Leuchtpult
Beschreibung
(Update vom 03.08.2016)
Selektionen
Bilder der Ordnung Orthoptera (Geradflügler)
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Rotflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda germanica)

Rotflügelige Ödlandschrecke  (Oedipoda germanica)

Namensgebend und deutliches Unterscheidungsmerkmal sind die leuchtend roten (seltener gelblich) Hinterflügel, über die außen eine dunkle Binde verläuft. Die Art ist anspruchsvoll und besiedelt warme trockene und vegetationsarme Lebensräume. Sandböden werden gemieden, typische Habitate sind steinige Hänge an Weinbergen, Felsenheiden oder spärlich bewachsene Trockenrasen. Die Bestände der Art sind stark rückläufig, die Rotflügelige Ödlandschrecke ist vom Aussterben bedroht und steht unter Naturschutz!

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Bilder der Ordnung Lepidoptera (Schmetterlinge)
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Kreuzdorn-Zipfelfalter (Satyrium spini)

Kreuzdorn-Zipfelfalter  (Satyrium spini)

Charakteristisch für den Kreuzdorn-Zipfelfalter ist der deutliche Zipfel, der sich am Ende eines jeden Hinterflügels befindet. Die graubraune Unterseite der Hinterflügel trägt eine weiße unterbrochene Linie und eine orange Binde sowie unterhalb des Flügelfortsatzes einen großer Blauer Fleck. Die Falter lieben sehr trockene, warme Standorte vor allem im niederen Bergland. Sie fliegen in einer Generation von Juni bis August. Futterpflanzen der Raupen sind ausschließlich Kreuzdorngewächse (Echter Kreuzdorn).

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Rotbraunes Ochsenauge (Pyronia tithonus)

Rotbraunes Ochsenauge  (Pyronia tithonus)

Das Rotbraune Ochsenauge ist oberseits fast auf der ganzen Flügelfläche orangebraun gefärbt. Die Geschlechter unterscheiden sich voneinander (Sexualdimorphismus). Während die Männchen rotbraune Flächen auf den Flügeln besitzen sind die etwas größeren Weibchen heller gefärbt. Es wird pro Jahr eine Generation ausgebildet, die von Juli bis in den September fliegt.

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Weißbindiges Wiesenvögelchen (Coenonympha arcania)

Weißbindiges Wiesenvögelchen  (Coenonympha arcania)

Das auch Perlgrasfalter genannte Weißbindige Wiesenvögelchen besitzt eine graubraune Hinterflügelunterseite, die im hinteren Drittel ein deutlich abgesetztes weißes Querband und zwei schwarze, orange umringte Augenflecken trägt. Die Flugzeit reicht von Mai bis August. Es wird eine Generation ausgebildet (in Südeuropa gelegentlich auch zwei). Kennzeichnend ist das Ruhen mit geschlossenen Flügeln, wobei die Flügelunterseiten zur Sonne ausgerichtet werden und die Tiere somit eine schräge Sitzlage einnehmen.

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Kleiner Schlehen-Zipfelfalter (Satyrium acaciae)

Kleiner Schlehen-Zipfelfalter  (Satyrium acaciae)

Der Kleine Schlehen-Zipfelfalter hat dunkelbraune Flügeloberseiten. Die braunen Flügelunterseiten besitzen hinter der Mitte eine weiße, unterbrochen-gestrichelte Binde. Am Ende der Hinterflügel sitzen orangefarbene Tupfer, die nach oben hin schwächer werden. Kennzeichnend ist ebenfalls ein silbriger Fleck, der sich innerhalb der orangen Flecken unter dem Zipfel (namensgebend) befindet. Die Art besiedelt trockene warme Standorte, wo seine Wirtspflanzen (Krüppelschlehen) vorkommen. Habitate sind z. B. magere Wiesen oder verbuschte Trocken- und Magerrasen.

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Schachbrett (Melanargia galathea)

Schachbrett  (Melanargia galathea)

Das Schach- oder Damenbrett ist auf beiden Flügelpaaren schwarz-weiß, wie ein Schachbrett gemustert. Geographisch ist die Färbung aber sehr variabel. Der Falter kommt auf trockenen Wiesen und Lichtungen des Hügellandes vor. Die Raupenzeit ist von September bis Juni.

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Großer Fuchs (Nymphalis polychloros)

Großer Fuchs  (Nymphalis polychloros)

Die Flügeloberseite des Großen Fuchses ist auffallend rötlichorange gefärbt und mit schwarzen Punkten durchsetzt. Kennzeichnend sind die blauen halbmondförmigen Flecken am gewellten Hinterflügelrand. Der ähnliche Kleine Fuchs (Aglais urticae ist leuchtender gefärbt und deutlich kleiner. Außerdem unterscheidet er sich von jenem durch das Fehlen weißer Flecken an der Vorderkante der Vorderflügel und die stärkere Behaarung. Die weit umher streifenden tagaktiven Tiere haben eine Flugzeit von Mai bis Juli.

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Russischer Bär (Panaxia quadripunctaria)

Russischer Bär  (Panaxia quadripunctaria)

Das Fluggebiet des russischen Bären sind Kalkgebirge mit Steinschluchten und felsigen Steinhängen. Der tagaktive Falter zieht bei Gefahr die Vorderflügel zur Seite, damit die Hinterflügel grell aufleuchten und seine Warntracht zur Geltung kommt. Die Taub- und Brennnessel dienen den Raupen als Nahrung.

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Bilder der Ordnung Squamata (Schuppenkriechtiere)
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Mauereidechse (Podarcis mularis)

Mauereidechse  (Podarcis mularis)

Diese schlanke Klettereidechse besitzt einen flachen Kopf, glatte Schuppen und einen langen spitz zulaufenden Schwanz. In der Färbung und Musterung ist sie sehr variabel. Die Oberseite ist meist grau oder braun mit dunklen und häufig hell gesäumten Fleckenstreifen. Die Mauereidechse lebt gerne auf stark besonnten steinigem Gelände wie Felsen, Mauern oder schütter bewachsenen Geröllhängen. Die tagaktiven wärmeliebenden Tiere sind flink, klettern sehr gut und sonnen sich mit abgeplattetem Körper in den Hohlräumen von Mauern.

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Waldeidechse (Zootoca vivipara)

Waldeidechse  (Zootoca vivipara)

Die Wald-, Berg- Wiesen- oder Mooreidechse ist die verbreiteste Eidechsenart in Deutschland und kommt bis in Höhen von 3000 Meter vor. Das Schuppenkleid der Waldeidechse ist oberseits braun in vielerlei Abstufungen Auf der Rückenmitte und an den Flanken ist sie dunkel längsgestreift. Sie bringt ihre Jungen ei-lebendgebärend zur Welt, die Eier werden also nicht wie bei der Zauneidechse von der Sonne ausgebrütet.

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Bilder der Ordnung Heteroptera (Wanzen)
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Rote Mordwanze (Rhynocoris iracundus)

Rote Mordwanze  (Rhynocoris iracundus)

Die relativ große und bunte Rote Mordwanze ist rot-schwarz gefärbt. Als wärmeliebende Art bevorzugt diese Raubwanze sonnige Biotope. Es wird eine Generation pro Jahr ausgebildet, die Imagines leben von Mai bis September. Die Tiere sind sehr fluglustig und fliegen in den Mittagsstunden häufig umher. Vorsicht: Diese eindrucksvolle Raubwanze kann schmerzhaft stechen!

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