Gemeine Hundsrute
(Mutinus caninus)
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 ungenießbar d9659
Gemeine Hundsrute (Mutinus caninus)
Ordnung Andere Pilze
(Andere Pilze)
Familie Phallaceae
(Stinkmorchelartigen)
Größe Stiel 6-12 cm hoch,
bis 2 cm dick;
Hexenei bis 3 cm
Verbreitung Europa,
Kaukasus,
Ostasien,
Nordamerika
Weblink(s)
Wikipedia   Wikipedia

Aussehen
Die Gemeine Hundsrute ist eine kleinere Version der Stinkmorchel. Der schlank zylindrische Fruchtkörper wächst aus einem schmalen weißlichen Hexenei. Er ist fingerdick, styroporartig, oft gebogen und zerbrechlich, die Spitze ist häufig orange. Die Stielbasis ist von den Resten des Hexeneis umschlossen. Die obere Fruchtschicht ist glänzend dunkelgrün und fingerhutförmig. Das Hexenei (ungefähre Größe eines Wachteleies) ist auf dem Substrat mit weißen Myzelsträngen verbunden. Die stinkende Sporenmasse ist klebrig.

Lebensraum
In jüngster Zeit ist der aus Nordamerika stammende Pilz auch in Europa verbreitet. Er kommt häufiger in Laub- als in Nadelwäldern vor und besiedelt fast alle Böden. Häufig wächst er aus dem Laub- und Nadelstreu oder an Baumstümpfen.

Lebensweise
Von Juni bis Oktober kann man die Fruchtkörper einzeln oder in kleinen Gruppen finden. Die Streckung aus dem Hexenei vollzieht sich innerhalb weniger Stunden. Die Gemeine Hundsrute ist wesentlich seltener als die verwandte Stinkmorchel.

Verwendung
Der Geruch dieses zierlichen und zerbrechlichen Pilzes ist schwach kotartig. Es gibt noch zwei ähnliche intensiver rot gefärbte Hundsruten, die aber ziemlich selten sind. Zu nennen ist hier die Himbeerrote Hundsrute (M. ravenelii) mit dem charakteristischen rotgetönten Stiel.

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Gemeine Hundsrute (Mutinus caninus)

 

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