vor, sie sind aber auch auf feuchten Wiesen zu finden. Die Goldene Acht ist ein Binnenwanderer und häufig auf der Suche nach neuem Lebensraum, sie dringt so in Gebiete vor, in denen sie nicht dauerhaft heimisch ist..

vfz23
Zitronenfalter
Männchen

 
Insekt des Jahres 2002

Zitronenfalter
(Gonepteryx rhamni)

Wikipedia Lepiforum

Juli 1996
Nur das Männchen trägt die leuchtend gelbe Flügelfarbe, das Weibchen ist viel blasser. Er hat eine ungewöhnlich lange Flugzeit, er zählt zu den Faltern mit der längsten Lebenserwartung. Er kann überwintern und zwar ungeschützt in Bodennähe! Die Kälteresistenz hängt mit seiner Körperflüssigkeit zusammen, einer Mischung aus Wasser, Eiweiß und Salzen.

d5794
Großer Kohlweißling
Weibchen

Großer Kohlweißling
(Pieris brassicae)

Wikipedia Lepiforum

25. Juli 2009
Der Große Kohlweißling ist am Häufigsten in Gärten und auf Gemüsefeldern anzutreffen, seltener auch auf blütenreichen Wiesen und Trockenrasen. Das Weibchen trägt auf den Vorderflügeln 2 ziemlich große schwarze Flecken, die beim Männchen fehlen. Es treten meist 3 aufeinander folgenden Generationen im Jahr auf. Er bildet keine Rassen aus.

d6155
Rapsweißling

Rapsweißling
(Pieris napi)

Wikipedia Lepiforum

29. April 2007
Der Rapsweißling besitzt dunkel bestäubte Flügeladern. Er kommt in bis zu 3 Generationen auf Waldwiesen und buschigen Hängen vor und bevorzugt feuchte Stellen. Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Kreuzblütlern.

d9501
Kleiner Kohlweißling

 
Kleiner Kohlweißling
(Pieris rapae)

Wikipedia Lepiforum

23. August 2003
Dieser Schmetterling ist weit verbreitet und häufig anzutreffen. Er fliegt langsam und gaukelnd. Der kleine Kohlweißling führt nur 9 Flügelschläge in der Sekunde durch. Das Kohlweißlingsweibchen legt die Eier einzeln oder zu zweit. Während seines Lebens legt es so insgesamt 150 bis 200 Eier.

 

  Familie |  Sphingidae  (Schwärmer)

d6026
Pappelschwärmer

 
Pappelschwärmer
(Laothoe populi)

Wikipedia Lepiforum

27. Juli 2017
Kennzeichnend für diesen nicht seltenen Schwärmer sind seine stark gewellten Flügelränder. Sein bizarres Aussehen täuscht in Ruhestellung übereinanderliegende, dürre Blätter vor. Auf der Oberseite der Hinterflügel befindet sich ein recht großer, orange bis rotbrauner Fleck, der bei Gefahr sichtbar wird. Die Flugzeit ist von Anfang Mai bis Anfang August. Aufgrund seiner nachtaktiven Lebensweise ist er nicht häufig zu finden, obwohl er nicht selten ist. Der Pappelschwärmer ist neben dem Abendpfauenauge der häufigste Vertreter unter den Schwärmern.

d8620
Taubenschwanz

 
 
Taubenschwanz
(Macroglossum stellatarum)

Wikipedia Lepiforum

07. August 2003
Kennzeichnend für diesen Wanderfalter sind sein kolibriartiger Schwirrflug und der schwarz-weiß gezeichnete Hinterleib, der wie ein »Schwanz« aussieht. Im Gegensatz zu anderen Schwärmern sind sie tagaktiv, man kann sie auch in Gärten z.B. an Geranien-Balkonpflanzen beobachten.

d0762
Lindenschwärmer

Lindenschwärmer
(Mimas tiliae)

Wikipedia Lepiforum

27. Mai 2010
Der Lindenschwärmer besitzt eine variable Tarnfärbung, es kommen Exemplare mit olivgrüner, hellbrauner oder rosa Färbung vor. Seine Vorderflügel sind ziemlich schmal und besitzen eine dunklen Querbinde, die in 2 Flecken geteilt sein kann. Charakteristisch sind der helle Fleck an den Vorderflügelspitzen und die unregelmäßig gewellte Flügelränder. Die Raupe frisst vorwiegend nachts und hauptsächlich an Linden (Tilia). Die Falter können keine Nahrung aufnehmen, da sie nur einen verkümmerten Saugrüssel besitzen.

d6727
Kleines Nachtpfauenauge
Weibchen

 
Kleines Nachtpfauenauge
(Saturina pavonia)

Wikipedia Lepiforum

30. April 2012
Die Jungraupen des Kleinen Nachtpfauenauges sind schwarz und leben gesellig. Später werden sie einsiedlerisch und weisen eine sehr variable grüne Zeichnung auf. Charakteristisch sind die rostfarbenen Warzen, die auf breiten Querringen liegen. Die Männchen der fertigen Falter besitzen graue Vorder- und orangebraune Hinterflügel und sind kleiner als die Weibchen, bei denen beide Flügel grau sind.

d1113
Kiefernschwärmer

 
Kiefernschwärmer
(Sphinx pinastri)

Wikipedia Lepiforum

12. Juni 2015
Die grünen oder (seltener) braunen Raupen des Kieferschwärmers tragen auf dem hellen Rücken feine, schwarze Ringe und einen rostbraunen (an den Seiten einen gelblichen) Streifen. Sie sind durch Färbung und Zeichnung auf ihrer Futterpflanze hervorragend getarnt und leben auf verschiedenen Nadelbäumen, vor allem auf Kiefern. Der fast überall ziemlich häufige unauffällig gefärbte Kiefernschwärmer weist eine sehr variable Zeichnung auf und ist als Falter von Mai bis Juli anzutreffen.

 

  Familie |  Sesiidae  (Glasflügler)

d6794
Hornissen-Glasflügler

 
Hornissen-Glasflügler
(Sesia apiformis)

Wikipedia Lepiforum

17. Juni 2007
Der Falter hat eine deutliche Gelbzeichnung. Sein stattlicher Hinterleib (Abdomen) ist braun oder rot-braun mit lebhaft gefärbten gelben Bändern. Er ist in offenem, feuchtem Gelände anzutreffen, in dem Bestände von Pappeln vorkommen. Dieser tagaktive Falter ist ein gewandter Flieger. Er ist völlig ungefährlich, sein Aussehen und auch sein brummender Flug erinnert stark an eine Hornisse (Vespa crabro).

d1184
Apfelbaum-Glasflügler

 
Apfelbaum-Glasflügler
(Synanthedon myopaeformis)

Wikipedia Lepiforum

26. Juli 2014
Weibliche Apfelbaum-Glasflügler haben einen schwarzblauen Körper mit einem roten Querband auf dem Hinterleib. Die etwas kleineren Männchen besitzen eine weiße Bauchseite. Das Weibchen legen die Eier vorzugsweise an Schnittwunden der Wirtsbäume ab. Die Raupen leben in deren Rinden. Aufgrund ihrer durchscheinenden, schuppenlosen blauschimmernden Flügel werden sie »Glasflügler« genannt. Man kann die männlichen Falter gut mit Pheromonfallen anlocken.

 

  Familie |  Lycaenidae  (Bläulinge)

d8689
Brombeerzipfelfalter

 
Brombeerzipfelfalter
(Callophrys rubi)

Wikipedia Lepiforum

18. April 2015
Der Brombeerzipfelfalter wird auch "Grüner Zipfelfalter" genannt und besitzt eine unverwechselbare sattgrüne Flügelunterseite. Da der Falter in Ruhestellung seine Flügel grundsätzlich zusammenklappt, ist seine einfarbig dunkel- bis schwarzbraune Oberseite nicht sichtbar. Die Flugzeit erstreckt sich von Mitte April bis Juni. Die Tiere fliegen meist einzeln umher und halten sich meist im Gebüsch auf. Waldränder, Lichtungen, trockene Heide- und Ruderalflächen, sonnige Kiefernwälder und Moorgebiete sind typische Biotope.

d4842
Faulbaumbläuling

Faulbaumbläuling
(Celastrina argiolus)

Wikipedia Lepiforum

10. Juli 2009
Dieser Bläuling ist schon recht früh Mitte April zu beobachten. Beim Weibchen sind die Ränder der Flügel dunkel gezeichnet. Er fliegt nicht nur knapp über dem Boden, sondern oft auch in Höhe von Sträuchern und Bäumen.

d2106
Kurzschwänzige Bläuling

 
Kurzschwänzige
Bläuling

(Cupido argiades)

Wikipedia Lepiforum

07. Juli 2016
Kennzeichnend für diesen kleinen Bläuling ist das spitze fadenförmige "Schwänzchen" an den Hinterflügeln. Beide Geschlechter haben hellgrau gefärbte Flügelunterseiten mit vereinzelt schwarzen Flecken. Weiterhin sitzt auf den Flügelunterseiten ein orangefarbener Fleck nahe dem Schwänzchen. In Mitteleuropa ist der Kurzschwänzige Bläuling neben dem Zwerg-Bläuling (Cupido minimus) der zweitkleinste Bläuling.

d7644
Zwergbläuling

 
Zwergbläuling
(Cupido minimus)

Wikipedia Lepiforum

19. Mai 2018
Dieser kleinste heimische Tagfalter besitzt eine dunkelbraune Flügeloberseite. Bei den Männchen ist die Flügeloberseite oft mit einem blaugrünlichen Schimmer versehen. Bevorzugt werden trockene sonnige Habitate wie Trocken- und Magerwiesen sowie Kiesgruben. Die tagaktiven Falter fliegen von Mitte April bis Ende Juli in 1. Generation. Stellenweise gibt es in günstigen Jahren eine 2. unvollständige Generation, die von Ende Juli bis Ende August gebildet wird. Futterpflanzen für die Raupen ist in Mitteleuropa ausschließlich Wundklee.

14927
Bläulinge

 
Bläulinge
(Familie lycaenidae)

August 1999
Kennzeichnend für die Bläulinge sind die starr und spröde, schwarzweiß geringelten Fühler. Es gibt ca. 100 Arten von Bläulingen allein in Europa. In vielen Fällen kann die Bestimmung nur vom Fachmann erfolgen und zwar anhand von Genitaluntersuchungen. Meist überwintern die Raupen und machen ihre Verwandlung in einer am Boden liegenden oder freihängenden Stürzpuppe durch.

d1572
Kleiner Feuerfalter

 
Kleiner Feuerfalter
(Lycaena phlaeas)

Wikipedia Lepiforum

20. Oktober 2012
Bei diesem ca. 1,5 cm großen »Bläuling« sind die Weibchen größer als die Männchen. Die Falter fliegen auf Feldern und Wiesen und sitzen oft auf Feldwegen. Er tritt in zwei bis drei sich überschneidenden Generationen auf.

d6340
Brauner Feuerfalter
Männchen

 
Brauner Feuerfalter
(Lycaena tityrus)

Wikipedia Lepiforum

28. Mai 2016
Der Braune Feuerfalter wird aufgrund seiner schwefelgelben Färbung der Flügelunterseite (2te Faltergeneration) auch als »Schwefelvögelchen« bezeichnet. Die Falter können ein bis zwei Generationen pro Jahr hervorbringen, wobei die Flugzeit der Ersten von April bis Mai, die der Zweiten von Juli bis September ist. Die Raupen überwintert. Futterpflanzen der Raupen sind verschiedene Sauerampfer-Arten. Die Falter saugen an Korbblütlern.

d4733
Eichenzipfelfalter

Eichenzipfelfalter
(Neozephyrus quercus)

Wikipedia Lepiforum

10. Juli 2009
Der Eichenzipfelfalter ist ein ständiger Bewohner von Eichenwäldern. Er fliegt von Ende Juni bis Ende August und bringt nur eine Generation hervor. Meist halten sich die Falter in Baumkronen auf und sind daher schwer zu beobachten. Die abgelegten Eier überwintern an Blütenknospen.

d0359
Geißkleebläuling
Männchen

 
Geißkleebläuling
(Plebejus argus)

Wikipedia Lepiforum

22. Juni 2014
Dieser Bläuling fliegt in Gegenden mit sandigen Böden, in Heidegebieten, am Rand von Mooren, auf Feldern und trockenen Hängen. Der Falter ist stellenweise stark rückläufig in den meisten Gegenden aber nicht selten. Er bildet 1 bis 2 Generationen aus (Mai bis Juni /Juli bis September). Die Färbung der Flügeloberseite beim Männchen ist violettblau, der Außenrand beider Flügelpaare schwarzbraun eingesäumt. Die Flügeloberseite des Weibchens ist einfarbig dunkelbraun.

d3826
Hochmoorbläuling

 
Hochmoorbläuling
(Plebejus optilete)

Wikipedia Lepiforum

14. Juni 2014
Die Männchen des Hochmoorbläulings haben eine glänzend violettblaue Flügeloberseite, die Weibchen besitzen eine bräunliche Grundfärbung. Artkennzeichnend ist ein bläulicher orange gefärbter Augenfleck auf der graubraunen mit mehreren dunklen Flecken versehenen Flügelunterseite. Die Falter sind stark an Hochmoore gebunden. Die Falter kommen auf naturnahen Moorwiesen und Moorheiden vor, wobei bewaldete Moorrandzonen bevorzugt werden.

d8077
Vogelwickenbläuling
Männchen

 
Vogelwickenbläuling
(Polyommatus amandus)

Wikipedia Lepiforum

15. Juni 2012
Dieser relativ große Bläuling wird auch als Prächtiger Bläuling bezeichnet. Die Art bevorzugt warme, naturnahe, grasige Standorte wie Brachflächen, Böschungen und Waldrändern. In seinen angestammten Habitaten ist er durchaus häufig. Die Flugzeit ist von Anfang Juni bis Ende Juli. Die Männchen schweifen auffällig umher, während die Weibchen weniger aktiv sind. Die Raupen leben in Symbiose mit Ameisen und sind ab August anzutreffen

d6447
Hauhechelbläuling

Hauhechelbläuling
(Polyommatus icarus)

Wikipedia Lepiforum

01. August 2009
Der Hauhechelbläuling ist noch ziemlich häufig. Das Männchen hat auf der Oberseite ein leuchtendes Blau, die Weibchen sind oberseitig braun. Er fliegt von April bis September in zwei bis drei Generationen. Die Raupen sind hellgrün und schlüpfen nach ca. 10 Tagen.

d1622
Kleiner Schlehen-Zipfelfalter

 
Kleiner Schlehen-Zipfelfalter
(Satyrium acaciae)

Wikipedia Lepiforum

04. Juli 2016
Der Kleine Schlehen-Zipfelfalter hat dunkelbraune Flügeloberseiten. Die braunen Flügelunterseiten besitzen hinter der Mitte eine weiße, unterbrochen-gestrichelte Binde. Am Ende der Hinterflügel sitzen orangefarbene Tupfer, die nach oben hin schwächer werden. Kennzeichnend ist ebenfalls ein silbriger Fleck, der sich innerhalb der orangen Flecken unter dem Zipfel (namensgebend) befindet. Die Art besiedelt trockene warme Standorte, wo seine Wirtspflanzen (Krüppelschlehen) vorkommen. Habitate sind z. B. magere Wiesen oder verbuschte Trocken- und Magerrasen.

d7243
Kreuzdorn-Zipfelfalter

 
Kreuzdorn-Zipfelfalter
(Satyrium spini)

Wikipedia Lepiforum

06. Juli 2016
Charakteristisch für den Kreuzdorn-Zipfelfalter ist der deutliche Zipfel, der sich am Ende eines jeden Hinterflügels befindet. Die graubraune Unterseite der Hinterflügel trägt eine weiße unterbrochene Linie und eine orange Binde sowie unterhalb des Flügelfortsatzes einen großer Blauer Fleck. Die Falter lieben sehr trockene, warme Standorte vor allem im niederen Bergland. Sie fliegen in einer Generation von Juni bis August. Futterpflanzen der Raupen sind ausschließlich Kreuzdorngewächse (Echter Kreuzdorn).

d3554
Nierenfleck-Zipfelfalter
Weibchen

 
Nierenfleck
Zipfelfalter

(Thecla Betulae)

Wikipedia Lepiforum

21. August 2011
Dieser Bläuling hat dunkelbraune Flügel mit orangen Flecken, die Weibchen haben einen großen nierenförmigen Fleck auf den Vorderflügeln (Namensgebung). Als Futterpflanzen dienen Sträucher aus der Familie der Rosengewächse. Der teilweise als selten beschriebene Nierenfleck-Zipfelfalter hält sich oft in den Baumkronen auf und ist daher schwer zu entdecken. Zählungen der Gelege lassen aber vermuten, dass sein Vorkommen doch häufiger ist als es das seltene Auffinden der Falter vermuten lässt.

 

  Familie |  Zygaenidae
(Blutströpfchen, Widderchen)

d5134
Grünwidderchen
Männchen

Grünwidderchen
(Unterfamilie procridinae)

Wikipedia Lepiforum

12. Juli 2009
Charakteristisch für junge Grünwidderchen sind die leuchtend goldgrün, schwarzblau oder blaugrün mit deutlichem Metallglanz gefärbten Vorderflügel. Ältere Falter sind dunkel graubraun ohne den deutlichen Metallglanz. Die Fühler des Männchens sind deutlich gekämmt, die des Weibchens fadenförmig. Auf wärmebegünstigten Trockenrasen und trockenen Sandgebieten, doch überall recht selten, an vielen Fundorten gefährdet.

d5398
Kleewidderchen

Kleewidderchen
(Zygaena lonicerae)

Wikipedia Lepiforum

21. Juli 2009
Der kleine Falter hat lange dünne Fühler und besitzt auf den Vorderflügeln 5 rote meist deutlich voneinander getrennte Flecken. Aufenthaltsorte sind vorwiegend wärmebegünstigten Trockenrasen, verbuschte Magerwiesen, Waldränder und Lichtungen. Anders als bei vielen anderen Widderchen tritt das Kleewidderchen an ihren Fundorten in vergleichsweise geringer Individuenzahl auf. Durch ihre recht gute hohe Anpassungsfähigkeit erscheint es derzeit aber weniger gefährdet als die meisten ihrer Verwandten.

 

  Familie |  Hesperiidae  (Dickkopffalter)

d2456
Gelbwürfeliger Dickkopffalter

 
Gelbwürfeliger
Dickkopffalter

(Carterocephalus palaemon)

Wikipedia Lepiforum

27. Mai 2005
Dieser kleine, schnell fliegende Falter hat eine dunkle Grundfärbung mit orangefarbenen Flecken auf einer braunen Flügeloberseite. Er kommt von Mai bis Mitte Juni auf mageren Wiesen vor. Es werden von ihm trockene und feuchte Habitate aufgesucht. Die Falter saugen an verschiedenen Blütenpflanzen und scheinen eine Vorliebe für violette Blüten zu haben.

d7668
Kronwicken-Dickkopffalter

 
Kronwicken-Dickkopffalter
(Erynnis tages)

Wikipedia Lepiforum

19. Mai 2018
Die Vorderflügel haben auf der Oberseite eine graubraune bis dunkel rotbraune Färbung mit heller Zeichnung. Kennzeichnend ist eine weiße Punktreihe an der Flügelaußenseite. Es wird 1 Generation pro Jahr ausgebildet, die Flugzeit ist von April bis Juni. Die kleinen Falter sitzen im Gegensatz zu den anderen Dickkopffaltern mit ausgebreiteten Flügeln am Boden oder in der Vegetation.

d7411
Dickkopffalter

 
Dickkopffalter
(Familie hesperiidae)

Wikipedia

24. Juli 2004
Dickkopffalter sind unscheinbar gefärbt und haben schmale Flügel, charakteristisch ist der dicke Kopf mit den weit auseinander stehenden Fühlern. Sie sind tagaktiv und ausgezeichnete schnelle Flieger. Bei sonniger Witterung sind sie am aktivsten. Oft sitzen sie auch an feuchten Stellen am Boden.

d2461
Spiegelfleck-Dickkopffalter

 
Spiegelfleck
Dickkopffalter

(Heteropterus morpheus)

Wikipedia Lepiforum

12. Juni 2011
Der Spiegelfleck-Dickkopffalter ist an seinen gelblichen Flecken auf der Oberseite der Vorderflügel, die beim Weibchen etwas größer sind, zu erkennen. Typischerweise ist er auf feuchte Wiesen mit Gehölzsäumen anzutreffen.

d6830
Rostfarbiger Dickkopffalter

 
Rostfarbiger
Dickkopffalter

(Ochlodes sylvanus)

Wikipedia Lepiforum

28. Juni 2016
Die Flügelspannweite dieses Falters beträgt 25-32 mm. Er ist häufig und fliegt von Ende Mai bis Mitte August auf Lichtungen, buschigen Hängen und Feldwegen. Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Grasarten und verspinnen sich in Grasblättern, in denen sie auch überwintern.

d7525
Kleiner Würfel-Dickkopffalter

 
Kleiner
Würfel-Dickkopffalter

(Pyrgus malvae)

Wikipedia Lepiforum

19. Mai 2018
Die Flügeloberseite ist schwarzgrau gefärbt und trägt eine weiße würfelfleckige Zeichnung. Am äußeren Rand ist eine Reihe verscheiden großer heller Tupfen charakteristisch. Habitate sind Mager- und Streuwiesen, Waldrändern und Lichtungen, auch Feuchtgebiete werden besiedelt. Dieser Dickkopffalter fliegt in einer Generation von Ende April bis Juni (selten wird eine 2. Generation gebildet).

 

  Familie |  Saturniidae  (Pfauenspinner)

d2275
Nagelfleck
Männchen

Nagelfleck
(Aglia tau)

Wikipedia Lepiforum

01. Mai 2009
Dieser Nachtfalter hat eine gelbbraune Grundfärbung und eine schwarze Binde auf der Mitte der Vorderflügel. Auf jedem Flügel befindet sich in den Flügelaugen ein weißes T-Zeichen (ähnlich dem griechischen Buchstaben »Tau«). Die Männchen sind kleiner und dunkler als die Weibchen und fliegen vornehmlich bei Tagesanbruch. Die Weibchen sind dämmerungs- und nachtaktiv.

 

  Familie |  Noctuidae  (Eulenfalter)

d9803
Ampfer-Rindeneule
Raupe

 
Ampfer-Rindeneule
(Acronicta rumicis)

Wikipedia Lepiforum

17. Oktober 2018
Dieser Eulenfalter hat bräunlich dunkelgrau gefärbte Vorderflügel. Am Hinterrand der Vorderflügel verläuft ein heller Fleck. Die erwachsenen rot- oder graubraunen Raupen haben am ganzen Körper lange Borstenbüschel. An den Seiten ist eine grellweiße Längslinie charakteristisch, die von roten Punkten unterbrochen wird.

d7958
Rötlichgelbe Herbsteule

 
Rötlichgelbe Herbsteule
(Agrochola circellaris)

Lepiforum

20. Oktober 2013
Der Falter ist in Färbung und Zeichnung leicht variabel, charakteristisch ist eine gelblich- bis rötlichbraune Flügelzeichnung. Die nachtaktiven Tiere fliegen von August/Anfang September bis in den November hinein. Von Mai bis Juni kann man die Raupen finden. Die Verpuppung findet im Boden in einem Erdkokon statt, die Eier überwintern.

d2066
Schmalflügelige Erdeule

 
Schmalflügelige Erdeule
(Agrotis puta)

Wikipedia Lepiforum

03. August 2015
Beim Männchen sind die Vorderflügel hellbraun, die Hinterflügel sind weiß gefärbt. Die Weibchen haben dunkelbraune Vorderflügel und grau gefärbte Hinterflügel. Diese Unterschiede zwischen den Geschlechtern wird als Sexualdimorphismus bezeichnet. Der Falter ist auf Magerrasengesellschaften, Ruderalflächen, Dünen oder in Kiesgruben auf sandigem oder steinigem Substrat anzutreffen. Die Art kann bei günstiger Witterung bis zu 3 Generationen im Jahr hervorbringen.

d3451
Pyramideneule

 
Pyramideneule
(Amphipyra pyramidea)

Wikipedia Lepiforum

28. August 2015
Die Pyramideneule besitzt orange- bis rotbraune Hinterflügel. Die dunklen Vorderflügel sind graubraun gemustert und tragen eine gepunktete und helle doppelte Querbinde. Flugzeit der Pyramideneule (eine Generation) ist Mitte Juli bis Anfang Oktober. Die Raupen findet man von Mai bis Anfang Juni.

d2637
Gammaeule

 
Gammaeule
(Autographa pulchrina)

Wikipedia Lepiforum

14. August 2015
Dieser Augenfalter hat seinen Namen aufgrund eines auffälligen silbrigen Fleck auf der Mitte der Vorderflügel, der dem griechischen Buchstaben Gamma ähnelt. Die Gammaeule ist ein Wanderfalter, sie zieht jährlich von Süden nach Norden und zurück.

d3334
Scheck-Tageule

Scheck-Tageule
(Callistege mi)

Wikipedia Lepiforum

21. Mai 2009
Der tagaktive Falter fliegt hauptsächlich im Frühsommer. Die Raupen sind tag- als auch nachtaktiv, sie rollen sich bei Erschütterungen ein und lassen sich zu Boden fallen. Die Scheck-Tageule fliegt nicht hoch auf, sondern setzt sich schnell halbhoch an Gräsern und Halmen nieder.

d6938
Möndcheneule
Raupe

 
Möndcheneule
(Calophasia lunula)

Wikipedia Lepiforum

03. Juli 2016
Dieser kleine Eulenfalter hat graubraune Vorderflügel, die durch helle Längsstreifen gekennzeichnet sind. Die ebenfalls graubraunen zeichnungslosen Hinterflügel tragen weiße Fransen. Die auffälligen Raupen haben eine weißlich-gelbe Grundfärbung und tragen oberseits eine Rückenlinie mit schwarzen Flecken. Die Möndcheneule ist in wärmeren Gebieten anzutreffen. Besiedelt werden Weinberge, Heiden, Ödland, Sand- und Steingruben oder Ruderalflächen. Die nicht allzu häufigen dämmerungs- und nachtaktiven Falter fliegen in 2 Generationen (Mitte April bis Ende Juni / Anfang Juli bis Anfang September).

07301
Rotes Ordensband

 
 
Schmetterling des Jahres 2015

Rotes
Ordensband

(Catocala nupta)

Wikipedia Lepiforum

August 1997
Die Hinterflügel sind auffallend rot (leider auf diesem Bild nicht erkennbar). Die Flugzeit des roten Ordensbandes ist Mitte Juli bis Anfang Oktober. Weiden und Pappeln sind die Futterpflanzen der Raupen. Sehr trockene Standorte werden gemieden.

d8022
Rotbraune Frühlings-Bodeneule

 
Rotbraune
Frühlings-Bodeneule

(Cerastis rubricosa)

Wikipedia Lepiforum

08. September 2016
Dieser Eulenfalter ist in seiner Grundfarbe sehr variabel. Die Vorderflügel sind überwiegend rotbraun oder grau und tragen einen schwach sichtbaren Ring- und Nierenmakel. Es können auch Individuen mit violett-grauen oder fast einfarbig roten Flügeln vorkommen. Der weit verbreitete Falter kommt in offenen und gebüschreichen Biotopen vor. Die dämmerungs- und nachtaktiven Falter fliegen zeitig im Frühjahr (Februar, März) und sind bis Juni anzutreffen. Es wird eine Generation pro Jahr ausgebildet. Die Falter fliegen das Licht an, man kann sie auch mit Köder anlocken.

d8976
Haseleule

 
Haseleule
(Colocasia coryli)

Wikipedia Lepiforum

05. Mai 2015
Die dunklen Vorderflügel der Haseleule sind bräunlich gefärbt und tragen einen elliptischen schwarz umrandeten Fleck. Die Haseleule bildet 2 Generationen pro Jahr. Flugzeit ist von April bis Juni und von Juli bis September. Die Puppe überwintert. Die Jungraupen spinnen sich in Blätter ein, während ausgewachsene Raupen oft an der Blattunterseite zu finden sind.

d2491
Messingeule

 
Messingeule
(Diachrysia chrysitis)

Wikipedia Lepiforum

12. Juni 2011
Dieser mittelgroße Falter hat rötlich braune Vorderflügel, die 2 große grüngolden glänzende Metallflecken aufweisen und oft durch eine Brücke miteinander verbunden sind. Die Messingeule fliegt bei uns meist in 2 Generationen im Jahr, wobei die erste von Mitte Mai bis Anfang Juli, die zweite von Ende Juli bis Ende September auftritt. Die Falter sind oft in der Dämmerung beim Blütenbesuch zu beobachten, gelegentlich aber auch am Tag anzutreffen. Künstlichen Lichtquellen ziehen sie stark an.

d4077
Olivgrüne Eicheneule

 
Olivgrüne
Eicheneule

(Dryobotodes eremita)

Lepiforum

24. September 2015
Die Olivgrüne Eicheneule besitzt moosgrüne Vorderflügel mit undeutlich schwärzlichen Linien durchmischt mit schwach rötlichen Farbtönen. Besiedelt werden Eichenwälder und (meist trockene) Standorte mit Eichenbestand. Die Überwinterung erfolgt im Ei. Raupen sind von April bis Ende Mai anzutreffen. Sie fressen anfangs die Knospen und später die Blätter der Wirtspflanzen. Die Falter fliegen in einer Generation von Ende August bis November.

d7177
Braune Tageule

Braune Tageule
(Euclidia glyphica)

Wikipedia Lepiforum

09. August 2009
Die Braune Tageule besiedelt trockene und feuchte Lebensräume, sie kommt an Waldrändern und auf Moor- und Magerwiesen vor. Die Falter fliegen von Ende April bis August und bilden zwei Generationen. Die Braune Tageule ist ähnlich wie die verwandte Scheck-Tageule ausschließlich tagaktiv und oft beim Blütenbesuch zu beobachten.

d9524
Satellit-Wintereule
Raupe

 
Satellit-Wintereule
(Eupsilia transversa)

Wikipedia Lepiforum

29. Mai 2017
Ein gutes Kennzeichen der Satellit-Wintereule ist die weiß-gelblich gefüllte Nierenmakel, neben der sich 2 weiße, kleine Flecken ("Satelliten") befinden. Die dunkle Raupe hat eine braune bis annährend schwarze leicht violette Färbung und besitzt einen rotbraunen Kopf. Es wird eine Generation ausgebildet, die eine lang gestreckte Flugzeit von Anfang September bis Mitte Mai hat. Der Falter fliegt spät im Jahr bis in den November hinein, bevor er überwintert.

d7147
Bacheule

 
Bacheule
(Hadena rivularis)

Lepiforum

22. Juli 2003
Die meist häufige Bacheule kommt auf Wiesen, Auen und Parkanlagen vor. Die Flugzeit ist von Mai bis August. Die Raupen ernähren sich von Nelkengewächsen, fressen von September bis Oktober und überwintern als Puppe.

d2758
Nesselschnabeleule

 
Nesselschnabeleule
(Hypena proboscidalis)

Wikipedia Lepiforum

31. Mai 2013
Dieer Eulenfalter besitzt graubraune bis zu gelblichbraune Vorderflügel und gut entwickelte Saugrüssel. Charakteristisch sind die sehr langen Palpen, die nebeneinander rüsselartig vorgelagert sind. Die Hinterflügel sind graubraun und zeichnungslos.Diese Eulenfalter sind in feuchten offenen Wäldern und Sümpfen häufig anzutreffen, gerne wo Brennnesseln vorkommen.

d3262
Lehmfarbige Graswurzeleule