Leuchtpult
Beschreibung
(Update vom 08.03.2019)
Selektionen
Bilder der Ordnung AnderePilze (AnderePilze)
d0141
Winter-Stielporling (Lentinus brumalis)

Winter-Stielporling  (Lentinus brumalis)

Der Winter-Stielporling besitzt einen ocker-, grau- bis dunkelbraun gefärbten Hut, der in der Mitte eingesenkt ist und eine samt-filzige Oberfläche hat. Der Pilz ist in Laub- und Mischwäldern häufig zu finden. Die weißlich gefärbten Poren sind herablaufend und gut ausgeprägt. Die Art ist weit verbreitet und gilt als Folgezersetzer und Weißfäuleauslöser. Er ist meist auf abgestorbenen Ästen oder auf Totholz von Laubbäumen zu finden. Man kann ihn von Sommer bis Frühling (Oktober bis März/April) antreffen.

d0141 ungenießbar
d0166
Flaschenstäubling (Lycoperdon perlatum)

Flaschenstäubling  (Lycoperdon perlatum)

Der jung essbare und weit verbreitete Flaschenstäubling ist einer der häufigsten Bauchpilze. Er kommt in Laub- und Nadelwäldern von Juni bis Oktober vor. Seine weißliche Oberfläche wird von kleinen spitzen Wärzchen überzogen.

d0166 essbar
d0255
Birkenporling (Piptoporus betulinus)

Birkenporling  (Piptoporus betulinus)

Der häufige Birkenporling bildet ausschließlich auf lebenden und abgestorbenen Birken halbkreis- oder nierenförmige Fruchtkörper, die am Holz angewachsen sind. Sie haben eine oft verdickte Ansatzstelle und allenfalls einen rudimentären Stielansatz. Die Fruchtkörper, die sich von Juli/August bis November ausbilden sind ganzjährig überall dort zu finden, wo es ältere, geschwächte Birken gibt. Häufig ist er in feuchten Wäldern und in Moorgebieten anzutreffen.

d0255
Bilder der Ordnung Agaricales (Blätterpilze)
d6284
Kaffeebrauner Gabeltrichterling (Pseudoclitocybe cyathiformis)

Kaffeebrauner Gabeltrichterling  (Pseudoclitocybe cyathiformis)

Der glatte Hut ist trichterförmig und durch seinen eingerollten Rand gekennzeichnet. Die dichtstehenden stark herablaufenden Lamellen sind im jungen Zustand cremegrau, im Alter entfärben sich die Lamellen. Der Pilz stellt keine großen Ansprüche an seinen Lebensraum. Man findet ihn im Mischwald, an Wald- und Wegrändern, in Hecken, in Mooren oder auch an vergrabenem Totholz. Die Fruchtkörper erscheinen recht spät, sie wachsen einzeln oder gesellig im Spätherbst und in milden Wintern.

d6284 essbar
d0189
Grünblättriger Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare)

Grünblättriger Schwefelkopf  (Hypholoma fasciculare)

Dieser Schwefelkopf besitzt einen glatten konvexen Hut mit orangebrauner Färbung. Häufig ist er mit weißlichen Velumresten behangen, die teilweise eine Ringzone bilden. Die Lamellen sind dichtstehend angewachsen und im Jungstadium grüngelb, später dann olivbraun mit einem Grünschimmer. Die Erscheinungszeit ist zwischen Mai und Dezember, in milden Wintern auch Anfangs des Jahres. Sein Fleisch schmeckt stark bitter und ist giftig.

d0189 giftig
d0161
Rotrandiger Baumschwamm (Fomitopsis pinicola)

Rotrandiger Baumschwamm  (Fomitopsis pinicola)

Der Rotrandige Baumschwamm ähnelt dem Zunderschwamm unterscheidet sich aber durch die gelbe bis rote Farbe der frischen Zuwachskante gerade bei älteren Fruchtkörpern. Die mehrjährigen Fruchtkörper sind im Jungstadium unförmig später hutförmig geformt. Der Pilz lebt ganzjährig an lebenden oder abgestorbenen Laub- und Nadelbäumen, wobei die Gemeine Fichte bevorzugt wird. Seine Lebensweise ist parasitisch, er gilt durch Abbau von Zellulose als Braunfäuleerreger.

d0161
d0373
Gemeiner Samtfußrübling (Flammulina velutipes)

Gemeiner Samtfußrübling  (Flammulina velutipes)

Dieser auch Winterrübling genannte Art ist durch seinen kräftigen samtig am Unterteil dunklen schwarzbraunen stets ringlosen Stiel charakterisiert. Das Vorkommen ist meist an noch lebenden, aber bereits geschwächten Laubbäumen und Stümpfen gebunden. Diese kälteliebende essbare Pilzart kommt von Oktober bis April vor. Er zählt zu den wenigen Pilzen, die die ersten Fröste überdauern und besonders in milden Wintern gedeihen.

d0373 essbar
Bilder der Ordnung Lepidoptera (Schmetterlinge)
d0424
Achateule (Phlogophora meticulosa)

Achateule  (Phlogophora meticulosa)

Das Biotop der Achateule sind Feuchtgebiete und Laubmischwälder. Aus dem Mittelmeerraum über die Alpen wandert dieser Eulenfalter ein. Nur die hier heranwachsenden Raupen, die sich rechtzeitig verpuppen, können in den Süden fliegen und so überleben. Die anderen überleben die Kälte nördlich der Alpen nicht. Die Falter können das gesamte Jahr beobachtet worden, an milden Wintertagen nehmen die Raupen auch Nahrung zu sich.

d0424 Raupe
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