Leuchtpult
Beschreibung
(Update vom 29.06.2019)
Selektionen
Bilder der Ordnung Anura (Froschlurche)
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Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Gelbbauchunke  (Bombina variegata)

Die Färbung der Gelbbauchunke ist oberseits lehm- oder erdfarben. Sie ist meist dunkel gefleckt und trägt viele gestachelte Warzen. Die Unterseite (Kehle, Bauch und Innenseiten der Beine) ist blaugrau bis schwarz und leuchtend gelb gefleckt (Warntracht). Die auch als Berglandunke bezeichnete Gelbbauchunke lebt im Hügel- und Bergland und kommt örtlich bis in Höhen von 2000 m vor. Sie besiedelt kleine flache Tümpel und Gräben und nimmt sogar wassergefüllte Radspuren an. Die Männchen besitzen innere Schallblasen und lassen ihr melodisches »uh-uh-uh« vor allem abends und nach warmen Regenfällen hören.

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Bilder der Ordnung Coleoptera (Käfer)
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Gemeiner Furchenschwimmer (Acilius sulcatus)

Gemeiner Furchenschwimmer  (Acilius sulcatus)

Die Furchenschwimmer weisen einen Geschlechtsdimorphismus auf. Bei den Männchen sind die Flügeldecken glatt, während sie bei beim Weibchen behaart und längsgerillt sind. Die Tiere sind weitverbreitet und besiedeln verschiedenste stehende Gewässer. Mit ihrem stromlinienförmigen Körper sind sie exzellente Schwimmer, die praktisch niemals ruhen. Zum Atmen kommen die Käfer an die Wasseroberfläche. Die Larven sind von spindelförmiger Gestalt.

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Scheckhornbock (Agapanthia villosoviridescens)

Scheckhornbock  (Agapanthia villosoviridescens)

Der häufige, hell-dunkel behaarte und fleckig wirkende Scheckhornbock wird auch Nessel- oder Distelbock genannt, seine Larven entwickeln sich in verschiedenen krautigen Pflanzen, vor allem in Disteln, aber nicht in Holz.

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Bilder der Ordnung Lepidoptera (Schmetterlinge)
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Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis)

Buchsbaumzünsler  (Cydalima perspectalis)

Der Falter besitzt weißlich glänzende seidige Vorderflügel, die mit einem bräunlichen Band umrandet sind. Der Buchsbaumzünsler tritt in zwei Formen auf. Er kann auch in einer rein bräunlichen Färbung vorkommen. Der Lebensraum diese ursprünglich nicht in Deutschland heimischen Art ist an die Nahrungspflanze Buchsbaum gekoppelt. Die nachtaktiven Falter können gut fliegen und leben nur knapp 10 Tage. Oft verursachen die Raupen durch Kahlfraß erhebliche Schäden bis zum Absterben der Nahrungspflanze.

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Großer Schillerfalter (Apatura iris)

Großer Schillerfalter  (Apatura iris)

Der Große Schillerfalter lebt in lichten Au- und feuchten Laubmischwäldern der gemäßigten Gebiete. Die Männchen haben einen charakteristisch auffallenden blauvioletten Glanz auf den Flügeloberseiten. Der Falter fliegt in einer Generation von Mitte Juni bis Mitte August. Die leuchtend grüne Raupe kennzeichnet zwei lange Kopfhörner, die an eine Nacktschnecke erinnern. Paarig-winklig angeordnete gelblich-weiße Schrägstreifen zieren die Oberseite.

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Brauner Feuerfalter (Lycaena tityrus)

Brauner Feuerfalter  (Lycaena tityrus)

Der Braune Feuerfalter wird aufgrund seiner schwefelgelben Färbung der Flügelunterseite (2te Faltergeneration) auch als »Schwefelvögelchen« bezeichnet. Die Falter können ein bis zwei Generationen pro Jahr hervorbringen, wobei die Flugzeit der Ersten von April bis Mai, die der Zweiten von Juli bis September ist. Die Raupen überwintert. Futterpflanzen der Raupen sind verschiedene Sauerampfer-Arten. Die Falter saugen an Korbblütlern.

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Bilder der Ordnung Squamata (Schuppenkriechtiere)
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Waldeidechse (Zootoca vivipara)

Waldeidechse  (Zootoca vivipara)

Die Wald-, Berg- Wiesen- oder Mooreidechse ist die verbreiteste Eidechsenart in Deutschland und kommt bis in Höhen von 3000 Meter vor. Das Schuppenkleid der Waldeidechse ist oberseits braun in vielerlei Abstufungen Auf der Rückenmitte und an den Flanken ist sie dunkel längsgestreift. Sie bringt ihre Jungen ei-lebendgebärend zur Welt, die Eier werden also nicht wie bei der Zauneidechse von der Sonne ausgebrütet.

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Bilder der Ordnung Araneae (Webespinnen)
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Herbstspinne (Metellina merianae)

Herbstspinne  (Metellina merianae)

Die Grundfärbung des Vorderkörpers ist gelblich bis hellbraun. Der variabel gefärbte Hinterleib ist dunkelbraun, gräulich bis weißlich marmoriert. Tagesüber sitzt die Spinne versteckt abseits ihres etwas geneigten exzentrischen Netzes, während sie nachts in der Narbe auf Beute lauert. Weibliche Tiere kann man ganzjährig finden, erwachsene Männchen kann man von April bis Juli antreffen.

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